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Hallo
Mein Name ist Ramona, 33 Jahre alt und hatte immer drei bis viermal in der Woche bis zum geht nicht mehr getrunken. Vor 2 Jahren hatte ich das Rauchen aufgegeben, danach kam das mit Alkohol. Habe immer nach Feierabend getrunken und bei Freunden. Irgendwann landete ich mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus und war vom Kopf her eigentlich nicht eingeschränkt. Der Arzt meinte damals, bei so viel Promille müsste ich eigentlich lallen oder durcheinander sein. Aber das war ich nicht und der Arzt sagte, dass man das echt merke, dass ich regelmäßig trank. Habe dann auch paar Wochen Pause gemacht und dann wieder angefangen. Das Problem ist auch, dass ich viel mit trinken übertreibe und keine Pause machte. Meine leibliche Mutter hatte alkohol getrunken, wo sie mit mir schwanger war. Ob es daran liegt, das ich an der Sucht neige? Ich habe den ersten Schritt gemacht und habe mein Hausarzt erzählt, dass ich öfters trinke und ich damit aufhören will. Gehe auch regelmäßig zur Suchtberatung und bald mache ich eine ambulante Therapie. Ich bin nun seit 15 Tagen alkohfrei und hoffe, dass es so bleibt. Sorry wegen den langen Text, aber das wollte ich mal loswerden.
Auf gute 24 h
@lea123 danke schön für deine Worte. Habe zum Glück genug was zum Lesen mit genommen und momentan darf ich die Station nicht verlassen . Laufe ab und zu mal den Flur hin und her und schlafe nach Mittag essen für 2 Std. Morgen darf ich raus und geh dann ein wenig spazieren und müsste gucken wo die andere Klinik ist. Vielleicht bekomme ich morgen besuch von meinen Eltern. Würde mich freuen wenn die dann kommen. Bin auch froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe .
Liebe Mona, schön zu lesen, dass Du frisch erwacht bist. Lea hat schon so viel gute Dinge geschrieben, dem kann ich mich nur anschliessen!
Zu Angst und Schüchternheit kann ich Dir berichten: Das wird viel, viel besser werden, je länger Du nüchtern bist. Die Trinkerei zerstört unser natürliches Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Ständig klagen wir uns selber an, weil wir ja wissen, das wir uns schaden , aber den Prozess nicht aufhalten können. Wir fühlen uns willensschwach und anderen unterlegen. In Wirklichkeit sind wir aber alkoholkrank. Unser Stoffwechsel funktioniert anders und führt unweigerlich in die Sucht.
Du bist dabei diesen unheilvollen Kreislauf zu durchbrechen, das ist grossartig!! Halte durch, bald kannst Du zu alter Kraft und Selbstvertrauen zurück finden.
Liebe Grüsse, Birgitta
@birgitta danke schön. Ja, ich brauche das giftzeug nicht mehr . Ich bleibe stark
Heute geht ed mir gut, ab und zu mal Gedanken könnte was holen, aber ich werde es nicht machen. Bin immer noch so schüchtern hier aber versuche mal mit jemanden zu unterhalten. Wenn es nicht klappt, dann ist es eben so . Vielleicht nächste Woche bei Therapien etc. Sonst habe ich erstmal nichts besonders zu berichten. Wenn ich irgendwann mal wieder nach Hause komme, werde ich Reha Sport bei meinen Hausarzt beantragen . Werde wohl vieles verändern müssen . Aber geht ja um die Gesundheit und die hat man nur einmal.
Heute geht es mir eher mal so und mal so. Ich habe mir von Apotheke neben der Klinik Vitamin b komplex geholt und nachher hol ich gaba kapseln ab, die hatte ich auch bestellt. Waren mit Gruppe spazieren ob wohl ich nicht mit gehen wollte, habe es aber trotzdem mit gemacht. Morgen habe ich Fitness. Ansonsten sind meine Gedanken an Alkohol verschwunden. Werde meine Eltern bitten müssen, meine ganzen sektgläser und Biergläser weg zu schmeißen. Wenn ich irgendwann nach Hause komme, habe ich nix was mich triggern könnte.
Gut gemacht, liebe Mona 🤗 Vorsorge treffen für das Nachhausekommen ist wichtig.
Das "mal so, mal so" hatten wir hier fast alle. In Deinem Körper, in Deinem Geist tut sich momentan sooo viel und wird sich sooo viel tun, daran muss man sich erst mal gewöhnen. Gib Dir Zeit und Ruhe, das brauchst Du für Deinen Neustart.
I
Einen schönen Abend wünscht Dir Birgitta
So heute war ein guter Tag. War morgens spazieren gewesen, hatte Ergotherapie gehabt , dann hatte ich auch noch Fitness. Bemerke, dass es mein Körper überhaupt nicht dran gewohnt ist. Werde wenn ich wieder zu hause komme irgendwann, dann werde ich Sporttraining anmelden. Ich war echt etwas schockiert. Naja, man lernt was daraus. War dann noch mal spazieren und grad abgeduscht und entspannen. Nach dem Abendessen lese ich das Buch Alkohol ade weiter. Habe keinen Drang nach Alkohol und das ist gut so.
@monabefreite007 Liebe Mona, das freut mich sehr zu lesen 🥰.
Liebe Grüße
Lea( weiter so, es lohnt sich wirklich 🍀)
Der Tag verging heute wie im Fluge. Letzte Nacht von Alkohol und von meinen verstorbenen Arbeitskollegen geträumt. Es war kein schöner Traum gewesen. Aber ich war heute tapfer und mich nicht beirren lassen. Heute hatte ich die andere Klinik besichtigt, da wo ich am Montag hin muss, wegen einer Langzeittherapie. Sonst war der Tag ganz gut und ich war heute auch gut beschäftigt.
Ich möchte und will keinen Alkohol mehr.





