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Hallo,
bin auch neu hier und hoffe hier Hilfe zu finden mein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen.Ich bin 61 Jahre und trinke ca.4 x in der Woche abends eine Flasche Wein.Habe schon öfters versucht mich einzuschränken,was aber immer nur do 6 - 8 Wochen lang klappt.
Vielleicht finde ich hier noch weitere Tipps und Motivationen.
@marliesa ich lese nur noch Kindle, weil ich am Abend nicht mehr so gut sehe, ich hab es in meiner Bibliothek
Hallo ihr Lieben,
ich bin 42 Jahre jung und habe 3x in der Woche im Durchschnitt ca. 0,5 Flasche Wein vorwiegend am Wochenende Abends getrunken. Mehr hat mein Körper nicht vertragen. Das Ritual gehört gefühlt seit ich 18 Jahre alt bin (Wochenendfeiern etc.) dazu.
Ich spüre schon länger, dass mit meiner Gesundheit etwas nicht in Ordnung ist und kam über viel Recherche nun "endlich" zur Diagnose Mastzellenaktivierungssyndrom Link entfernt
Gesunde Ernährung habe ich schon eine Weile integrieren können und NEMs sind auch kein Fremdwort für mich.
Nur die Lücke Alkohol konnte/wollte ich bis letzte Woche nicht schließen. Dabei antwortet mein Körper als Histamintrigger sofort drauf.
Heute und morgen trudeln die fehlenden NEMs aus dem Buch ein und bei akzuell Tag 8 kann ich sagen, die Verführung im Ohr meldet sich gegen 17 Uhr und nochmal gegen 19 Uhr an freien Tagen.
Leider ist mein lieber Mann auch mein Trigger, da wir es als gemeinsames Entspannungsritual seit 15 Jahren gemeinsam praktizieren. Sein Inneres ist noch nicht ganz abgeholt und ich bin gespannt, wo die Reise hinführt.
Danke, für den tollen Austausch und sie wertvollen Impulse hier bei Euch im Forum. 🌼
@histaminhexe Herzlich willkommen und viel Erfolg! Bei der Grunddiagnose ist Wein auch nicht so ganz ohne Risiko, meine ich gelesen zu haben ...
Ja so ist es. Irgendwie glaube ich, dass meine Erkrankung erst dadurch entstanden ist.
1. Abwärtsspirale der permanente Stress für meine Biochemie durch sozial schwaches Elternhaus inkl. Mangelernährung. Mein System lauerte in ständiger Gefahr. (Bin mittlerweile im tiefen Frieden damit:-).
2. Spirale Stressbewältigung und vergessen wollen durch Alkohol und das Ganze als Achterbahnfahrt.
Mit Hypnose, Ernährungsumstellung und NEMs konnte ich die letzten Jahre viel aufarbeiten.
Alkohol ist nun mein letzter Gegner.😉 Irgendwie gaukle mir meine innere Frau Flodder die Ganze Zeit nur vor, dass ich ja gar nicht so viel trinke und das es doch nicht so schlimm ist, ab und zu am Wochenende etwas zu trinken. Macht ja gefühlt jeder. 😋
@histaminhexe stimmt, dann freue ich mich dir sagen zu können, dass du ohne Alkohol bald wieder so ein richtig schönes langes Wochenende haben wirst. Dann löst das bestimmt auch ein wenig dein Stressproblem. Ich komme selbst aus einem dissozialen Elternhaus (beide regelmäßig ihre Gefühle mit irgendwas betäubt, immer die anderen Schuld, katastrophale hygienische Bedingungen) Dann sucht man sich halt auch Freunde, denen es auch so geht. Mein Misstrauen gegenüber Menschen, die ihr Leben in den Griff bekommen, hat sich durch den Alkoholverzicht deutlich verringert. Das wünsche ich dir auch!
Willkommen hier im Forum. Ich selbst habe ca. 2 Jahre alle möglichen Versuche unternommen weniger und seltener zu trinken. Ich habe am Schluss nur 1 bis 2 mal die Woche getrunken, dann allerdings bis zum Filmriss. Meine Bemühungen, längere Pausen zu machen, haben also nur dazu geführt, dass ich Rauschtrinkerin wurde und dann wenn trinken erlaubt war quasi alles nachgeholt habe. Das war keine gute Entwicklung und vor allem mental sehr belastend. Die Erinnerungen an diese Zeit sind mir heute noch unangenehm , ich war an diesen Abenden wirklich komplett neben mir. Mir ist klar geworden, daß ich alkohol nicht kontrollieren kann, es immer zuviel wird und ich nicht aufhören kann, wenn ich beginne. Das mag ein paar mal klappen aber es klappt nie nachhaltig. Als ich beschlossen habe, ganz aufzuhören war ich regelrecht erleichtert, diesen frustrierenden und beschämenden Kampf nicht mehr führen zu müssen. Es gibt bei mir nur noch eine Antwort zu Alkohol und die lautet: Nein, danke! Mein Hirn mag diese Klarheit und das macht es viel leichter für mich.
Ich wünsche euch viel Erfolg, Mut und Zuversicht den Weg In kleinen Schritten zu gegen.
Herzlichen Gruß
Nina
@harley Ich habe jetzt angefangen das Buch zu lesen.Allerdings habe ich einiges überschlagen und bin etwas verwirrt.Wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich ganz viele verschiedene NEMS kaufen/ bestellen? Ich dachte eigentlich eine Art Schnelleinstieg/ Beschreibung zu finden.
@marliesa Icg glaube aus eigener Erfahrung nicht, dass das mit einem kurzen Handzettel zu lösen ist. Mir hat das Verstehen dessen, was mein Problem auslöste, den Weg hinaus geöffnet, denke ich.
Willkommen im Forum! Müssen musst Du gar nichts. Die Nährstoffe unterstützen den Ausstieg, sind aber keine Zaubermittel. Niemand, der aufhören will, muss sie kaufen und nehmen.
Und: Überfliegen und überblättern funktioniert beim Buch nicht. Die Zusammenhänge zu verstehen ist wichtig und genauso Deine Mitarbeit, Dein Plan zur Veränderung. Sorry, aber die Abkürzung "Happy trocken in fünf Minuten leicht gemacht", die gibt es leider nicht.
Viele Grüße
Gaby





