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Guten Abend ich bin die Ray, 47 Jahre alt und habe das Buch "Alkohol ade" gelesen. Freue mich auf einen guten Austausch mit Gleichgesinnten. Bislang konnte ich meine Vorsätze, dauerhaft Abstinenz zu leben, leider nie umsetzen. Wochenlang nichts zu trinken, fällt mir nicht schwer - aber sobald ich anfange, kann ich nicht mehr aufhören. Darum gibt es für mich nur noch die Lösung, gar nicht mehr anzufangen. Momentan bin ich bei Trockenheitstag 25.
@rayanne0815 Herzich willkommen und viel Erfolg! Es geht, und es lohnt sich, ohne das Nervengift auszukommen.
@ @rayanne0815 Einen schönen guten Morgen . Dein Entscheid dem Alkohol den Rücken zu drehen und Dich auf dem Forum zu melden ist eine gute Entscheidung. Wir sind viele hier, die wissen was Kontrollverlust bedeutet, dass es definitiv ein Aspekt des Suchtverhaltens ist. Auch ich habe am Anfang meiner Sucht nicht täglich getrunken, den Alkohol eingesetzt um belastende vorwiegend traurige Begebenheiten zu betäuben im Glauben,dass das künstlich hergestellte innere Gleichgewicht von Dauer sein würde. Ein Irrglaube, der allmählich in die Sucht mündete. Ein schleichender, perfider Prozess, bis ich spürte, dass es so nicht weitergehen konnte. Mit Hilfe des Buches, den NEM’S und dem Forum hab ich den Ausstieg geschafft, neue Erkenntnisse gewonnen und der Austausch mit den Gleichgesinnten auf dem Forum waren und sind bis heute eine ganz große Hilfe. Auch Du kannst es schaffen, die ersten Schritte hast Du ja schon gemacht. Bleib dran, es lohnt sich! Liebe Grüsse 🌷🪻🙋♀️Mina
Vielen Dank für die lieben Willkommensgrüße 🤗
Ich habe schon im zarten Alter von 14 Jahren mit dem Alkohol angefangen und schnell festgestellt, daß ich mit dessen Hilfe in eine andere Rolle schlüpfen kann. Von Haus aus introvertiert und schüchtern, wurde ich mit Alkohol zur Party machenden Rampensau. Viele Jahre lang fiel mir das Problem gar nicht auf, da in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, alle um mich herum gebechert haben. Erst vor ein paar Jahren ist das ganze derart gekippt, dass ich nicht nur ab und zu Abstürze hatte, sondern wirklich jedesmal, wenn ich angefangen hatte mit dem Alkohol. Und die Kater wurden immer schlimmer. Auch bin ich unter Alkoholeinfluss manchmal ein richtiges A..Loch und entferne mich dermaßen von meinem wahren Ich, dass ich meine Beziehung aufs Spiel setze. Ich habe in letzter Zeit viel über Alkohol gelesen, höre Podcasts und gehe seit 2 Monaten in eine SHG.
Leider gehöre ich nicht zu den Menschen, bei denen ohne Alkohol plötzlich alles tutti ist. Meine Menschenfurcht kommt wieder verstärkt zum Vorschein, ich schlafe nach wie vor schlecht und kämpfe mit Ängsten. Ich denke generell zu viel nach fühle zu viel. Alkohol war da ein willkommener Dämpfer. Das macht es ab und zu ganz schön hart. Aber: es ist toll, keinen Kater mehr zu haben!
@rayanne0815 Hallo, Ja, Alkohol war auch bei mir während über zehn Jahren ein Dämpfer und ohne war das Leben ziemlich schwer zu ertragen. Menschenmengen, ewiges Nachdenken welches unwillkürlich in die Angst führt sind für mich kein Fremdwort. Ein ganz konkretes Beispiel: heute Abend findet ein Gönneressen zu Gunsten des Sportclubs meines Sohnes statt. Etwa 500 Personen werden anwesend sein. Seit einer Woche liegt mir dieses Event schon auf dem Magen, denn ich kenne ja schon aus früheren Erfahrungen den Ablauf: Smalltalk, Alkohol in Hülle und Fülle, aufgesetzte Fröhlichkeit etc. Meine Entscheidung heute: Ich werde meinen Kostenbeitrag bezahlen, werde aber aber durch Abwesenheit glänzen. Solche Anlässe stressen mich, sind laut, anstrengend und ich fühle mich inmitten solcher Évents einfach verloren, daneben. Nein, heute bleibe ich zu Hause mit einer Tasse Tee und einem Buch, aus freier Entscheidung.Klingt komplett langweilig ja geradezu unsozial, doch das ist es nicht. Ich lerne nur gerade auf meine eigenen Bedürfnisse zu achten, damit ich ohne Alkohol, mein Leben sinnvoll und in einer inneren Zufriedenheit leben kann! Liebe Grüsse🌷🪻🙋♀️Mina
Top Entscheidung! Ich würde es genauso machen.
Hallo Ray,
was Du schreibst, erinnert mich sehr an mich selber:
Von Haus aus introvertiert und schüchtern, wurde ich mit Alkohol zur Party machenden Rampensau...
Und die Kater wurden immer schlimmer. Auch bin ich unter Alkoholeinfluss manchmal ein richtiges A..Loch und entferne mich dermaßen von meinem wahren Ich
das kommt mir sehr bekannt vor. Ich habe bereits mehrmals versucht, vom Alkohol loszukommen, habe den Absprung aber nie wirklich geschafft. Das letzte Mal waren 5 nüchterne Monate mit Gabys Programm ( In denen es mir so wahnsnnig gut ging) und dann bin ich durch eine einzige Party, auf die ich mich nüchtern nicht getraut habe, quasi von heute auf morgen wieder in alte Verhaltensmuster gerutscht. Seitdem konnte ich mich nicht wieder richtig aufraffen. Nun habe ich in 2 Wochen einen Termin für eine Hypnosesitzung, um mich bei dem Thema unterstützen zu lassen. Zu der möchte ich natürlich nüchtern sein. Nun möchte ich vorab erneut mit Gabys Programm anfangen und suche einen Sober Buddy zur Unterstützung. Da unsere Geschichten uns ähneln, versuche ich hier einfach mal mein Glück.
Vielleicht hättest Du Interesse, Dich privat auszutauschen. Falls nicht, alles gut 😉
LG vom Milchmädchen





