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Hallo,
seitdem mich immer mehr inhaltlich das Thema anzieht...ich zunehmend in Youtube Reportagen über Alkoholismus recherchiere, so glaube ich muss ich etwas tun, bevor sich meine Lage zunehmend zuspitzt. Alkoholismus betraf mich eigentlich 2/3 meines Lebens so gar nicht. Erst als ich eine Partnerschaft für zwölf lange Jahre einging und der Alkohol zum Alltag gehörte, so habe ich zunehmend gemerkt dass ich eine ungesunde Form entwickelt und jetzt zunehmend übernommen habe. Es verging in dieser Beziehung selten ein Tag, wo hier nicht "kistenweise" Bier über den Tisch ging. In den ersten Jahren habe ich es nicht hinterfragt, trank genüsslich mit, merkte aber immer wieder, dass der Konsum mit der Zeit auch bei mir zugenommen hatte. Ich habe immer wieder über eine Stoffwechselkur versucht dem entgegenzuwirken , nur leider war zudem die Partnerschaft toxisch, so dass ich immer wieder selbst zum Alkohol griff um mich zu betäuben. Ich merkte schon dass ich im Laufe der Jahre immer mehr konsumieren konnte und ich damit auch die Konfliktherde innerhalb der Beziehung nicht mehr gelöst sondern problematisiert habe. Ich hatte innerhalb der Beziehung kaum noch Kontakt zu meinen Eltern, geschweige denn Freunde, denn diese waren nicht zu der Lebenswelt mit meiner Beziehung konform. Lediglich die Familie meines Partners waren Ansprechpersonen und jene die "zu meiner besseren Hälfte "gehörten. Inzwischen bin ich seit fast einem Jahr getrennt....diese besagte Familie hat mich seither nicht mehr kontaktiert, denn ich als der Motor der Trennung bin die Böse. Während ich das so schreibe, so fürchte ich, ist mir wirklich nichts Gutes widerfahren....
Aufgrund der Trennung, die mit Sicherheit das Beste war was ich tun konnte, aber dem Unverständnis den ich meinem Ex- Partner und den damit verbundenen Menschen entgegen bringe, sowohl in der Beziehung, aber auch jetzt, mit der Ignoranz, trinke ich einfach weiter.... ich befand mich auch in Therapie, da ich nur schlecht die Trennung ertragen konnte und im Grunde immer noch in einer emotionalen Abhängigkeit stecke. Ich erlebe meinen emotionalen Chaos in Kombination mit Alkohol sehr gefährlich, doch irgend etwas verweigert in mir, das zu unterbinden. Ich befinde mich folglich mitten drin und schäme mich entsetzlich, dass ich als erwachsene Frau das nicht unter Kontrolle bringen kann. Ich bin hier, weil ich das Gefühl habe dass ein tägliches Konsumieren von Bier, welches ich gerade mache, nicht mehr gesund ist.
Sonnige Grüße
Drey
@drey Herzlich willkommen und viel Erfolg! Hast Du denn für Dich schon den festen Entschluss gefasst, aufzuhören?
Ich bin vor drei Jahren mit Gabys Konzept und dem Coachingprogramm nach mehreren vergeblichen Versuchen anderswo auf Anhieb raus aus dem Nervengift. Es geht, und es lohnt sich. Viel Erfolg!
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@isabel, @soberrebel, @sophia48, @kkopp, @mermaid, @rosine123, @krokodil_, @cairni
Hello und herzlich willkommen.
Zuerst einmal - genieren brauchst du dich nicht - du bist nicht alleine mit dem Problem.
Ich würde ja fast schon sagen, schau genau drauf was dich zurückhält, vielleicht parallel mit dem Konzept von Gaby und Bernd und einem versuchsweisen Aufhören Alkohol zu konsumieren.
Aber das ist nur mein ganz persönlicher Ansatz. Vielleicht hat Gaby für dich einen guten Rat.
Ich selbst lebe seit knapp 10 Monaten mit etwas ähnlichem, mein Mann, die Liebe meines Lebens ist unerwartet verstorben. Zum Zeitpunkt seines Todes war ich gerade mal 7 Monate trocken.
Ja ich hatte einen Rückfall, ja ich bin/war die Frau, die ihrem Bier schon einen sehr hohen Stellenwert gab.
Ja ich lerne gerade mich kennenzulernen und zu verstehen warum der Alkohol diesen Stellenwert in meinem Leben hat/hatte.
Aber genieren - nein, das mache ich nicht mehr. Ich habe diese Sache mit dem Alkohol wie viele Andere auch, nun gut also wenn ich weiß was ich ändern sollte, finde ich vielleicht auch einen Anfang. Und vielleicht ergeht es dir ähnlich.
LG Crazy
@drey Herzlich willkommen bei uns. Schön, dass du zu uns gefunden hast!
Kennst du schon das Konzept, um das es sich hier dreht? Das hat vielen von uns geholfen, dem Alkohol endgültig adé zu sagen. Ich wünsch dir alles Gute!
@drey erstmal herzlich willkommen hier und fühl dich wohl. Du schreibst, du hast dich schon viel beschäftigt. Hast du denn das Buch "Alkohol ade " gelesen? Das erklärt ja sehr gut, warum du es nicht unter Kontrolle bringst und auch, was du tun kannst. Auf diesem Konzept basiert auch dieses Forum hier. Bitte lies es gründlich, arbeite es durch. Du hast alles schon in dir, was es braucht. Mit dem Konzept kannst du es schaffen. Alles Gute für dich
@drey Ich schließe mich meinen Freunden und FReundinnen aus dem Forum an: Bitte lies das BUch und lies es gründlich, dann verstehst du, warum du nicht los kommst. Hirnchemie - und dahinter steckt dann das schwierigere Problem, dem du ausgewichen bist in den Alk-Nebel: Beziehung, Trennung, Familie ... Nüchtern, mit Geduld und Durchhalten, wirst du dahin kommen, dass du stark genug bist, das alles aufzuarbeiten und den GEspenstern dieser Zeit ins Gesicht zu sehen und sie zu vertreiben. Und durch die neue nüchterne Stärke wird sich sehr viel ändern in deinem Leben - zum Besseren
Hey ihr Lieben,
ich danke Euch. Ich werde es mir auf jeden Fall mal anschauen. Ich glaube ich bin hier gut aufgehoben!
Sonnige Grüße Euch allen!





