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Servus miteinander! Ich bin noch nicht so weit, wie ihr... 😔. Ich habe heute, vor einer Woche erkannt, dass ich Alkoholikerin bin. Habe am Donnerstag das erste Mal eine Selbsthilfegruppe besucht, am Freitag einen Termin, nach dem Urlaub, bei einer Beratungsstelle ausgemacht und in einem Tag das Buch "gefressen". Nach dem Urlaub geht es los! Ich habe mir mühselig die NEM rausgesucht, aber noch nicht bestellt.... Habe gerade das Geld dazu nicht... Der Gute Nacht Cocktail ist nirgends mehr zu bekommen, habt ihr ne Alternative? Meine Frage hierzu wäre... Wenn man polytox ist, helfen diese Mittel so auch? Müsste ich etwas an den Mengen ändern? Ich habe es gestern meinen Eltern und meinen Kindern gesagt... Sorry, ist alles etwas wirr... Aber, so sieht es zur Zeit in meinem Kopf auch aus... Ich will und ich werde das ändern und trotzdem habe ich das Gefühl, als würde mir der Kopf platzen.
Liebe Jona, Du bist total weit! Super, super weit! Erkenntnis und ins Handeln kommen binnen einer Woche incl. Gang in eine Selbsthilfegruppe und hier Unterstützung finden - das ist echt der Hammer. Da brauchen andere Jahre, Jahrezehnte für - und viele schaffen es gar nicht.
Sei herzlich Willkommen, auch Du wirst es schaffen.
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek vielen Dank für die lieben Worte. Wie bereits geschrieben, bin ich polytox... Bestehen da Unterschiede bei der Einnahme der NEM?
@gaby_guzek im Moment sind es nur Alkohol, Zigaretten und Kaffee... Sonst MDMA, Amphetamine, Ritalin oder ähnliches, Cannabis... Ich bin der typische Suchtverlagerer und habe etwas Angst, dass das wieder von vorne anfängt...
Adhs? Ich weiß es nicht... Wurde nie getestet, da andere Diagnosen (Borderline, getestet und definitiv und PTBS) entdeckt wurden. Habe einen langen Weg hinter mir. Bei meiner Tochter bin ich sehr sicher, dass sie Adhs hat und das homöopathisch behandle. Das hilft sehr gut. Ich habe, als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, mich auch oft wieder erkannt... Es könnte auch möglich sein... Lg
Warum lässt Du Dich nicht testen? Dein Drogen-Potpurri spricht eine ziemlich klare Sprache, was die Hirnchemie betrifft. Du nimmst ja offenbar sogar schon Ritalin, nur offenbar illegal erhalten.
So lange das nicht geklärt und ggf. an der Wurzel angepackt wird (sollte ein ADHS unter Deiner Sucht liegen) wirst Du kaum eine dauerhafte Chance auf Abstinenz haben. Sage nicht ich, sagen Studien. Hier ist ein sehr guter Selbsttest für Erwachsene.
https://adhs-erwachsene.net/adhs-selbsttest/
Auch Deiner Tochter tätest Du einen Riesengefallen, wenn Du sie testen ließest, um sie dann ggf. professionell behandeln zu lassen. Von Homöopathie kann man halten, was man möchte - bei einem ADHS kann sie nicht helfen, tut mir leid. Da ist vielleicht Wunschdenken dabei oder der Placebo-Effekt. Du verbaust Deiner Tochter Chancen, sehr deutlich gesagt. Ich weiß sehr, sehr gut, wovon ich spreche. Aus eigener Erfahrung. Und genau deshalb werde ich hier gerade deutlicher, als ich es sonst tue.
Zu einer ADHS-Therapie gerade für Kinder gehört eine Kognitive Verhaltenstherapie, die den Kids beibringt, wie sie mit ihrem besonders gestrickten Hirn anders und besser umgehen können. Warum willst Du ihr das vorenthalten?
Ein unbehandeltes ADHS (und Homöopathie IST unbehandelt) steigert das Risiko des Kindes, später eine Suchterkrankung zu entwickeln, um das Vierfache. Frustration durch soziale Isolation und häufige Lebensbrüche kommen dazu. Das alles lässt sich verhindern. Mit einer Diagnose und der richtigen Therapie.
Geh es an. Für sie und für Dich.
Liebe Grüße
Gaby
@jona ich bin ganz bei Gaby - ihr Rat klingt drastisch, aber es wäre wirklich gut, wenn du ihm folgst
@krokodil_ Für meine Tochter war es so schön sehr schwer... Ich nehme den Rat gerne auf und lasse mich testen. Wenn die Diagnose bei mir stimmt, werde ich den Schritt mit ihr definitiv auch gehen.... Danke Gabi für die klaren Worte und auch dir.
@jona mein Sohn hat erst mit 21 Jahren die "Diagnose ADS" bekommen. Und es war für ihn eine riesen Erleichterung endlich zu wissen warum denn sein Empfinden und Handeln so viel anders ist als bei anderen Menschen. Also glaube ich aus dieser Erfahrung heraus nicht, dass du deiner Tochter etwas zusätzlich "Schlimmes" zumutest. Eher ganz im Gegenteil. Leider wurde mein Sohn mit 5 Jahren "falsch" getestet und der Kinderpsychiater ordnete seine Schwierigkeiten bei Hochbegabung ein. Somit vergingen wertvolle Jahre in denen Verhaltenstherapie ihn mit wertvollem Handwerkszeug ausrüsten hätte können.





