Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo
ich bin neu hier. Bin 46 Jahre alt und weiß seit ca 18 Monaten das ich ein massives Alkoholproblem habe. Vor 18 Monaten kam ich auf die Intensivstation mit Multiorganversagen und habe da das erste Mal einen Entzug erlebt und dadurch gemerkt, das ich nen Problem hab.
Seitdem versuche ich dauerhaft von dem Mist loszukommen. Hab eine Selbsthilfegruppe gefunden, wo ich auch gerne hin gehen,trotzdem schaffe ich es nicht mal länger als 4 Wochen nichts zu trinken. Im Moment ist es ein Tag in der Woche wo ich wieder was trinke (ca 2 Flaschen Vodka am Tag). Gott sei Dank schaffe ich es inzwischen wenigstens jedes mal wieder zu stoppen.
Eine Therpie bezahlt meine PKV nicht, daher versuche ich gerade eine ambulante Reha über die Rentenkasse. Die ersten Stunden hatte ich schon und ich hoffe das hilft mir. Ich habe gemerkt, solange ich kontrolliert werde durch meinen Partner schaffe ich es nüchtern zu sein, aber soblad die Gelegenheit da ist, das ich alleine unterwegs bin kann ich mich nicht gegen den Drang was zu kaufen wehren und ich verstehe nicht wieso. Ich nehme es mir immer wieder fest vor und am Ende scheitere ich wieder
@krankenschwester - also ich weiß nicht ... wenn ich deine Beiträge lese, wird mir irgendwie mulmig. Du kommst mir gar so eifrig vor, so "Krankenschwester" - ich höre von "ihm" immer nur als eine Art Objekt, als wär er ein unmündiges Kind, das nicht weiß, was ihm gut tut. Er ist der gute Lapp, der halt hinter dir herzuckelt wie ein treuer Hund und all das aufnimmt, was du ihm gibst und sagst. Braver Ehemann, der selbst anscheinend keinen eigenen Willen hat. Kann sein, dass es funktioniert und dass ihr beide ganz zufrieden seid mit der jeweiligen Rolle, aber von außen ... wie gesagt: seltsam erscheint es mir allemal. Du kümmerst dich viel zu viel, für mein Gefühl (ich hab eine Tante, die ist auch so, an die muss ich immer denken - es ist auch sehr schwer, sich ihren guten Ratschlägen zu entziehen, denn sie weiß besser, wie ich/jeder sein Leben zu führen hat), DU tust und kaust ihm alles vor, legst ihm alles hin - was tut er? Er nimmt und schluckt, passiv ... (entschuldige, wenn ich vielleicht über- oder fehlinterpretiere oder dir zu nahe trete. Wie gesagt, es erinnert mich an eine ähnliche Situation in meiner Familie)
@krankenschwester - ich möchte noch etwas anfügen, weil ich mein voriges Posting vielleicht vorschnell abgeschickt und in der Aussage ev. leicht "genervt" gewirkt habe - Grund dafür: Es ist auch MEIN Problem. Mein Mann ist Alkoholiker, lässt sich aber im Gegensatz zu deinem gar nichts sagen. Und ich lasse mir von meiner beobachtenden Umgebung (Verwandtschaft, Tochter, Freunde) Tag für Tag sagen, dass ich viel zu "nett" bin zu ihm, viel zu sehr nachgebe, die "Krankenschwester" spiele, ihn verteidige, erkläre, verschiedene eindeutige Symptome runterspiele, ihn immer neu aufbaue und "helfe" (kurz gesagt: mich co-abhängig verhalte) - So ists die Lage und von der ausgehend hab ich etwas gereizt auf deine Versuche reagiert, ihm aus einem "Alkoholismus" zu "helfen" ... (was meiner Meinung und der vieler anderer nach einfach unmöglich ist - ER muss es wollen. Alles, was er "dir zuliebe" macht, ist nett gemeint, hat aber nichts mit dem Thema zu tun)
@krankenschwester Nein, ich habe großes Glück gehabt, ich bin körperlich in der besten Verfassung meines Lebens. Trinken ist ja auch nur ein erlerntes konditioniertes Verhaltensmuster, man lernt als Jugendlicher schnell das Alkohol eine gute und wirksame Droge ist, die jederzeit verfügbar und gesellschaftlich anerkannt ist. Wenn du dann süchtig bist, ist dieses Programm auf deiner Festplatte gespeichert, für immer. Du kannst es überschreiben indem du bessere und gesündere Verhaltensmuster etablierst. Um das alte Programm nicht wieder zu aktivieren, ist Abstinenz die sinnvollste Lösung. Mir haben im ersten Jahr Sport und Meditation sehr geholfen, ich habe bis heute nicht einmal Verlangen nach Alkohol gehabt, nicht einmal. Die NEMs haben bei mir sehr schnell gewirkt, so nach 2 Wochen, das war für mich ganz entscheidend, ich nehme heute noch einige zu mir. Eine gesunde Biochemie ist besonders für ehemalige Trinker sehr wichtig.
Irgendwie hat das Thema von @krankenschwester hier Deinen Thread gekapert, was ich nicht schön finde. Wie geht es Dir denn aktuell?
Liebe Grüße
Gaby
leider ist es mir jetzt erst aufgefallen: Das hier ist der Thread von @computermaus . Sei bitte so gut und mach Deinen eigenen auf. Wie es geht, hat @kkopp gerade erklärt.
Danke und liebe Grüße
Gaby
@soberrebel
Bitte warte, bis @krankenschwester ihren eigenen Thread aufgemacht hat und dort diskutieren wir dann weiter. Der hier gehört eigentlich @computermaus. Ist mir auch gerade erst aufgefallen, ist nicht nett, ihr gegenüber.
LG
Bitte warte, bis @krankenschwester ihren eigenen Thread aufgemacht hat und dort diskutieren wir dann weiter. Der hier gehört eigentlich @computermaus. Ist mir auch gerade erst aufgefallen, ist nicht nett, ihr gegenüber.
LG
@krokodil_ ich habe kein Problem damit,wenn andere ihre Meinung hier kund tun. Da ich selbst Krankenschwester bin und auf einer Zwischenintensiv arbeite,kenne ich diese Thematik zur Genüge. In meinen 23 Jahren Erfahrungen,kann ich viel zu diesem Thema erzählen. Ich habe viel im Krh.erlebt. Im Gegensatz zu dir bin ich nicht Co abhängig. Ich verteidige ihn nicht(zumindest bei diesem Thema), ich spiele nichts herunter und mir/uns gibt auch keiner tgl. Tipps. Ich schlage ihm etwas vor und er entscheidet alleine,ob er es machen möchte. Ich sage ihm auch ehrlich meine Meinung, auch vor anderen Leuten. Das habe ich früher gemacht,aber ich habe gelernt,das es nichts bringt. Ich bin hier in diesem Forum,um neues Wissen zu bekommen und nicht um erzählt zu bekommen,was ich alles für ihn mache. Das muß jeder selbst wissen, was er macht.
Sei bitte so gut und mach Deinen eigenen Thread auf, ja? Siehe mein Hinweis von eben.
Danke und LG!
@gaby_guzek was ist ein thread und wie mache ich das? Ich bin hier noch nicht richtig durchgestiegen, wie ich etwas schreibe. Digitalisierung ist nicht so meins. Könntest du mir bitte dabei helfen?





