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Blaubeere möchte ni...
 
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Blaubeere möchte nicht mehr blau sein

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3,282 Ansichten
blaubeere
(@blaubeere)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 114
Topic starter  

Huhu, ich bin die Blaubeere. Euch gefunden zu haben, erfüllt mich mit Freude und Hoffnung, denn das Thema Alkohol zieht sich durch mein Leben und durch die Geschichte unserer Familie wie ein roter Faden. Eher wie ein schwarzer Faden 🙁

Ich bin Mitte 50 und berufstätig, habe zwei erwachsene Söhne, die ich schon in der Pubertät darauf aufmerksam gemacht habe, dass sie möglicherweise genetisch bedingt ein hohes Risiko mit sich tragen, alkoholkrank in vierter Generation zu werden. Was die Generationen, die vor 1900 gelebt haben betrifft, gibt es keine Überlieferungen. Meine Söhne haben meine Worte sehr ernst genommen und trinken vielleicht drei oder vier mal im Jahr ein Gläschen.

In meinem Elternhaus war Bier ein Grundnahrungsmittel wie Brot. Aber alle funktionierten und es herrschte keine Gewalt. Ich habe meine ersten Erfahrungen mit Alkohol im Alter von 15 Jahren gemacht. Ich fand es angenehm, unter Alkoholeinfluss nicht mehr so schüchtern zu sein und irgendwie gehörte es damals in meinem Umfeld dazu, 1 oder 2 mal im Monat auf Partys oder in Discos Alkohol zu trinken. Ich habe immer nach Hause gefunden und nie meinen Schlüssel, mein Portemonnaie oder meine Brille verloren :-).

Etwa 20 Jahre lang habe ich unregelmäßig getrunken, mal etwas mehr, mal weniger, abhängig von der Situation und den Personen in meinem Umfeld. Über Alkohol habe ich eigentlich gar nicht nachgedacht, außer, wenn es um andere Familienmitglieder ging. Wenn getrunken wurde, habe ich halt mitgetrunken, wenn nicht, war es mir völlig gleichgültig und ich hatte nach dem Auszug aus dem Elternhaus nur selten Alkohol im Haus.

Problematisch wurde es dann mit Mitte 30, als meine Kinder auf die Welt kamen. Der Alltag mit den Kindern war anstrengend, die Beziehung zu ihrem Vater sehr schwierig, das Geld war extrem knapp (ich ging zeitweise Beeren und Pfandflaschen sammeln, um durchzukommen), es waren keine Großeltern in der Nähe, die mich mal hätten entlasten können. Zwei Jahre habe ich nicht gearbeitet, der Kindsvater sowieso nicht. Es war kein Geld da für Benzin, kein Geld für ein Geschenk, wenn man mal irgendwo eingeladen war, die Gründe für die desolate finanzielle Lage will ich hier nicht erörtern. Die sozialen Kontakte wurden weniger und irgendwann bestand mein tägliches Abendprogramm, wenn die Kinder im Bett waren, aus einem TV-Krimi, 1-2 Gläsern Rotwein und viel Schokolade, alles alleine im Schlafzimmer konsumiert. Vom Vater der Kinder trennte ich mich irgendwann. Dieses Schlafzimmertrinken ging einige Jahre so weiter, aber ich habe immer wieder mal einen Tag oder auch eine Woche Pause gemacht, weil ich diesen Konsum schon bedenklich fand, ich wusste ja, dass in meiner Familie einige Menschen alkoholkrank waren. Der Arzt, dem ich mich anvertraute, meinte: „Im Moment brauchen Sie das eben.“ Als ob der Rotwein eine Medizin wäre, die auch er mir hätte verschreiben können…

Dann lernte ich meinen jetzigen Mann kennen und die Entwicklung nahm Fahrt auf. Mein Mann trank gerne, oft und damals noch viel. Im Keller gab es eine Sammlung erlesener Weine und anderer alkoholischer Getränke, grenzenlose Verfügbarkeit. Wir glaubten, das Leben zu feiern und fanden auch mitten in der Woche einen Grund, eine Flasche Champagner zu öffnen. Wir besuchten regelmäßig gute Restaurants und es spielte keine Rolle, dass der Wein teurer als das Essen war. Am Wochenende trank ich oft zum Frühstück schon Sekt. Ich denke heute, dass ich mir damit beweisen wollte, dass ich mich selbst wertschätze. Und wollte es sicher auch anderen zeigen, denn ich fand den sozialen Absturz, der mit der Mutterschaft kam, sehr beschämend. „Seht mal, vor ein paar Jahren habe ich Pfandflaschen aus dem Gebüsch geholt und nun trinke ich zum Frühstück Sekt und wenn ich will, auch Champagner!“ In den nächsten Jahren trank ich also, wenn ich nicht gearbeitet habe, oft auch schon morgens, konnte aber die Menge noch kontrollieren. Das heißt, wenn ich morgens trank, konsumierte ich den Rest des Tages nicht. 1/2 Flasche Sekt oder Wein war für mich die Grenze, die ich nur sehr selten überschritt, auch weil ich mich sonst verkatert fühlte.

2020 begann eine neue Ära. Meine Mutter war verstorben und ich trauerte mehr als zwei Jahre sehr intensiv. Dazu kam Corona und eine neue Chefin. Im Homeoffice war ich massiv überfordert. Alle Arbeitsabläufe änderten sich und ich kämpfte mit Hardware und Software. Den Zusammenhalt der Kollegen konnte ich nicht mehr spüren, da man sich ja wochenlang nicht sah. Dazu kam die neue Chefin, die uns wenig feinfühlig zu Höchstleistungen anspornen wollte. Sehr fordernd, alles kontrollierend, reglementierend, protokollierend. Machte man Fehler oder konnte sein Pensum nicht schaffen, war die Ansprache oft so schroff, dass Kolleginnen, auch ich, in Tränen ausbrachen. Dazu kam, dass man rund um die Uhr Mails und Nachrichten bekam, so dass kaum noch zwischen Arbeit und Freizeit trennen konnte. Ich war nur noch erschöpft und hatte das Gefühl, meinen Job jeden Tag schlechter zu machen. Nun konnte ich abends nur noch mit Alkohol oder einem Schlafmittel einschlafen, wenn ich am nächsten Tag arbeiten musste. Oft Alkohol UND Schlafmittel. Aus der halben Flasche Wein oder Sekt wurde immer häufiger eine ganze Flasche, ich konnte plötzlich oft nicht mehr aufhören, bis mir übel und schwindelig wurde. Nicht selten fuhr ich in den letzen zwei Jahren verkatert zur Arbeit, was den ohnehin stressigen Job noch schwieriger machte. Dann breitete sich irgrndwann in meinem Kopf ein Nebel aus, den ich anfänglich auf meine Corona-Infektion zurückführte. Ich hatte so gravierende kognitive Probleme, dass ich auch Alzheimer-Demenz oder einen Tumor befürchtete. Der Neurologe fand im MRT nichts und machte Stress für meine Defizite verantwortlich.

In der Woche im September, als ich zum MRT war, fand ich meinen Bruder in seiner Wohnung verwirrt und teilweise gelähmt zwischen tausenden leerer Flaschen, Kot und Erbrochenen. Der Notarzt brachte ihn ins Krankenhaus. Er war drei Wochen nicht ansprechbar, bekam tagelang andauernde epileptische Anfälle, war psychotisch, konnte nicht mehr schlucken, wurde durch eine Sonde ernährt, die Ärzte haben mich darauf vorbereitet, dass er vielleicht stirbt.

Zu sehen, was dieses Teufelsgift aus ihm gemacht hat, hat mir…. ich weiß gerade nicht, wie ich es ausdrücken kann, was in mir vorging. Ich fing an, mich noch intensiver mit dem Thema Alkohol zu beschäftigen und plötzlich sehe ich alles in einem anderen Licht. Es kommt mir plötlich so absurd vor, dieses teuflische Nervengift in sich hineinzuschütten. Ich wollte unbedingt damit aufhören, hatte aber Angst, auch Krampfanfälle oder eine Psychose zu bekommen. Daher habe ich den Alkohol langsam runterdosiert. Erst mal ein paar Tage nur noch ein kleines Gläschen Wein pro Tag, zum Glück ging das ohne Probleme. Dann habe ich ein paar Wochen nur noch 1 bis 2 mal pro Woche kleine Mengen getrunken. Und siehe da, der Nebel im Gehirn verzieht sich und ich brauche auch kein Schlafmittel mehr. Hatte aber ein paar Mal Suchtdruck. Den habe ich mit viel Essen und scharfen Bonbons in Griff bekommen. Ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, mich vom Alkohol zu befreien. Ich überlege gerade, ob ich mal die Suchtberatungsstelle kontaktiere oder mich einer Selbsthilfegruppe anschließen soll. Ich spüre, dass der Vorsatz, nicht mehr zu trinken, noch gefestigt werden muss. Ich habe seit 6 Tagen nichts getrunken.

Das war eine laaaaange Geschichte, vielen Dank für eure Zeit und Geduld. Ich freue mich, auf den Austausch mit euch 🙂

Liebe Grüße

Blaubeere



   
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blaubeere
(@blaubeere)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 114
Topic starter  

Im Moment noch freestyle 😳. Nehme aber schon ein paar Wochen ein NEM mit allen 8 B-Vitaminen, Magnesium und D3, s. Foto und ein natürliches Vitamin-C- Präparat. Will nicht behaupten, dass das ausreichend ist. Die anderen noch zusätzlich wäre sicherlich zu viel. Vielleicht sollte ich mir die Liste hier mal genau angucken und schauen, was ich noch ergänzen muss. An GABA führt kein Weg vorbei, schon klar. Das weiß ich, seit ich mir gestern auf YouTube Gabys Vortrag über den Hirnstoffwechsel angeschaut habe. Hat mich auch noch mal sehr bestärkt, keinen Alkohol mehr zu trinken. So ein Schlachtfeld möchte ich nicht in meinem Schädel!

An das synthetische Vitamin-C-Pulver glaube ich nicht und auch Protein-Shakes lehne ich ab. Sorry, bin eine schwierige Patientin,

vielleicht liegt es daran, dass zwei Freundinnen Heilpraktikerinnen sind.

 



   
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mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

@blaubeere guten Morgen. Freestylen ist hier mal ganz schwierig. Das lässt komplett den nötigen Ernst für dieses Thema vermissen. Und die Art, wie du an das Thema NEMs rangehst ebenfalls. Was wäre denn zuviel? Und warum wäre es in deinem Fall zuviel?

Hast du denn mittlerweile das Buch zum Konzept gelesen und dir das wichtige Grundwissen angeeignet? Auf welcher Wissensbasis sprechen wir hier?

Dein "Sorry, ich bin eine schwierige Patientin" entschuldigt hier nichts und ist auch echt fehl am Platz. Wir sind hier alle freiwillig unterwegs. Und auch wenn wir alle im gleichen Boot gesessen haben, geben diejenigen,  die hier soviel unterstützen, viel Energie um anderen zu helfen. Bitte bringe dafür die nötige Wertschätzung mit ein. Natürlich kannst du mit weniger Ernsthaftigkeit an die Sache ran gehen. Das steht dir selbstverständlich frei. Und du kannst dich auch weiter von deinen lieben Heilpraktiker Freundinnen beraten lassen. Hoffentlich auch Expertinnen zum Thema Alkoholismus. Aber denk zumindest mal über deine letzte Antwort nach.



   
1
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cairni
(@cairni)
Mitglied
Nüchtern: 4 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2352
 

@blaubeere  Es geht darum, Deine Depots massiv und konsequent im Rahmen von 4 Wochen aufzufüllen. Du kannst vorher Dich noch so gesund ernährt haben, Alkohol ist ein Nervengift, entzieht dem Körper alles, was er dringend benötigt. Und wenn Du über Jahre getrunken hast, weißt Du welchen Raubbau Du betrieben hast.

Wieso geht es nicht, dass Du das Konzept, welches bei sehr sehr vielen Menschen hier im Forum perfekt, so annähernd wie möglich übernimmst? Den Alkohol hast Du doch auch getrunken... Ein Nervengift konntest Du Dir zuführen, die Aminosäuren, Neurotransmitter, Mineralstoffe nicht?

Weißt Du, was mich mißmutig werden lässt? Wenn ich lese, dass Du mit einer Lutschtablette das gleiche Ergebnis erzielen möchtest, wie wir, die sich "Unmengen" über die Tage und Wochen einverleibt haben. Um unser Ziel, abstinent zu leben und das gut, die meisten ohne Craving! Möchtest Du ernsthaft einen Vergleich ansetzen?

Hast Du das Konzept gelesen?

Gebe es Deinen Heilpraktikerfreundinnen, mögen Sie es für Dich 1:1 übersetzen (im übrigen haben wir schon Forumsmitglieder gehabt, die auf veganer Ebene das Konzept umgesetzt haben (soweit wie möglich, und das erfolgreich!)

Aus Kombipräperaten ist nicht das Gleiche zu erzielen, da die Mengen, die Du benötigst, ganz andere sind.

Bitte lese das Buch, entscheide wie Du weitermachen möchtest.

Viel Erfolg wünsche ich Dir.



   
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(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
 

@mermaid das sehe ich ähnlich.

@blaubeere: die Vitamine und shakes sind ja auch nicht alles. Da sind noch weitere Nems, nebst Gaba, die in eine beruhigende Wirkung gehen. Auch Gaba ist hier nicht alles. Bevor ich weiteres schreibe: hast du Alkohol ade mittlerweile gelesen?



   
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(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
 

@cairni

Verfasst von: @cairni

Den Alkohol hast Du doch auch getrunken... Ein Nervengift konntest Du Dir zuführen, die Aminosäuren, Neurotransmitter, Mineralstoffe nicht?

Das werde ich auch nie verstehen. Prinzipien hin oder her, als Vegetarier habe ich da ja noch bedingt irgendwie Verständnis für. Alkohol war jahrelang ok, 4 Wochen Nems nehmen ist dann aber ein unmoralisches no go. Hä? Es sind Nems. Keine verordneten Medikamente. 



   
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gaby_guzek
(@gaby_guzek)
Illustrious Member Admin
Beigetreten: Vor 7 Jahren
Beiträge: 4316
 

@alex7 

Nun ja, auch mit NEMs kann man Unsinn treiben, sie wirken - also können sie auch potentiell Nebenwirkungen haben, vor allem bei Überdosierung, die es ja gibt. Aber ich verstehe schon, was Du meinst.
@blaubeere : Du darfst gerne eine "schwierige Patientin" sein. Du darfst auch meinen, dass Heilpraktiker-Freundinnen gute Ratgeber sind.

Verstehen magst Du vielleicht die anderen hier, die mit dem Konzept erfolgreich ausgestiegen sind und beispielsweise nicht zu Unrecht die kognitive Dissonanz hinterfragen, wie man sich jahrelang das Nervengift und Karzinogen Alkohol reingeschüttet haben kann und dann beispielswiese Proteinshakes ablehnt.

Für mich individuell frage ich mich: Welchen Unterschied meinst Du, hat die Strukturformel von "künstlichem Vitamin C" zu der von Vitamin C aus der Acerolakirsche? Du sagst ja, "du glaubst da nicht dran." Das darfst Du. Alkohol adé hingegen basiert nicht auf Glauben, sondern auf Wissenschaft, vielen Jahren Recherche und dem Wissen eines Arztes.

Du darfst gerne, wirklich gerne, Deine eigenen Dinge ausprobieren - vielleicht passen sie ja für Dich. Ich möchte nur um Verständnis bitten für Mitglieder, die das nicht so recht nachvollziehen können.

Viele Grüße

Gaby

 



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@blaubeere Ich habe vor zwei Jahren auch noch die alte Ausgabe als E-Book gelesen, hat alles super geklappt 😊 Lieber die alte Version lesen als gar nicht 😉



   
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blaubeere
(@blaubeere)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 114
Topic starter  

@gaby_guzek Liebe Gaby, bitte sei dir gewiss, dass ich größten Respekt vor deinem Wissen, deiner Arbeit und deinem Engagement habe. Ich bin weder Medizingelehrte noch Biologin, daher habe ich bewusst geschrieben „ich GLAUBE nicht…“ Ich würde niemals behaupten, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe oder es es besser weiß als du. Wissenschaftliche Recherche ist nicht mein Fachgebiet, aber ich hatte vor längerer Zeit bezüglich der synthetischen Ascorbinsäure gelesen, dass sie zu Magenproblemen oder zu hoher Kalziumaufnahme führen kann, wenn mit Kalzium gepuffert. Die Bioverfügbarkeit der natürlichen Form war wohl in Tierversuchen besser, das wurde aber beim Menschen nicht bestätigt.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24169506/

Wer weiß, Wissenschaft ist doch oft nur der aktuelle Stand der Irrtums.

Ich schätze es sehr, dass du tolerant bist gegenüber Menschen wie mir, die eine andere Meinung haben oder vielmehr noch dabei sind, sich eine Meinung zu bilden. Schon Buddha, den ich für einen klugen Mann halte,  sagte: „Wenn ihr irgendwelche Lehren hört, dann glaubt sie nicht, nur weil ihr sie gehört habt und weil sie überliefert wurden oder weil andere dieser Meinung sind. Glaubt nicht, nur weil es in heiligen Schriften steht oder weil es sich logisch und vernünftig anhört. Vertraut keinen erdachten Theorien und auch nicht dem, woran viele glauben…Wenn ihr aber eine Lehre als heilsam erkennt, weil sie zu Glück und Wohl führt, wenn man sich danach richtet, dann sollt ihr sie annehmen.“

Es ist toll, dass einige Mitglieder des Forums ihre Zeit investieren, um anderen zu helfen und für ein Konzept, von dem sie zutiefst überzeugt sind, werben. Dass ich das Konzept  am Tag 3 oder 4 hier im Forum noch nicht 1:1  umsetze, bedeutet nicht, dass ich das Engagement nicht wertschätze. Ich bin kein Querolant und offen für euer Konzept. Das Buch habe ich bereits erworben und werde spätestens am Wochenende mit dem Lesen beginnen. 

Lieben Gruß von der Blaubeere

 

 



   
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blaubeere
(@blaubeere)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 114
Topic starter  

@mermaid Guten Abend, ich bedaure, bei dir eine so emotionale Reaktion hervorgerufen zu haben. Das war nicht meine Absicht und in der Heftigkeit absolut überraschend. Ich schätze dein Engagement wirklich sehr, auch wenn ich am Tag 3 oder 4 hier im Forum das Konzept noch nicht 1:1 umsetze.

Egal wie sehr du dich auch bemühst, du wirst nicht jeden überzeugen und retten können. Es ist gesünder für uns, wenn wir gegenüber denen, die nicht zu retten sind, Mitgefühl statt Wut entwickeln.

 



   
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mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

Liebe @blaubeere , bitte überschätze nicht meine Emotionalität. Ich sehe das lediglich als klare Positionierung mit sehr gesundem Mitgefühl. Und ich vergesse dabei niemals, dass auch ich mal einen Tag 1 hatte. Ich weiß allerdings auch,  dass die meisten langfristig nüchternen Foris das Konzept einfach mal umgesetzt haben. Eins zu eins. 

Ich wünsche dir, dass du deinen Weg erfolgreich findest. Gern auch mit freestyle. Unterm Strich geht es ums NICHT TRINKEN. 

PS: ich bin lange genug hier, um zu wissen, dass nicht jede(r) erfolgreich langfristig vom Alkohol loskommt. Das wird mein persönliches Engagement hier nicht schmälern. 😉



   
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