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Ein Hallo in die Runde,
nach Äonen mit Alkohol und anderen Süchten, will ich nun auch das xste Mal auf Alkohol verzichten. Bisher scheiterte dies IMMER an Craving und daran das so Situationen und Situatiönchen ohne kaum aushaltbar waren. Hinzu kommt, dass ich auf Rausch stehe. Einfach mal komplett frei sein im Kopf...
Zu meiner Geschichte: definitiv genetisch vorbelastet, komplizierte Kindheit, Vater iwie komplett verdreht, dann weg. Ängstliche, nicht super alltagstaugliche Mutter, der ich früh, bzw. viel zu früh beste Freundin war. Obwohl nicht gläubige Familie, die protestantische Ethik wurde, auch mit vielen inherenten Widersprüchen gelebt. Sehr früh teilte ich Krankheiten und Schmerzen nicht mehr mit, wollte meine liebevolle Mutter nicht belasten.
Ständig Fasching im Kopf, sehr intelligent, hoch emotional. Heute weiß ich ADHS. Alkohol seit dem 13. Lebensjahr, mal mehr, mal weniger, war aber immer präsent.
Kein guter Start. Habe das Gefühl weit hinter meinen Fähigkeiten zurück geblieben zu sein.
Alkohol u.a. beruhigen und fokussieren mich. Machen mich aber auch krank, logisch. (Z.B. ein Karpaltunnelsyndrom kann auch einfach zuviel Alkohol sein)
Habe das Buch vorgestern in die Hand bekommen. Eine Offenbarung. Alles so logisch. Habe sofort auch Studien quer gelesen. Nun werde ich einiges aus dem Buch befolgen und ich lese auch schon fleißig im Forum.
Heute Tag 2 ohne Alkohol.
Vorab möchte ich hier allen für Ihre Offenheit danken. Werde sehen wie ich mich einbringe.
Herzlich Rübeqaul
Was ich noch nicht herausgefunden habe, warum sollen wir ab unseren Wechseljahren weniger verbrennen?
Tja, da wird viel vermutet. Etwa die zurückgehende Eiproduktion (hab mal was von " zeitweise bis zu 200 kcal" gelesen, dieses ZEITWEISE: stündlich, jährlich? ), scheint logisch das die Energie braucht, aber merklich? Weniger weibliche Hormone und daher Anstieg von Testosteron. Aber: Wenn Testosteron ansteigen würde, müssten Frauen dann nicht mehr Muskeln aufbauen können? Also eher tendenziell, Wegfall weiblicher Hormone und Testosteron bleibt gleich (tschüß Birne, hallo Apfel). Es gibt viele Vermutungen. Ein Abfall des Grundbedarfs zwischen 25 und 60 Jahren um bis ein Drittel, scheint aber Konsenz zu sein. Nur: liegt das nun an den Wechseljahren oder an der Lebensführung? Muskelschwund hier nur mit Hormonsenkung zu erklären, finde ich, das ist zu kurz gedacht. Auch der ewig zitierte Stoffwechsel, mal schnell, mal langsam, mal sogar mit Vornamen Hunger, wird meiner Meinung nach mystifiziert. Und Schmerzen und Sport? Müsste auch mehr mitgedacht werden.
Fakt ist, wennn wir nicht drauf achten, bewegen wir uns zu wenig. Und wenn wir unsere Muskeln nicht reizen, werden die halt kleiner und verbrennen weniger. Use it oder lose it.
Oh, Göttin, ich muss auf die Matte....
@crazy2610 Och nööö. Ich spiel nicht mehr mit. Ihr spielt ja in einer ganz anderen Liga, das ist unfair 😜
@forevergreen Du meinst crazy. Ich schiele auch etwas neidisch auf ihr Sportprogramm.
Aber Greeni, bei Dir sollte mit wenig Sport viel zu machen sein. Das Muskelgedächtnis ist nicht zu unterschätzen und wenn Du ein lebenslang mit Schubkarren und Säcken jongliert hast, sollten sich auch bei Eigengewichtsübungen schnelle Erfolge einstellen.
Ja, ich denke auch - wird schon, Minierfolge sind auch zu verzeichnen:)
Dank Dir und Grüße aus dem nordöstlichsten Nordosten in den nördlichsten Norden:))
@forevergreen Probiere es doch mal mit Tabata, ist vor allem für das Herz -Kreislauf System sehr gut und baut auch gezielt Muskelgruppen auf. Das gibt's auch für Anfänger und kann man auch gut zu Hause machen. Man muss sich da aber immer bisschen selbst in den A...h treten. Brfrage doch mal Google, da gibt's so einige Vorschläge. Gutes Gelingen 😎👍
Danke dir - die 200kcal weniger pro Tag (so hätte ich es mir gemerkt) hab ich auch irgendwann irgendwo aufgeschnappt.
Der stetige Abbau von Muskelmasse, die dann durch Fett ersetzt wird, habe ich auch im Hinterkopf und wurde mir sogar bei einem Brustultraschall vor 2 Jahren von der Ärztin gezeigt. Ich habe nämlich seit dem Wechselbeginn eine "natürliche" Vergrößerung meiner Brüste um knapp eine Körbchengröße festgestellt. Die Doc meinte dazu, wahrscheinlich hätte ich generell zugenommen, was nicht stimmte, eher im Gegenteil, ich hatte vor Eintritt in die Wechseljahre ein Höchstgewicht weil ich zuerst wegen Job und Studium (bin eine Spätberufene) und direkt im Anschluß krankheitsbedingt über Jahre wenig bis keinen Sport machen konnte/durfte.
Ich habe dann vor Beginn der Wechseljahre deutlich abgenommen und dann, vor zirka 5 Jahren mit mehr Sport den je begonnen.
Mein Krafttraining seitdem zielt auf Muskelaufbau bzw. Erhalt für eine bessere Rückengesundheit ab und weil es gleich "mitgemacht" werden kann, trainiere ich auch die Beine.
Auf diese Schilderung habe ich dann keine ergiebige Antwort mehr erhalten.
Fakt für mich ist - ich muss seit dem Wechseleintritt vermehrt auf meine Ernährung achten, es braucht konsequent Sport auch zum Gewichtserhalt, außerdem immer wieder unterschiedliche Trainings als Anreiz.
Und wie du schreibst - Wechseljahre und die damit bei vielen einhergehenden Schmerzfelder werden sicherlich bei vielen auch mitreinspielen.
geh garnicht - einfach anfangen, ich hab ja auch bei Null begonnen und muss stetig dran bleiben.
Niemand sollte das Schubkarren fahren und Säcke schleppen unterschätzen. Als ich mit meinem Mann das Projekt damals gekauft hatte, habe ich einen 50m² und zirka 1,5m hohen Schweinestall mit der Schubkarre abgetragen - niemals würde ich solche Arbeiten unterschätzen - niemals.
46 Tage. Mir geht es sehr gut. Gestern der erste spontane Alkoholwitz. Habe eine allergische Reaktion, nicht vom Hagebuttenpulver. Voriges Jahr dachte ich es kommt vom übermäßigen Alkoholmissbrauch. Kann ja momentan nicht sein. Dem Gatten gesagt, grübeln. Ich so: Dann können wir ja wieder Saufen. Kurz Ruhe. Dann beiderseits herzhaftes Gelächter. Ehrlich, DAS nenne ich Fortschritt. (Allergie wird dann wohl schnöde eine Sonnenallergie sein, passt zeitlich einfach zu gut. Wird heute nochmal getestet. Und nein, leider hilft da noch kein mir bekanntes Sonnenschutzmittel. Nach einer halben Stunden in der Sonne jucken alle wie die Hölle, ob teuer, ob preiswert, bio, ohne alles, mit allem. Hut ist eine Alternative, im oft stürmische Norden und im noch fast Winter eher unpraktikabel. Bin für alle Vorschläge offen.)
Heute ist bei uns Tag der Kunst, gehen zu zwei Veranstaltungen. Am Nachmittag. Wir müssen erstmal ausloten wie das so ist mit den Vernissagen am Abend ist. ( Die ich liebe) Bei denen aber immer Sektchen gereicht wird. Morgen klassisches Konzert. Die Pause wird deutlich entspannter. Wir lassen minderwertigen, überteuerten Schaumwein und endloses Schlangestehen einfach aus.





