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Hallo zusammen,
ich bin 36 Jahre jung, seit heute erstmal getrennt lebende vierfach Mama mit einem Mädchen 9 und drei Jungs fast 7,4 und eins. Zudem bin ich Krankenschwester, ebenso im Direktvertrieb und wir hatten uns seit 2018 Landwirtschaft aufgebaut. Vor meinen Kindern war ich starke Raucherin und habe an Wochenenden viel getrunken, ich liebe meinen Mann über Alles und habe es lange nicht wahr haben wollen, die letzten Jahre ist es aber immer schlimmer geworden, er hat es geschafft sich neben uns kaputt zu machen es gab immer neue Gründe warum er Stress hatte, unglücklich war oder sonst irgendwas doch die letzten vier Jahre trank er täglich ich wollte es nie wahr haben er war ja offiziell immer am arbeiten so dass ich jeden Abend unsere Kinder alleine versorgt habe, er hat sehr schwierige Familienverhältniss und Alkohol ist ein großes Thema sein Vater trinkt auch jeden Tag sein Bier. Durchschnittlich hat er vier 0,5l getrunken aber dann hat er sich gebremst am Wochenende oder besonderen Tagen war es gut das doppelte. Er ist sehr durchtrainiert und sehr belesen hat seinen Körper immer mit Nahrungserhänzungsmitteln unterstützt, er war sich auch bewusst das es zuviel ist! Aber er ist ein Meister im Verdrängen und schön reden, er hat auch kein Alkoholproblem und wenn ich ihn nicht so aufregen würde müsste er auch nicht trinken! Vor zwei Wochen hat er von mir die rote Karte bekommen daraufhin wollte er aufhören, Montag hatte ich richtig Angst um ihn er konnte sich abends nicht mit zum Essen hinsetzen Schweiß Ausbrüche, Zittern, Doppelbilder, ich dachte er kippt gleich um, jetzt weiß ich es war der kalte Entzug. Bei ihm durfte ich so nicht sprechen, meinte es wäre wegen dem wenigen Essen gewesen um es mal ab zukürzen bis Mittwoch miese Laune und am Freitag hat er sich dann wieder belohnt, aber nicht viel das war dann erst wieder Sonntag wo er aus diesem Grund auch abends nicht nach Hause kam. Das ich sauer war konnte er gar nicht verstehen, da es doch jetzt nur an einem Tag so war und nicht mehr an sieben. Diese Woche das Gleiche Spiel nur das es sich bei in schlechter Laune, Unruhe, Schlaflosigkeit geäußert hat, aber natürlich liegt es alles nicht daran das er ohne Alkohol richtig krank ist, ein Problem hat er ja nicht! Ich hatte ihm sehr deutlich gesagt was auf dem Spiel steht das ich es nicht mehr mitmachen kann, nicht jede Woche aufs Neue. Wir waren uns aus dem Weg gegangen er war abends für unsere Kinder da und ist früh ins Bett gegangen, mir war alles recht Hauptsache er trank nicht! Gerstern hat er sich dann wieder mit Bier beholt hat mit angeblich nur 2 Flaschen 0,5l unsere drei Kinder und den Nachbarsjumgen mit am Trecker gehabt und ich war extra mim Auto da um die Kinder mitzunehmen! Aber für ihn war es so selbstverständlich zu fahren, ich konnte kaum an mich halten, ich meinte dann auch jetzt wäre es genug, also war ich dann der Grund warum er sich wieder betrinken konnte um nicht nach Hause zu müssen und es war es genug, ich kann nicht mehr......... Ich probiere zu begreifen was passiert und so lange er sein Problem nicht war haben will und nie auf sein Bier verzichten möchte, es stellt eine Lebensqualität für ihn dar...... So lange möchte ich ihn nicht zurück....... Ich hab es leider nicht geschafft mich kürzer zu fassen.... Liebe Grüße
@ninafisch kannst Du bitte mal gucken? Ich glaube, Du könntest mit ein paar Erfahrungen helfen
@gaby_guzek danke es ist echt schlimm gerade ihr Buch habe ich heute angefangen zu lesen sobald Zeit bleibt und Rauschliebe hab ich gerade runtergeladen, es ist halt so schlimm weil die Situation mit seiner Arbeit jetzt grad ist, er soll sich wohl nur zwischen einer fristlosen Kündigung und einem Aufhebungsvertrag entscheiden dürfen bei dem Aufhebungsvertrag würde er noch eine kleine Abfindung bekommen...... Erst macht er mir ein schlechtes Gewissen weil ich nicht nach gefragt habe und meint es wäre mir egal und dann frage ich nach bekomme ich keine Antwort.....
@dieehefrau sorry, aber hier spreche ich aus Erfahrung: Du kannst es nicht "richtig" machen, egal, was Du tust, Dein Verhalten wird er so oder so als Grund benutzen, weiterzutrinken..Das Spielchen kennst Du doch schon. Ich habe meinen damals für einige Wochen zu seiner Mutter geschickt, von da aus ist er dann irgendwann zur Entgiftung und dann LZT. Hat sich dann ne Freundin angelacht, und ich möchte ihn auch nicht mehr zurück, das war alles soooo schlimm.
Ein Alkoholiker braucht immer jemandem, dem er die Schuld am eigenen Elend geben kann. IMMER. Sonst müsste er oder sie ja was ändern. Lass Dir das bitte alles nicht einreden, das ist Teil der Krankheit und zu 100 Prozent typisch für Alkoholiker. Genauso, wie ein unendliches Selbstmitleid. ("Die ganze Welt ist gegen mich, ich kann ja gar nicht anders als saufen").
Schieb ihn weg von Dir, lass Dich auf überhaupt gar nichts ein. Keine Diskussion, nichts.
Damit hilfst Du am Meisten. Wirklich
Willkommen hier im Forum. Vielleicht magst du dir meinen Faden unter Erzähl wie es dir geht durchlesen . Ich habe mich vor einen Monat von meinem Freund getrennt. Er ist Alkoholiker hat sein Problem aber immer abgetan und egal was ich tat, es war falsch. War ich streng und habe Grenzen gesetzt, war es nicht recht und er fühlte sich Bevormundet. War ich verständnisvoll und liebevoll ist er erst recht mit seinen Freunden ausgegangen bis zum Filmriss. Wollte ich reden, konnte er nichts mehr davon hören und ich war ihm zu anstrengend. Hab ich geschwiegen, dann war ich distanziert. Hab ich mir Sorgen gemacht, fühlte er sich kontrolliert, hab ich mich auf mich und die Kinder konzentriert, dann hat er sich einsam und unbedeutend gefühlt. Meine Hilfe, meinen Rat, das Buch, die NEM nahm er nicht ab und tat so als sei ich lächerlich.
Du kannst leider wirklich nichts tun solange er nicht ernsthaft an sich arbeitet. Der Austausch mit anderen in einer SHG bzw. Psychologische Rückendeckung für dich können hilfreich sein.
Ich denke an dich, du bist nicht allein!
Nina
@gaby_guzek das stimmt es war ganz schlimm er merkt gar nicht was er unsern Kindern antut, ich hab großen Abstand gehalten, aber er wird getrunken haben und hat unserer Tochter erzählt das er jetzt keine Arbeit mehr hat und kein Geld mehr verdient..... Unfassbar ich bin echt sauer unter Tränen hat er den Kindern dann tschüss gesagt..... Ich war auch nur am weinen..... Ich werd Morgen eine Beratungsstelle anrufen
Ich verstehe das richtig: Für heute ist er mal weg? Guuuuuut. Versuch bitte, zur Ruhe zu kommen. Du kannst aktuell nichts ändern, nur Dich und die Kinder schützen. Zergrübel Dir nicht die Nacht, Du brauchst Deine Kraft. Helfen kannst Du Dir nur selber, Deinen Kindern - und ihm durch knallharte Stopp-Signale (wenn überhaupt).
Und ja: Bitte, such Dir Hilfe
@dieehefrau Vielleicht besteht ab jetzt die Chance, dass er anfängt zu begreifen...
Bleib so klar in Deinem Handeln, wie bisher.
Ich drücke Dir fest beide Daumen.





