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Schönen guten Morgen zusammen, heute darf ich mich vorstellen. Mit Stolz hätte ich heute gerne meinen 7 Tag ohne Alkohol verkündet. Leider bin ich am 5. Tag schwach geworden und wieder voll dabei. 😳 ich war so glücklich die paar Tage ohne... ich war so frei. Heute musste ich mich sogar krank melden... mein Kopf platzt fast.
kann mir nur selbst zu einem weiteren Versagen gratulierten.
das Buch liegt in meinem Briefkasten, schau mer mal, wann ich die Kraft finde es herauszuholen und zu lesen.
allen einen schönen Wochenstart!
kann mir nur selbst zu einem weiteren Versagen gratulierten.
HALT! STOP! Und: herzlich Willkommen natürlich,
Du hast nicht versagt. Wenn Du das so fühlst, nimm Paracetamol, trinke ordentlich viel Wasser, iss ein salziges Butterbrot - und nutze den Krankheitstag, Dir sofort das Buch zu schnappen und los zu legen. Dann wirst Du erfahren, dass es kein Versagen war, sondern Deine Hirn-Biochemie Dich aufs Feinste aufs Kreuz gelegt hat. Und Du wirst erfahren, wie Du das verhindern kannst.
Alles Schlechte hat auch was Gutes: Du hast heute Zeit. Wenn der Kater weg ist - fang an zu lesen!
Fühl Dich wohl hier, gemeinsam packt man es besser, wir sind für Dich da!
Viele Grüße
Gaby
Lieben Dank für die Ratschläge. Ich bin jetzt schon begeistert, wie schnell mir hier, sogar direkt von der Autorin, geantwortet wurde... 👍
Ich möchte gerne noch was zu den Hintergründen hinzufügen. Ich hab nicht einfach an Ostersonntag gedacht: „Holladiehö! Heute fange ich wieder damit an.“ Es war mir klar, dass der Tag eine Herausforderung wird. Beim aufstehen sagte ich mir schon den AA Spruch: heute nicht! Hat so lange geklappt, bis meine Tochter kam und ne Schorle wollte. Sie hat diese Restflasche Wein leergetrunken und fragte nach mehr. Im Kühlschrank war noch ne Flasche Sekt und ich hab ihr davon angeboten und dann erst gesagt, dann schenke mir halt auch ein Glas ein. Der Anfang war damit gemacht, von dem darauffolgenden Absturz möchte ich nicht weiter reden... die vier nüchternen Tage davor habe ich mir die Podcasts von Nathalie Stüben angehört und die Bücher von Daniel Schreiber und Muriel Baumeister gehört. Ich war so total in meiner Anti Alkohol Überzeugung. Ich wollte es schaffen, immer nur für heute. Das war nicht der erste Fehlversuch ☹️ Doch nie zuvor hatte ich mir so viel Hilfe von außen, wenn auch nur medial, geholt. Ich hatte den Mut mich zur FB Gruppe von Vlada Mätten anzumelden, war aber bisher nur Mitleser. Ich habe euer Buch bestellt. Vielleicht alles zuviel? Jetzt habe ich wieder Magenschmerzen. War seit Jahren nicht beim ärztlichen Checkup, vor lauter Angst ne schlechte Nachricht zu bekommen.
meine Tochter wohnt in wieder bei mir. Sie trinkt auch ganz gerne, möchte jetzt mit mir zusammen aufhören, wenigstens für 30 Tage. Heute musste ich mich, wie bereits erwähnt, krank melden und nachdem die Krankmeldung durch war... na was denkt ihr??? Jaaa genau, da ist doch noch etwas Rest Alkohol von gestern da.. und keinen juckt es. Also hoch die Tassen und da war kein Kaffee drin!!! So das war jetzt schon ein Outing für mich! 🤫
zu meiner Person: ich bin 55 Jahre und hab bis ich ungefähr 30 war fast keinen Alkohol getrunken. Meine Eltern waren beide Alkoholiker und sind an den Folgen letztendlich leider früh verstorben. Gerade mit meiner Mutter habe ich sehr viel schlimmes erlebt und müsste es viel besser wissen.
Wie wäre es, wenn Du den restlichen Alkohol, der jetzt vielleicht mal statt in Dich rein in den Ausguss kippst? Und dann eine Riesenflasche Wasser hinterher?
Es ist gut, dass Du so ehrlich bist, so offen. Wahrscheinlich das erste Mal gegenüber "Fremden", kann das sein?
Morgens bereits trinken ist schon ein echtes Warnsignal. Ich kenne Deinen sonstigen Konsum nicht, wie aber wäre es, wenn Du das Ganze mal mit Profis live in Farbe und vor Ort besprichst? Also: Termin bei der Suchtberatung machen? Das hilft immer, verpflichtet zu nichts.
Zu den anderen Punkten, die Du nanntest, gäbe es auch noch einiges zu sagen. Das werde ich auch gerne tun, aber zu einem späteren Zeitpunkt. Es hat erfahrungsgemäß nicht viel Sinn, jemandem zu schreiben, der aktuell an- oder betrunken ist. Ich würde Dich auch bitten: Nutze den restlichen Tag zum ausnüchtern, schreiben jetzt und hier bringt Dir nichts. Ein betrunkener Kopf schreibt und sagt viel. Das ist nicht böse gemeint.
Bitte mach JETZT den ersten Schritt und höre auf, wenigstens mit dem Weitertrinken.
Viele Grüße
Gaby
Ok Gaby... ich hab die Flasche ausgeleert. In die Spüle!! Ich versuche jetzt etwas zu schlafen und hoffentlich dann nüchtern zu werden. Danke dir!
Liebe Grüße Sabine
@oldschoolgirl Du bist in guter Gesellschaft. Ich glaube nicht, dass es hier auch nur irgendjemand sofort auf Anhieb geschafft hat.
Bei mir war es allerdings dann das Buch und das Verständnis, was da gerade in meinem Körper geschieht, was die Hand wieder an die Flasche zwingen will - und die Tricks im dritten Teil, wie ich dem Druck ein Schnippchen schlagen kann. Und die Erkenntnis, dass das erst nach 30 Tagen besser wird. Der ganze Psychokram mit innerem Kind usw. usf. war ja ganz witzig, aber nicht im Ansatz zielführend ...
Viele Erfolg beim nächsten Versuch und Geduld mit Dir selbst!
@oldschoolgirl Eine solche Situation ist mir ja auch mehr als erinnerlich. Wie ist es denn weiter gegangen?
Hallo Harley,
danke der Nachfrage. Ich schwanke zwischen Motivation und Resignation, wobei zweiteres überwiegt. Ein Tag ohne, zwei mit.
inzwischen habe ich fast ne Egal Einstellung dazu, da ich denke, ich schaffe das eh nie.
selbst das Buch habe ich nur angefangen zu lesen. Zwischen all den wenigen Höhen und vielen Tiefen mach ich meinen Job und funktioniere.
viele Grüße





