Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo zusammen!
Lese hier ja schon etwas länger mit, nun hab ich endlich den Mut gefunden mich zu outen.
Ich bin Alkoholiker, 3 Wörter die ich mir sehr lange nicht eingestehen wollte obwohl ich es schon
längst wusste. Ich trinke seit ca. 15 Jahren regelmäßig Alkohol, mal mehr mal weniger, es gab auch
Phasen in denen ich überhaupt nichts trank. Doch die letzten 3 Jahre merkte ich, dass sich mein
Konsumverhalten verändert hat, ich konnte keinen Tag mehr ohne Alkohol. Zuerst waren es nur ein
paar Gläser Whiskey am Abend zur Entspannung jedoch merkte ich schnell, an meinen freien Tagen, dass ich immer früher zum Glas greifen musste um mich gut zu fühlen, oder manchmal trank ich einfach nur aus Langeweile. Ich arbeite als Krankenpfleger und sollte es eigentlich "besser" wissen, was dieses Gift alles anrichten kann. Aber es war mir egal. Bis jetzt! Habe das Buch gelesen, mich mit den NEM`s versorgt und da ich diese Woche seit längerer Zeit endlich mal Urlaub habe, habe ich
begonnen mit dem Trinken aufzuhören. Heute ist mittlerweile der fünfte Tag ohne Alkohol und ich muss sagen bis auf eine leichte Unruhe am Anfang geht es mir relativ gut. Habe allerdings etwas Bammel davor, wie es sein wird, wenn ich nächste Woche wieder zur Arbeit gehe, vermehrt Stress habe, bzw. wie ich das NEM Schema weiterführen kann/soll, da durch den ständigen Wechsel von
Tag- und Nachtschicht alles durcheinander kommt. Vielleicht hat ja diesbezüglich jemand einen Tipp, wie ich das am Besten machen könnte.
Liebe Grüße und danke fürs "zuhören".
@krokodil_ Danke dir! Ja das mit der Hirnchemie merke ich noch ziemlich, fühle mich öfters unruhig und rastlos. Aber da helfen mir die GABA Sticks ziemlich gut, ohne mich jetzt irgendwie benebelt zu fühlen. Darum denke ich, wird das in der Arbeit schon klappen.
Hallo Ninalaunemaus,
Ich habe mich immer nach Krankenhausaufenthalte betäubt. Habe inzwischen 25 0ps hinter mir. Wenn ich wieder mobil war konnte ich schnell den Teufelskreis durchbrechen. Am schlimmsten war es wenn ich alleine war und auf andere angewiesen war. Zu dieser Zeit habe ich nicht so exzessiv getrunken. Jetzt habe ich schon 3 Wochen geschafft. Hoffentlich hält das an. Mir gehts gut, bin überrascht wie schnell das ging.
Liebe Grüße aus Osaka Santana
Hallo @flip0815! Wie hat die Woche denn weiter geklappt? Ist heute wieder der erste Arbeitstag? Ich habe ähnlich wie @ninalaunemaus im Krankenschein zuhause entzogen und hatte auch etwas bammel, wie es dann im "realen" Leben weitergehen würde. Hast du Strategien, wenn es zu schwierig werden sollte?
Liebe Grüße
Der Alex.
Hallo zusammen!
Dachte, ich berichte euch mal wie es mir zurzeit ohne Alkohol geht. Mittlerweile habe ich es geschafft 17 Tage nichts zu trinken und muss ehrlich zugeben, ich bin schon ein wenig Stolz darauf. Ich habe ja im Urlaub mit dem Trinken aufgehört und hatte etwas Bammel, wie es dann in meinem doch stressigem Beruf weitergehen wird. Bis jetzt komme ich zu meinem Erstaunen sehr gut damit zurecht. Zurzeit habe ich überhaupt kein verlangen nach Alkohol, jedoch bereitet mir ein Gedanke etwas Sorge. Ich werde nie wieder ein Glas Alkohol trinken können, irgendwie geistert dieser Gedanke von Zeit zu Zeit in meinem Hinterkopf herum und es würde mich interessieren wie ihr damit umgeht?
lg
@flip0815 Das klingt doch schon mal sehr gut! Glückwunsch!
Die aktuelle Frage der Woche gibt dir vielleicht Antwort auf deine Frage, bzw. das, was einige dazu geschrieben haben:
https://www.alkohol-ade.com/community/postid/26657/
@flip0815 Herzlichen Glückwunsch, weiter so! Dieser Gedanke verschwindet, verlass' Dich drauf, und @rosine123 hatte den Link zu dem Thread dazu ja schon gepostet.
@flip0815 Herzlich willkommen! Ich bin auch erst seit 10 Tagen ohne Alkohol und hatte am Anfang ein paar Tage frei (krank geschrieben, wegen etwas anderem). Als dann die Arbeit wieder anfing, habe ich mir eine Tablettenbox mit 7 Döschen (für eine Woche eigentlich) gekauft und die 7 Portionen für jeden Tag fülle ich jetzt am Abend ab, so dass für den nächsten Tag alles fertig ist. Am Morgen nehme ich dann die Portionen, die während meiner Arbeitszeit fällig sind mit. Für die 10 Uhr Portion habe ich zufällig immer Pause, esse eine Kleinigkeit, trinke einen Milchkaffee, löse die Tablette auch und stecke dann, nicht mal heimlich die Kapseln in den Mund. Es hat noch niemand gefragt, was das ist. Und wenn jemand fragt, dann sage ich, dass es NEMs sind. Und wenn dann weiter gefragt wird, dann werde ich sagen, das bei mir ein Mineral- und Vitaminmangel festgestellt wurde und ich das jetzt vorübergehend einnehme. Ich werde nicht zu allen Kollegen sagen, dass es mit "Alkohol adé" zusammehängt. Das wissen nur befreundete Kollegen (oder werden nur befreundete Kollegen erfahren). So lässt sich das gut integrieren.
Ich wünsche dir, dass du das Programm gut in den Arbeitsalltag integrieren kannst.
@harley @rosine123 Danke für den Link, hab erst nach meinem Post gesehen, dass dies zufälligerweise gerade Thema der Woche ist. 😉 Hab schon ein wenig reingelesen. Danke für euere Unterstützung.





