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Auch von mir eine kleine Vorstellung: Ich bin Birgitta, 65 Jahre, seit fast 3 Monaten alkoholfrei lebend und bei Gaby im Coaching. Ich hatte immer wiederkehrende Trinkpausen und Rückfalle in meinem Leben.
In einer schlaflosen, unruhigen und alkoholgeschwängert-verkaterten Nacht, stiess ich auf Gabys Bücher. Nahm am nächsten Morgen den Kontakt zu ihr auf, bestellte die NEMs und liess den Alkohol stehen. Seitdem haben sich meine Lebenskarten noch einmal ganz neu gemischt! Ich bin sehr glücklich wieder zu alter Aktivität, Neugier, Selbstbewusstsein und Lebensfreude gefunden zu haben
Ich freue mich hier unter Gleichgesinnten zu sein, Probleme und Ärgernisse zu teilen, aber auch die Fortschritte zu feiern!
Viele Grüsse, Birgitta
@birgitta oh wie toll 6 Monate = ein halbes Jahr. Ich gratuliere dir sehr herzlich und freue mich für dich. Bei mir sind es bald 5 Monate.
Wünsche noch einen schönen Urlaub 🙋♀️
@birgitta Hallo liebe Birgitta, auch ich schließe mich den Gratulationen an. Du gehst Deinen Weg so beharrlich und reflektiert, immer achtsam und bist schon so weit gekommen. Zudem bist Du auf dem Forum sehr hilfsbereit und hast immer ein gutes Wort, wenn es Mitgliedern einmal nicht so gut geht oder Unsicherheiten auftreten. Mir hat das schon oft sehr geholfen und wirklich unterstützt. Herzlichen Dank dafür und gehen wir weiter so voran! Genieße weiter Deinen abenteuerlichen Urlaub! Liebe Grüsse 🍁🙏🏾🙋♀️ Mina
@schukat Dankeschön liebe Katja, ich freue mich riesig hier wieder von Dir zu lesen 🤗 Wie gut zu hören, dass auch Du so stabil durchgehalten hast! Wir lassen uns das nicht mehr nehmen, gelle? Ganz liebe Grüsse!
@mina Ach liebe Mina, und wieder so herzlichen Dank für Deine einfühlsamen und aufbauenden Worte 😍 Solche Rückmeldungen tun einfach gut! Und ich kann es nur zurückgeben, denn was wir alle brauchen ist Anteilnahme und Mitgefühl. Und davon hast Du ebenso eine Menge zu geben, dazu in Deine schöne, bunte Mina-Sprache gekleidet. Ich freue mich sehr, das wir diesen, unseren Weg nun schon 3 Monate hier im Forum teilen. Und uns gegenseitig stützen.
Ich drücke Dich und hoffe, mit Deinem Auto ist heute alles gut ausgegangen? Ich bin immer noch in den Karpaten und hatte heute eine grandiose Wanderung um den "Mördersee". Alles herrlich schaurig hier, viel Jubel für das Fotografenherz und das tägliche Foto-Journal. 😎 🤩
Ganz liebe Grüsse an Dich! Übermorgen geht es zu den Moldauklöstern, ich glaube, das wäre auch etwas für Dich. Die Kirchen und Klöster haben eine wundervolle, innige, strahlende Atmosphäre, die einen unwillkürlich einnimmt. Manchmal ist die Luft so aufgeladen, als ob heimlich spirituelles Brausepulver verstreut worden wäre.
Wir machen weiter, liebe Grüsse, Birgitta
@gaby_guzek So ein süsses Bild, liebe Gaby 😎 Du hast den Moment exakt getroffen und mir eine grosse Freude damit gemacht!
@birgitta Hallo Birgitta, tatsächlich hat mein Oldtimer die technische Prüfung bestanden! Solche Expertisen sind für mich Stress pur. Jetzt entspanne ich mal mit einer Tasse Tee. Mit den alten Kirchen und Klöstern hast Du es auf den Punkt gebracht. Tatsächlich liebe ich Besichtigungen dieser Bauten. Liebe auch abgelegene Kapellen und Du hast völlig Recht es liegt an der Atmosphäre. Wenn man sich setzt und innehält wird man irgendwie mit einer friedvollen Energie durchflutet, auch wenn absolute Stille herrscht! Genieße Deinen Urlaub und so wie ich es spüre, wirst Du von diesen Orten viel Kraft nach Hause nehmen! Herzlich 🙇🏼♀️🧡🍁Mina
Monat 7
Sie liest sich freudig, diese alte „magische“ Zahl 7 im Profil 😀
Mir geht es gut, die Zufriedenheit über mein neues Leben wächst weiter von Tag zu Tag. Und es gibt weiterhin neue Erfahrungen in meiner Abstinenz:
Zum Beispiel beschäftigt mich der Jahreslauf. Ich bin wirklich überrascht wie sich durch die Jahreszeiten hindurch immer neue Situationen ergeben, die mich intensiv an alte Trinkgewohnheiten erinnern. Im Sommer waren es die lauen Nächte mit Gedanken an frischen, kühlen Weisswein oder den Prosecco mit Freundinnen nachmittags unter dem Obstbaum. Allerlei Alk-Phantasien haben mich in ihren Bann gezogen und mir heftig etwas vorgegaukelt, mich gelockt. Nun fallen die Blätter und Erinnerungen an ein Glas Punsch, Rotwein vor knisterndem Feuer, köstliche Weihnachtsmenüs mit mehreren Gängen bei Speis und Trank, erscheinen vor meinen geistigen Augen. Wie werde ich Sylvester feiern? Trotz der sieben Monate bin ich wirklich verwundert, dass ich mich immer wieder erneut damit auseinandersetzen muss und altbekannte Versuchungen sich in den Vordergrund drängen. Doch die Abwehrmechanismen sind inzwischen gut trainiert und werden halten, da bin ich gewiss. Die Botschaft allerdings ist: Es hört halt nicht auf, das Alkteufelchen bleibt weiterhin in Lauerstellung.
Ein schöne Erfahrung in diesem Monat: Durch das neu gewonnene Selbstbewusstsein sehe ich viele Eigenschaften an mir mit anderen Augen. Beispielsweise bin ich sicher, dass ein Psychologe mich, bei entsprechender Darstellung als hoch- oder übersensibel bewerteten würde. Mein Leben lang habe ich, oft vorwurfsvoll, gehört, dass ich zuviel fühle, zuviel denke, zu sensibel bin. Mir seltsame, komplizierte, unnachvollziehbare Gedanken mache und so weiter. Oft habe ich mich dadurch isoliert gefühlt, noch öfter missverstanden. Besonders wenn Geschehnisse, die ich dadurch wie selbstverständlich „vorhersah“ eintrafen, während andere sich wunderten. Natürlich geschah dies nicht, weil ich eine hellseherische Glaskugel besitze, sondern weil viele kleine Anzeichen beispielsweise in Mimik, Gestus, Sprache meiner Mitmenschen oder den Ungereimtheiten in den Medien darauf hinwiesen.
Durch die Nüchternheit lerne ich, dass ich mir vertrauen kann. Das sich mit dem, was man „ Intuition oder Bauchgefühl“ nennt, sehr verlässlich umgehen lässt. In alkoholischen Zeiten war das undenkbar. Die genaue Erinnerung fehlte oft, andere Meinungen erschienen mir fundierter als die eigene. Ich war unsicher, schwankte leichter in der Urteilsfindung und konnte mich und meine Interessen schlecht selbst vertreten.
Inzwischen nutze und übe ich bewusst meine Intuition. Geschäftlich und in komplizierten Beziehungen. Ich richte mich nicht mehr nach der allgemeinen Meinung, sondern vertraue meiner Wahrnehmung. Tatsächlich schaffe ich immer öfter meine Emotionen begrenzt zu halten, inneren Abstand und Ruhe zu wahren. Mit Alkohol war das nicht möglich. Ich glaubte mir selbst nicht, wurde in meinen Gefühlen schnell nervös und hektisch und habe überreagiert. In Beziehungen wollte ich unbedingt gemocht werden und konnte keine Konflikte aushalten.
Eine ganz neue Herangehensweise und irgendwie macht es mich echt glücklich zu erleben, wie ich meine 65 Jahre Lebenserfahrung endlich produktiv einsetzen kann.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag! Liebe Grüsse, Birgitta





