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Auch von mir eine kleine Vorstellung: Ich bin Birgitta, 65 Jahre, seit fast 3 Monaten alkoholfrei lebend und bei Gaby im Coaching. Ich hatte immer wiederkehrende Trinkpausen und Rückfalle in meinem Leben.
In einer schlaflosen, unruhigen und alkoholgeschwängert-verkaterten Nacht, stiess ich auf Gabys Bücher. Nahm am nächsten Morgen den Kontakt zu ihr auf, bestellte die NEMs und liess den Alkohol stehen. Seitdem haben sich meine Lebenskarten noch einmal ganz neu gemischt! Ich bin sehr glücklich wieder zu alter Aktivität, Neugier, Selbstbewusstsein und Lebensfreude gefunden zu haben
Ich freue mich hier unter Gleichgesinnten zu sein, Probleme und Ärgernisse zu teilen, aber auch die Fortschritte zu feiern!
Viele Grüsse, Birgitta
@birgitta Liebe Birgitta,
Deine Zeilen lesen sich so schön, man kann Deine Befreiung richtig spüren und es freut mich riesig. Genieße Deine gewonnene Freiheit in vollen Zügen und ich drücke Dir für alles ganz fest die Daumen.
Ganz liebe Grüße 🥰 und eine herzliche Umarmung.
Lea
Muntere, liebe Grüße zurück und Glückwunsch!
Auch wenn ich mich gerade erst der 100 Tage-Marke nähere, spüre ich jetzt schon dieses Gefühl von Freiheit.
Habt alle einen ganz schönen Sonntag,
Mary
Liebe Birgitta
ich habe diesen Beitrag von dir erst heute gelesen und war komplett geflasht.
Ich hatte ein ähnliches Problem. Obwohl ich in meinen jüngeren Jahren sehr gerne Auto gefahren bin, habe ich mit Mitte 30, als mein Alkoholkonsum langsam mehr wurde, ebenfalls Angst beim fahren bekommen. Und so wie bei dir, war es mir sehr lange Zeit kaum bis garnicht möglich, auf die Autobahn aufzufahren. Auch Bundesstraßen wurden zur Herausforderung. Einzig wenn mein Mann neben mir saß bin ich gefahren, aber verkrampft und unsicher.
Ich erinnere mich an ein Ereignis, kaum auf der Autobahn, musste ich mich parallel neben einem großen LKW einordnen. Ich weiß nicht warum, aber der LKW hat mich links überholt. Ich wurde immer langsamer und geriet in Panik, musste auf den Pannenstreifen. Ich habe diese Angst über Jahre nicht abgelegt.
Mit jedem nüchternen Tag wurde es besser - niemals hätte ich einen Bezug zum Alkohol hergestellt. Nachdem in meiner engsten Familie kaum jemand einen Führerschein hatte oder hat, war ich der Meinung dies wäre so ein Familiending.
Danke für deinen Beitrag
LG Crazy
Liebe Birgitta,
Deine Zeilen sind für mich eine große Inspiration und ich kann mich in vielem, was Du schreibst bzw. beschreibst, wiederfinden.
Sowohl das Thema Hochsensibilität, was Du in einem Deiner vorherigen Posts erwähnt hast, über das Thema Panikattacken beim Autobahnfahren und vieles mehr kann ich zu 100% nachempfinden.
Ich freue mich sehr zu lesen, daß Du nun an einem Punkt bist, an dem Du das Gefühl hast, wirklich frei zu sein!
Herzlichen Glückwunsch dazu und liebe Grüße, Natarie.
Ich bin wirklich begeistert von deinen Zeilen!
Oft lese oder höre ich von vielen Menschen, wie etwas funktionieren könnte, oder erfahre von ihren Lebenswegen – doch meistens löst das nichts in mir aus. Auch wenn ich verstehe, was gemeint ist, kann ich es nicht für mich übernehmen.
Dein Beitrag jedoch hat mich auf eine ganz besondere Weise erreicht. Du hast Gefühle und neue Perspektiven so ausgedrückt, dass sie mich berühren und ich ihnen vollkommen zustimmen kann.
Vielen Dank dafür!
@birgitta da kannst du stolz auf dich sein. Ich drücke dir weiterhin die Daumen 👍🍀
Endlich habe ich verstanden, was mit diesem alkoholassoziiertem Freiheitsbegriff gemeint ist! Er war mir mein Leben lang ein Rätsel.
Wie toll, so cool, gratulation und ich freue mich sehr mit Dir!
Ganz lieben Dank für die vielen guten Wünsche zu diesem Jubiläum! Ich war ganz gerührt...Wir machen weiter 😉 😊 🤗
Ihr Lieben!
Die Zeit ist gekommen mich von Euch zu verabschieden.
Fast 2 Jahre war dieses Forum für mich ein Zuhause. Ein Hort der Sicherheit, der gegenseitigen Hilfe und jenes Vertrauens, das man hat, wenn man unter Gleichgesinnten ist. Ich habe hier gerne gelesen und geschrieben, Anteil genommen an den vielen Geschichten, Freud und Leid. Das Forum und Schreiben war ein wichtiger Wegbegleiter meiner Entwicklung in der Abstinenz.
Doch nun ist für mich die Zeit gekommen weiterzugehen. Neue Wanderschuhe zu schnüren und eigene Spuren zu ziehen.
Manche habe möglicherweise mitbekommen, dass ich im letzten Jahr nochmal ein Studium begonnen habe. In der schönen Stadt im Norden an der Elbe studiere ich nun altindische Geschichte und Philosophie. Ich bin sehr erfüllt von dem geisteswissenschaftlichem Reichtum den ich neu entdecken und erforschen darf. Der Poesie, die mir in einer uralten Sprache wie Sanskrit begegnet und der Schönheit und Weisheit der uralten Wahrheiten.
Man könnte es auch profan benennen: Ich hab ordentlich was zu tun!
Durch meinem intensiven yogischen Weg ist die Beschäftigung mit Alkohol und der Alkoholerkrankung immer weiter in den Hintergrund gerückt. Inzwischen ist sie abgearbeitet und abgelegt. Wie eine alte Haut liegt sei hinter mir und ich blicke selten und relativ emotionslos zurück.
In diesem Forum ist alles gesagt und getan, was ich zum Thema „Alkohol ade“ beizutragen hatte. Mein weiterer Weg hat viel mit neuem Entdecken, Selbstführung und Eigenverantwortung zu tun. Dem wende ich mich mit grosser Freude und Neugier zu.
Meine täglichen Routinen (was Yogis halt täglich so machen), geben mir grosse Sicherheit und Stabilität. Ich ziehe also gut behütet und beschützt in die neuen Gefilde.
Euch allen hier, meinen alten und neuen Wegbegleitern, egal auf welcher Stufe sie momentan stehen, wünsche ich alles erdenklich Liebe und Gute! Ich bedanke mich fürs Lesen, für die Anteilnahme und die vergnüglichen Stunden, die wir hier auch immer hatten. Macht weiter, es lohnt sich so sehr nüchtern ins Leben zu treten! Geniesst es!
Birgitta
Liebe Birgitta,
ich wünsche dir alles erdenklich Liebe auf deinem weiteren Weg. Danke, dass ich dich kennenlernen durfte🥰. Du bist eine wundervolle und starke Frau. Ich bin absolut sicher, dass du deinen spannenden und aufregenden Weg in Liebe und Vertrauen weiter gehen wirst. Das Leben ist unvorhersehbar und gleichzeitig so spannend und wunderbar.Ich wünsche dir viele schöne und aufregende Abenteuer.
Vielleicht hören wir uns ab und zu.
Ganz viele liebe Grüße,
Susanne





