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Hallo an Alle,
nachdem ich hier seit Monaten still mitlese, möchte ich mich nun endlich mal persönlich vorstellen.
W, 61 Jahre alt.
Das Buch Alkohol adé habe ich bereits vor 1 Jahr gekauft. Gelesen, für sehr gut befunden und wieder „vergessen“. Vielleicht war ich einfach noch nicht bereit. Auch das 30-Tage-Programm habe ich mitgemacht.
Ich komme gerade frisch aus dem Entzug in einer Klinik. Der Entzug war leicht, da ich nicht körperlich abhängig bin. Also Entzug ohne Medikamente. Ich habe mehrere kalte Entzüge und Trinkpausen alleine geschafft. Aber da ich mittlerweile alleine lebe (mein Mann ist vor einigen Monaten verstorben) hatte ich zu viel Angst.
Ich trinke jeden Tag 2 Flaschen Wein und das ist einfach zu viel. Und das seit 20 Jahren.
Aktuell trinke ich nicht, aber leider muss ich jeden Abend ab 18 Uhr mit der Weinhexe kämpfen!
Ich weiß nur zu gut, dass es mir ohne Alkohol sehr viel besser geht und falle doch immer wieder in diese Falle.
Jeden Abend 18 Uhr kommt die Weinhexe. Ich mixe mir um 17 Uhr einen Drink aus Gaba und Glutamin, aber es hilft nicht gegen diesen Druck. Bisher bin ich standhaft und stur. Aber wie lange noch?
Ich freue mich auf den Austausch mit euch, ihr seid ein großartiges Forum.
Lieben Dank auch noch an Gaby und Bernd für dieses großartige Buch und dieses mitfühlende Forum.
Drückt mir die Daumen, dass ich standhaft bleibe. Ich wünsche es mir so sehr und ich hoffe auf eure Unterstützung.
LG Fee
PS: an Gaby und Bernd. Wieso heiße ich eigentlich einmal Fee und dann wieder cafeexpress? Nicht, dass es mich sonderlich stört, aber für so manchen könnte es verwirrend sein.
Ein schneller Blick unter die Haube zeigt, dass es zwei Registrierungen mit zwei Usernamen von zwei Mailadressen gibt. Die ich hier jetzt natürlich nicht offenlegen werde. Mehr dann ggf. gern mit direkter Mail.
@gaby_guzek Hallo Gaby, ich versuche seit Monaten einen Termin beim Diabetologen zu bekommen. Aufnahmestop überall.
Ich wechsele von Überzucker von teilweise über 600 (mehr zeigt mein Gerät nicht an, es gibt nur einen Warnhinweis. Und dann am Morgen wieder unter 55. Also Unterzucker. Der letzte Langzeitwert lag bei 11,8!!!!
Mein Arzt ist überfordert. Ein sehr guter, einfühlsamer Arzt, aber eben kein Diabetologe.
Man hat mir jetzt schon mehrfach gesagt, ich wäre Typ 1. Von medizinischen Personal. Aber mein Arzt will das nicht wahrhaben. Und beim Diabetologen bekomme ich keinen Termin.
Mein Vater und mein Bruder (leider verstorben mit 59 an einem Hirntumor) sind oder waren Diabetiker.
Mein Blutzucker ist leider immer zu hoch.
LG Fee
Dann warte, bis er mal wieder so nach oben abzischt und ruf den Krankenwagen, weise Dich selber ein. Ein paar typische Symptome dazu (sofern Du sie nicht eh hast) aufzählen, dann wirst Du eben stationär eingestellt. Du trinkst ja jetzt nicht mehr, da geht das, weil man den Nachschub nicht mehr organisieren muss 🙂
Ganz ernsthaft: Das ist ja gefährlicher als alles andere. Mach das so, bitte!
Es gibt so tolle Möglichkeiten (Stichwort: Insulinpumpe mit integrierter Messung), das ist genau das, was Du brauchst.
@gaby_guzek Hallo Gaby, ich kann mich nicht immer ohne weiteres einweisen lassen. Ich habe 2 Hunde hier. Und die kann ich nicht ohne weiteres alleine lassen.
Und die kann ich nicht ohne weiteres alleine lassen.
Wenn Du nicht schleunigst was unternimmst, könnte es sein, dass die demnächst ziemlich lange alleine sind und zwar von heute auf morgen. Und vielleicht für immer. Das sind Ausreden, die ich von genügend Alkoholikern kenne, wenn es darum geht, dass sie nicht in die Klinik wollen und Gründe dafür suchen.
Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege. Dann gibst Du sie eben für einen definierten Zeitraum in eine Hundepension und dann geht das los.
Es hilft mir aber keiner. Diabetologen ausgebucht. Mein Hausarzt überfordert, da kein Diabetologe. War im KH und keiner konnte helfen. Das übliche: Spritzen, spritzen, spritzen,
Es hilft mir aber keiner
Das ist leider in der Regel so. Wenn Du Hilfe suchst, schau am Ende Deiner beiden Arme nach. Wie gesagt: Mit einer Notfalleinweisung geht es. Und ansonsten ruf Deine Krankenkasse an.
Ich sag mal so: Wenn einer Deiner Hunde eine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung hätte, würdest Du auch Sonntagnacht um drei Hilfe suchen und finden.
Jetzt musst Du das nur noch für Dich tun.
Ich meine das total lieb, nicht missverstehen. Ich versuche nur, Dich mal ein wenig wach zu rütteln. Du verdrängst glaube ich, was Du da eigentlich gerade am Laufen hast ... kann das sein?
Ich stimme Gaby zu und bitte Dich, Dich in ein Krankenhaus einweisen zu lassen. Als ehemaliger Pflegehelfer in der Altenpflege habe ich meine Bewohner mit Tendenz zu einem entgleisenden Blutzucker gerne im Krankenhaus gesehen, da sie dort optimal eingestellt und vor allem durchgängig überwacht wurden. Das ist sicherlich nicht angenehm für Dich, aber den kürzlich erfolgten Entzug in der Klinik wirst Du ebenso ohne Hunde gemacht haben. Für diese findet sich eine Lösung; die müssen nicht allein bleiben.
Ein BZ, der zwischen 55 und 600 schwankt, ist nicht eingestellt und gefährlich. Nimm' mir das bitte nicht übel. Lass' Dir helfen. Das meine ich wirklich lieb; es ist in Deinem Sinne.
LG, Kris
Hallo,
zur Therapie kann ich nur agen, dass es mir sehr geholfen hat.
Ich habe zwar nicht jeden Tag so viel getrunken wie du, aber dafür dann teilweise tage- und wochenweise richtig viel und durchgängig - zumeist Bier und Wein. Und das viele, viele Jahre lang.
Ich war vor ca. 9 Jahren 8 Wochen in einer Therapie und kann sagen, es hat mir geholfen, wieder Strukturen in meinem Leben zu bekommen und ich habe auch Hilfsmittel in die Hand bekommen in Bezug auf Depression, Suchtgelüste, eigenen Themen (Ängste, Verlust, Gewalterfahrungen, ...) etc..
Was mir zuerst schwer gefallen ist, war der Gedanke 8 Wochen weg von daheim zu sein, das Zimmer teilen zu müssen mit einer fremden Person und auch die gemeinsamen sanitären Einrichtungen. Aber das hat sich dann relativ schnell gelegt.
Auch bin ich kein Mensch der sich schnell öffnet, was speziell für die Einzelsitzungen mit den betreuenden Psychologen nicht von Vorteil ist. Ich hätte sicher noch wesentlich mehr für mich daraus ziehen können, wenn ich da offener hätte sein könnte.
Jeder Teilnehmer wurde dort sehr unterstützt bei seinen individuellen Themen.
Für mich war die Zeit dort sehr hilf- und lehrreich.
Also mein Rat ist auf jeden Fall, wenn du einen Platz bekommst, dann nütze die Chance.
👍Nanu





