Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo zusammen,
die Eingangsfrage beantwortet sich wohl quasi von alleine. Wäre ich hier, wenn ich kein Alkoholproblem hätte? Wohl nicht..... ich trinke nur abends, meist Wein oder manchmal Prosecco, allerdings wirklich so gut wie jeden Tag. Tagsüber denke ich nie daran. Ich trinke auch nicht mehr als maximal eine 3/4 Flasche, betrunken fühle ich mich nie. Ich kann es aber auch nicht bei einem Glas belassen, auch wenn ich es mir vornehme. In letzter Zeit stelle ich fest, dass der Gedanke, nichts zu Hause zu haben, wenn ich auf dem Heimweg bin, mich nervös werden lässt und meist halte ich noch irgendwo an um eine Flasche zu besorgen. Und das gibt mir doch zu denken! Sicher habe ich ein vergleichsweise kleines Problem, aber es soll ja auch kein großes werden. Ich frage mich auch, warum kann ich nicht einfach Saft oder irgendetwas anderes trinken abends. Warum muss es Alkohol sein? Abgesehen davon, dass es mir wirklich schmeckt. Ich habe ansonsten keine Probleme, es geht mir gut, ich habe einen tollen Partner, Traumjob, lebe gesund, treibe Sport. Aber dieser Alkohol passt so gar nicht dazu, zumal ich aus dem Buch gelernt habe, was er im Körper so alles anrichtet, was mir gar nicht bewusst war, zumindest nicht in diesem Maße. Geht es hier vielleicht jemandem ähnlich?
Würden mir auch all diese NEMs helfen das Trinken sein zu lassen und brauche ich dann wohl auch so viele und in diesen Dosierungen?
Liebe Grüße!!
@alkahira Erstmal willkommen hier im Forum.
Am wichtigsten ist doch, dass du selbst nichts mehr trinken möchtest. Das ist eine wichtige Entscheidung, die du treffen muss. Dann hier noch viel lesen und schreiben, dazu die NEMs, immer mal wieder im Buch nachlesen ist ne gute Unterstützung bei dem Willen mit der Trinkerei aufzuhören. Höre in dich rein. Hier bist du auf jeden Fall gut aufgehoben.
Kannst Fragen stellen, dich überall einlesen, die Erfahrungen von anderen nutzen usw. Ich wünsche dir alles Gute und schön, dass du da bist.
@alkahira: mein Trinkverhalten glich deinem zu 100%. Diese Fragennhabe ich mir auch gestellt….
Heute bin ich seit einem halben Jahr nüchtern.
Die NEM (ich habe sie gem. Protokoll genommen, jedoch erst ab dem 2. Monat, weil ich vorher nichts von dem Buch und dem Forum wusste) haben mir geholfen. Der Gedanke an Alkohol beruhigte sich und der „Janker“ danach wurde weniger.
Ich empfinde die Erfahrung ohne Alk zu leben als eine sehr bereichernde und interessante Erfahrung. Ich beobachte mich selbst. Wann möchte ich trinken? Was ist dann gerade los bei mir? Welche Ersatzgetränke mag ich? Wie fühle ich mich?
Heute kann ich sagen: JA, ich hatte sicherlich einen sehr sehr ungesunden und gesundheitlich riskanten Umgang mit Alkohol.
Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Tropfen Ethanol uns schadet und er heute sicherlich nicht mehr zugelassen werden würde, würde er neu erfunden werden, dann kann ich dir nur empfehlen: mach einen Versuch und steige (wenigstens für eine längere Phase) aus.
Du wirst sehen was in dir passiert. Möglicherweise möchtest du dann (so wie ich im Moment) auch nicht wieder zurück, denn sehr viele Dinge verbessern sich. Das kannst du aber nur erfahren, wenn du aufhörst.
Und JA, es wird seinen Grund haben, warum du dich hier her begeben hast. Ich bin gespannt wie du dich entscheidest…alles Gute für dich!
@hamburgerin lieben Dank für deine Antwort. Die NEMs sind nun alle angekommen und die Reise kann losgehen. Ich bin gespannt, wie es mir ergehen wird. Der Entschluss ist jedenfalls gefasst und auch die Überzeugung von der Schädlichkeit des Alkohols ist da. Ich habe jetzt sehr viel gelesen und ja, ein Leben ohne Alkohol und zwar ganz und gar ohne Alkohol ist definitiv erstrebenswert.
Dir auch alles Gute und liebe Grüße!!
…ich bin sehr an Deinen Erfahrungen interessiert. Schreib gerne wie es dir geht und stelle Fragen, wenn sie auftauchen. Mir hat es sehr geholfen, mich hier im Forum aufzuhalten, zu lesen wie es anderen geht und mich über missbräuchlichen Konsum und die Folgen zu informieren. Ich bin auch einmal in der Woche in einer online Gruppe. Der Austausch hilft sehr, stabil zu bleiben und nebenbei begegne Menschen, die ich schon nach kurzer Zeit sehr schätze. Du wirst deinen eigenen Weg finden! Liebe Grüße





