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Ich bin neu hier. Ich hab mir das Buch "Alkohol Ade" vor 10 Monaten gekauft und hab es nie aufgemacht. Gestern frueh hab ich dann endlich angefangen zu lesen, und es tagsueber immer mal wieder zur Hand genommen - abends um 11 Uhr war ich durch. Ich bin begeistert! Ich habe meinen letzten Drink am Sonntag abend getrunken und bin ganz euphorisch, dass ich endlich den Entschluss gefasst habe. Ich fuehle mich auch schon besser und hab mehr Energie - aber das ist vielleicht Einbildung. Wovor ich Angst habe sind soziale Treffen - ich habe mir jahrzehntelang beigebracht, dass ich Parties und Dinners nur mit Alkohol geniessen kann, und nur mit Alkohol lustig und interessant fuer andere sein kann. Am Freitag sind wir eingeladen... Geht es hier jemandem aehnlich? Habt Ihr Tips? (Danke im voraus. Bin froh, hier zu sein!)
Hallo Bea,
willkommen und einen guten Start.
Ein ganz simpler, aktueller Trick für den bevorstehenden Freitag: Sag doch einfach, du nimmst an der weltweiten Aktion „Dry January“ teil.
Liebe Grüße,
Mary
Danke, liebe Mary! Ich hab weniger Angst davor, was die Leute denken, wenn ich nicht trinke, sondern, ob ich "performen" kann ohne Alkohol...
Liebe Bea,
es freut mich sehr, dass unser Buch Dir gefallen hat. Angesichts des Lesetempos: Könnte es sein, dass der dritte Teil ein wenig sehr zu kurz gekommen ist? Da steht nämlich genau zu Deinen Frage sehr viel drin. Ich will wirklich nicht angeben, aber ich weiß, dass ein Tag zu kurz ist, um das ganze Buch wirklich im Detail zur Kenntnis zu nehmen.
Einen guten Start wünsche ich Dir von Herzen, auch Du wirst es schaffen!
Liebe Grüße
Gaby
Liebe Gaby,
Herzlichen Dank fuer Deine Antwort! Ich bin ehrlich gesagt ueber den zweiten Teil geflogen (ich vertraue Euren Ratschlaegen und hab mir einfach die Naehrstoffe gemaess Protokoll bestellt). Fuer den ersten und dritten Teil hab ich mir mehr Zeit genomen. Bzgl Teilnahme an social events hast Du dort tolle Tips angeboten, wie man sich verhalten kann, wenn man es nicht offensichtlich machen moechte, dass man ein Alkoholproblem hat, zB also Verweis auf dry January oder Antibiotika. Wenn einem aus anderen Gruenden mulmig ist bzgl solcher events, und man Sorge hat, rueckfaellig zu werden, dann hast Du geraten, solche events besser erstmal zu meiden, bis man sich sichrerer fuehlt. Was aber nun, wenn ich es nicht vermeiden kann, und Sorge habe, mich unwohl zu fuehlen - ich bin es so gewoehnt, bei social events zu trinken - und dann doch zu Glas zu greifen? Ich hab die Tipps gesehen bgzl sobriety buddy, Chilischote kauen, Wasser trinken, Motivation vor Augen halten, etc. und finde das alles sehr hilfreich. Meine Frage ist, wie bekommt man es bloss hin, nach 35 Jahren "Sicherheit antrinken" auf Parties diese nun ploetzlich nuechtern zu ueberstehen oder sogar zu geniessen.
Ich weiss, das ist nicht in ein paar Zeilen zu beantworten....
Vielen Dank, Gaby, fuer Dein tolles Buch!
Bea
@bea25 Herzlich Willkommen, viele Möglichkeiten gibt es ja nicht. Wenn ich vorher schon Angst habe es nicht zu schaffen, würde ich absagen. Wenn es gar nicht anders geht, würde ich kurz Hallo sagen und versuchen so schnell wie möglich aus dieser Situation herauszukommen. Ich weiß hört sich nicht so toll an, aber es ist nur eine Party. Und Du hast ein anderes Ziel.
Liebe Grüße Lea
Ich verstehe Deine Sorge. Nun. Das wird wohl auf eine Kombination aus mehreren Dingen hinauslaufen.
Ad 1: Gerade am Anfang, wenn man noch auf wackeligen Füßen steht, ist das Motto "Situationsvermeidung" erst einmal das Beste. Wirklich. Wenn das nicht geht, ist die zweite Wahl: Raus aus der Situation, wenn es eng wird. Das wäre dann wohl am Freitag die Reaktion der Wahl. Es kann einem immer mal schlecht werden oder man kann sich immer mal nicht wohl fühlen.
Ansonsten: Zerdenke die Situation nicht zu sehr. Gehe lieber den Weg: "Kleine Schritte für kleine Füße." Bedeutet konkret für Freitag: Denke in ganz kleinen Zeitabschnitten. Zehn Minuten, fünfzehn Minuten. In denen Du nichts trinkst. Überlege Dir bereits vorher, was Du trinken wirst, wenn das möglich ist (Restaurant) und bestell als erste.
Dann wie gesagt: Kleine Zeiteinheiten. Notfalls zwischendurch mal raus aufs Klo. Pause machen.
Sollten die anderen trinken, werden sie Dir relativ bald auf die Nerven gehen, sage ich mal voraus. Dann ist es ohnehin Zeit zu gehen.
Wir alle lernen uns erst neu kenne, wie wir eigentlich so ticken, ohne Alkohol. Vielleicht bist Du eben gar nicht die Partynudel, kann ja sein.
Ich möchte Dir noch ein Buch ans Herz legen: Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein. Das Buch ist insgesamt eine Wucht. Vor allem war das "Kernproblem" der Autorin auch Deines. Wie sie heute, abstinent, damit umgeht, Parties auch sober zu genießen, das spoilere ich nicht.
Ohren steif halten, Du packst das.
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek DANKE! Deine Worte bedeuten mir viel. Das Buch hab ich mir schon bestellt, das klang super, als ich davon in Deinem Buch gelesen habe.
Genau, ich pack das 🙂
Liebe Gruesse!
Bea
@bea25 Auch von mir ein herzliches Willkommen hier!!
Die Tipps von Gaby und Lea sind Gold wert,ich bin auch sehr dankbar über diese Tipps,auch nach dem ausführlichen Lesen des Buches von Gaby...ist ja schon ein Weilchen her!
Zur "Stabilisierung" würde ich persönlich das Treffen absagen ( starke Erkältung, Magen - Darm z.B.) und es mir stattdessen mit einem interessanten Buch, heißem Tee, Kuscheldecke auf dem Sofa gemütlich machen. So ist die Wahrscheinlichkeit ,doch zum Drink genötigt zu werden nicht gegeben. ! Und du musst nicht " performen" sondern kannst ganz bei dir sein! Nach einer Nacht mit genügend Schlaf ist wieder ein Tag ohne Alkohol geschafft und du kannst stolz auf dich sein!!!👍🏼
Liebe Grüße,du schaffst das!!😊





