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Hallo, ich werde demnächst 41, in ca 1 Woche, lebe allein und kämpfe mit dem Dämon schon seit Jahrzehnten. 2007 machte ich meinen ersten und einzigen stationären Entzug, danach hielt ich mich 2 Jahre, bis ich meinem mittlerweile Ex kennen lernte. Ende vorigen Jahres brach ich mir ein Bein und ein Liegegips fesselte mich an die Couch meiner Mutter. So schaffte ich es 4 Monate trocken zu bleiben. Leider habe ich eine Arbeit, die mich öfters innerlich zerreißt. Ich mache meine Arbeit eigentlich sehr gerne, ich arbeite in einer Männerdomaine in einem großen Theater in der Technik, aber durch Corona und neuer Direktor, ist die Stimmung dermaßen im Keller, dass ich mich halt mit anderen Kollegen wieder in der Kantine getroffen habe...., bzw das Feierabendbierli wieder "geschmeckt" hat. Gleichzeitig haben wir so dermaßen "bescheidene" Dienstzeiten, dass es fast unmöglich ist, nebenher einen Kurs, oder Fitnesstraining oder Kino besuche etc zu machen, wenn es die Zeit mal zulässt, dann will ich nur mehr schlafen.
Derzeit befinde ich mich leider in Quarantäne und es hat mich am Do echt erschreckt, wieviel ich daheim getrunken habe, ALLEIN!!! Ich möchte das alles nicht mehr, Nierenschmerzen, Depressionen, Herzrasen wegen meines Histaminspiegels, nasse Bettdecken.... ect.... Ich hab keinen Alkohol mehr daheim, ich hab guten Freunden schon Bescheid gegeben, dass wenn ich mich bei Ihnen am Abend melde, dass sie mich bitte ablenken sollen, damit ich gleich nach Hause fahre und nicht ins Wirtshaus. Das hat zumindest die 4 Monate gut funktioniert, danach hatte ich mehr Stress in der Arbeit und... bla... Sorry für den langen Text, aber ich freue mich hier zu sein. Danke fürs Lesen
Ein herzliches Willkommen von mir, auch wenn ich nach 3 Wochen Anwesenheit im Forum sicherlich für den Willkommensgruß nicht prädinestiert bin. Eines weiß ich mit Sicherheit....Du bist absolut richtig hier.
Liebevolle Aufnahme, wertvolle Tipps, wertvoller und wertschätzender Austausch!!! Viel Erfolg!
Liebe Grüße Antje
@falstaff Herzlich willkommen. Jeder von uns hat so sene Szene, in der er animiert wird. Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Hallo, ja das denke ich mir auch. Ich hab nach den 4 Monaten echt geglaubt, ich könnte es kontrollieren. Das funktioniert aber wirklich nicht, also...., nachdem ich wieder mal eines Besseren belehrt wurde, über mich selbst und den Hundling Alkohol, will ich es erneut anpacken. Es kann nicht sein, dass so eine Substanz, ein Gift dein Leben dermaßen unter Kontrolle hält. Alles Liebe Nicki
Es kann nicht sein, dass so eine Substanz, ein Gift dein Leben dermaßen unter Kontrolle hält.
doch, kann es! Herzlich Willkommen erst einmal hier im Forum bei uns. Schön, dass Du da bist. Und ja: Diese Substanz kann Dein Leben kontrollieren. Tut sie bei Millionen von Menschen. Weil sie süchtig macht. Weil sie Deine Hirnchemie ("Neurotransmitter") so durcheinander bringt und manipuliert, dass Du meinst, ohne Alk geht es nicht mehr.
Lies Dich hier in Ruhe ein, besorge Dir das Buch "Alkohol adé", da erklären wir alles und Du wirst verstehen, warum es Dir so geht, wie es Dir geht. Und auch Du wirst den Ausstieg schaffen.
Liebe Grüße
Gaby
@falstaff schön, dass Du hier bist.
hast Du das Buch?
wenn nicht. Bitte bestellen und lesen.
Du wirst vieles verstehen und Deine Abstinenz wird leichter.
schreib, was das Zeug hält ☺️
@falstaff oh mann das tut mir leid, das kommt mir alles bekannt vor.Ich finde es toll dass Du so stark bist und dran bleibst...
Es lohnt sich!!! Ich war 17 Jahre trocken und hatte dann durch private "katastrophen" mehrere Rückfällig, welche ich aber "hinnahm" da auch meine Arbeit mich fertig gemacht hat .
Mit Hilfe meines Partners und Kündigung des Jobs habe ich das Ruder nochmal rumreissen können.
Und so nüchtern wie jetzt werde ich mindestens die nächsten 17 Jahre wieder bleiben.
Weil es sich lohnt und Alkohol der Teufel ist.
Alles Gute für Dich, du packst das!!
Herzliche Grüße





