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Hallo Ihr Lieben,
Ich bin wieder hier, in meinem Revier:) war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt…
So ungefähr stimmt das, hab eigentlich immer mitgelesen. Heute kann ich mich auch wieder mit reinem Gewissen zeigen, meine Ehrenrunde ist beendet. Ich bin auch nicht besonders zerknirscht deswegen, denn ich hatte mich bewußt dafür entschieden, ab September hin und wieder mal ein Glas zu trinken. Ging auch eine Weile gut, aber dann kam das Leben dazwischen - ich meine, es kommt ja immer was, wissen wir ja - und mein Mann bekam eine Krebsdiagnose. Dann starb meine Mutter, sie war 90 und es war zu erwarten, aber traurig bin ich trotzdem. Und da ich also Wein zuhause hatte und auch Whisky, wurde es dann bald wieder ein Glas mehr und bald jeden Tag wieder was. Weihnachten sind dann alle Hemmungen gefallen und ich hatte wieder mein altes Pensum, zwei Schnäpse und eine halbe Flasche Wein jeden Tag. Natürlich auch wieder Schwitzen nachts und Wachliegen und Gewichtszunahme. Aber schlimmer ist, dass ich labil und depressiv werde und dabei brauche ich jetzt gerade Kraft, Gleichmut und innere Ruhe. Am Anfang war es schön, wie der Alkohol die Gedanken an Krankenhäuser, Blutwerte, Operationen und die Zukunft vernebelt hat und ich mich mal entspannen konnte, aber in letzter Zeit funktioniert das nicht mehr. Kurz und gut, es ist Zeit, wieder die Reißleine zu ziehen. GABA Sticks habe ich noch und die anderen NEMs auch.
Mein Mann hat übrigens in der ganzen Zeit, seit wir im Februar 2024 aufgehört hatten, keinen Schluck getrunken.
Thorsten hat mal geschrieben, es gibt Zeiten, da muss man nüchtern sein. Mir scheint, es ist besser, wenn ich nüchtern sein WILL. Na, dann wollen wir mal. Entschlossene Grüße von Conny
@birgitta Ich danke Dir und wünsche Euch alles Gute! Mein Mann kommt morgen ins Krankenhaus, wir können uns also gegenseitig die Daumen drücken. Alles Liebe!
Liebe Lea,
ganz lieben Dank für Deine Wünsche!
Natürlich ist so etwas ein Schreck! Aber im Grunde wissen wir alle, dass das Leben endlich ist, wir erkranken können oder anderes und grosses Unheil uns ereilen kann. Und so komisch es sich anhört: Die glücklichen Tage bleiben glücklich. Die Erinnerungen an das, was Du oben benannt hast, stimmt mich weiterhin froh. Heute gab es einen wundervolle Sonnenuntergang am Meer. Hoffnung ist ein starker Stabilisator und Zuversicht ein verlässlicher Begleiter.
Ich bin philosophisch sehr tief in den yogischen Schriften, besonders im Vedanta verankert. Am Ende wird es für uns alle ein Übergang sein, von einer Form in eine andere Form. Eine andere Daseinsebene des Bewusstseins. So die Lehre, auch die Annäherung.
Ich bin fest entschlossen diese Wege, ob für mich selber oder als Begleiterin, Freundin oder Ehefrau in Würde und Bewusstsein zu gehen. Das Gute, das Wahre, das Schöne weiterhin zu suchen und das Herz offen zu halten. Manche Dinge muss man einfach annehmen, das geht nicht anders. Wer weiss wie es kommt? Gedanken können auch verwirren, depressiv machen, Angst schüren. Es ist tatsächlich praktisch in solchen Situationen nicht alles zu glauben, was man denkt 😉
Ich hoffe, das war nun zu keine allzu theatralische Antwort .Es sind die Worte die mir dazu aus dem Herzen kamen.
UND, Alkohol passt da so gar nicht rein, oder?
Liebe Grüsse, Birgitta
Liebe Conny,
schön dass du wieder ganz da bist.
Mein Beileid zum Verlust deiner Mutter.
Für deinen Mann wünsche ich euch einen milden Verlauf.
Kopf hoch - Ehrenrunden passieren, wichtig ist, wieder aufzustehen und weitermachen.
Ich bewundere Menschen die sofort vom Alkohol wegkommen wirklich, aber die größte Hochachtung habe ich von denen, die nochmal in die Hölle hinaubsteigen und es wieder raus schaffen.
In einem meiner Sober-Bücher habe ich auf die Frage "wie wird man trocken" gelesen, "man hört mit dem Alkohol auf indem man aufhört. " Das ich "will" nicht mehr trinken kommt dann dazu.
Liebe Grüße
Sabine





