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Hallo, ich bin Doro, 42 Jahre alt und habe wohl ein Problem mit dem Thema Alkohol sowie Angststörungen. Letzte Woche bin ich auf das Buch gestoßen und zum ersten Mal habe ich davon gelesen, dass es nicht meine Schuld ist, so schwach zu sein und nicht aufhören zu können. Heute kommt ein Teil meiner bestellten Nahrungsergänzungsmittel, seit letzten Samstag habe ich nichts mehr getrunken und möchte nun sehen wohin die Reise geht. Hoffentlich in die ewige Abstinenz.
@dorothea02 hallo ich denke auch das dad keine option ist. Der neu Anfang wird wiefer richtig schwer und wahrscheinlich lange dauern bist di wieder die Kraft zum aufhören hast. Mir ist es jedesmal so gegengen das ich dann Monate gesoffen habe bis ich wieder den Willen hatte. Bleib stark.
Guten Morgen, ich bin ja nicht so die Vielschreiberin, wollte aber nur mal kurz mitteilen, dass ich durchgehalten habe. Wäre ja auch wirklich dumm nach der Zeit wieder alles auf 0 zu setzen für quasi Nichts.
Mir kamen vermutlich auch aufgrund des schönen Wetters, Bilder von Sommernächten auf der Terrasse, ein Glas in der Hand und Glühwürmchen gucken, in den Sinn. Dass ich danach aber am nächsten Tag bis zum frühen Nachmittag mit Kopfschmerzen des Todes und Übelkeit im Bett lag...., eher nicht.
Krass was die Sucht einem vorgaukelt, nur das Schöne, Frieden und Ruhe. Die Bilder auf denen man kotzend über der Toilette hängt, die Panikattacken, die Angst, die Traurigkeit, an diese, muss man sich selber erinnern. Die kommen nicht einfach so.
Jedenfalls, bin ich froh durchgehalten zu haben und bin heute schon wieder voller Hummeln im Poppes. Heute geht's in einen Freizeitpark, dann ist mir doch lieber von irgendeiner Achterbahn oder mieser Fritten schlecht, als vom Alkohol.
Eure Doro
Ganz wunderbar durchgehalten, liebe Doro! Ich bin auch jeden Morgen dankbar den Gaukeleien widerstanden zu haben. Viel Spass im Park 😎
Guten Morgen ihr Hübschen,
heute sind es tatsächlich schon 4 Monate! Mit ein paar Höhen und Tiefen, habe ich es bisher ganz gut gemeistert, würde ich sagen.
Ich habe alte Gewohnheiten überschrieben, habe feste Zeiten im Alltag, wann ich was mache und versuche Stress zu vermeiden. Ich achte unfassbar viel auf mich und meine Bedürfnisse...
So kann es weiter gehen.😊
@dorothea02 Guten Morgen, das freut mich sehr für Dich! Ich erinnere mich daran, wie Du über die viele Arbeit auf Eurem Hof gesprochen hast (richtig? ich finde den Beitrag nicht mehr 🤔 ) und nun klingt es so, als wenn Du es geschafft hast, Dich davon etwas freizuschaufeln. Wenn Du Lust hast, schreib doch mal, wie Dir das gelungen ist, es interessiert mich. Ich habe zwei Nachbarinnen, die sich auf ihrem Hof fast zu Tode rackern und kurz davor sind, aufzugeben.... Liebe Grüße!
Toll! Gratulation!!!
@forevergreen die Arbeit, ist die gleiche geblieben. Nur die Herangehensweise und Einstellung dazu hat sich geändert. Und selbstverständlich ist da ich ja keinen Alkohol mehr trinke auch mehr Energie dafür da.
Ich muss jetzt nicht.....Ich darf!
Und ich setze mir Limits. Ab spätestens 17 Uhr ist Schluss. Jeden Tag! Dann koche ich mir eine Kanne Tee und sitze quasi schon bettfertig (der Gemütlichkeit halber) auf der Couch und schaue einen guten Film oder lese, mache etwas für mich.
Dass klappt ganz gut, auch weil ich mir einen Wochenplan mache, wann ich was erledigen möchte, was Priorität hat und was warten kann. Und ich habe mir Hilfe geholt. Es kommt jetzt z.b. jemand für den Garten und eine Dame, die einmal die Woche für mich einkaufen fährt. Dass habe ich mir einfach gegönnt.
@dorothea02 "Dass habe ich mir einfach gegönnt."
Das mache ich inzwischen auch recht erfolgreich! 😍
Herzlichen Glückwunsch! 🤗
@dorothea02 Sehr gut. Loslassen, Limit setzen, Prioritäten festlegen und Hilfe holen. Ja, so ähnlich habe ich das meinen beiden Nachbarinnen auch empfohlen, aber so ein Betrieb hat ja eine gewisse Eigendynamik, da brauchen alle Umstellungen Zeit. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Aber bei Dir klingt das alles super. Danke fürs Erzählen.





