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ich bin 49 und trinke seit März 2017 nichts mehr. war komisch bei mir. ich habe Monate nix getrunken und dann einfach Lust dazu. dann hat es sich in einem Zeitraum von ca. 4 Wochen täglich gesteigert, bis nach 4, 5 Wochen nichts mehr ging und ich einen Entzug gemacht habe. so war das 1 bis 2 mal im Jahr oder auch nur alle 2 Jahre einmal. hatte immer heftige entzüge.
als ich 26 war verlor ich meine Mutter an alkoholsucht. sie nahm sich das Leben. ich hab es durch, und aktuell macht es meine Tochter durch. sie war gerade in der geschlossenen zum entgiften weil sie Krampfanfälle hatte und ein schlimmes delir hatte. nach einer woche entlassung und direkt das nächste Bier.. obwohl ihre Leberwerte extrem schlecht sind. ich soll mich nicht einmischen. macht mich total traurig.
@mamienchen Hallo und herzlich willkommen! Das ist ja schon heftig, was Dich da belastet. Hast Du Gabys Buch gelesen? Aber ich verstehe es richtig, dass Du selbst seit fast sechs Jahren trocken bist?
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@isabel, @soberrebel, @sophia48, @kkopp, @mermaid, @rosine123, @krokodil_, @cairni, @nicotenner
@mamienchen - wirklich heftig, deine Lebensgeschichte, und dass sich das bei deiner Tochter weiter fortsetzt, ist ganz besonders schlimm. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du dabei bleibst, dich ans Konzept hältst, bitte beschaff dir das Buch und beschäftige dich intensiv mit dem Thema. Und nicht zuerst mit den Problemen deiner Tochter beschäftigen, sondern mit dir. Du wirst sehen: Wenn du dich änderst und es schaffst, ist das ansteckend. Sie hat nur die Chance, aus dem Teufelskreis auszubrechen, wenn DU es tust. Alles Liebe!
@mamienchen Toll, dass du den Absprung aus der Sucht geschafft hast! Ich wünsche dir viel Kraft für deine familiäre Situation und wünsche dir und deiner Tochter alles Liebe und Gute - herzlich willkommen bei uns!
Respekt für Dich und Deine Situation. Die Tochter so leiden zu sehen und nichts tun zu können muss eine Hölle sein.
Und wir wissen ja selbst, dass Ermahnungen von außen (fast) nichts bringen.
Vermutlich wurde Deiner Tochter bereits mitgeteilt, dass sie stirbt, wenn sie so weitermacht.
Zwang ausüben hilft nicht, Vorbild schon eher und vermutlich will Deine Tochter es gar nicht sehen und wahrnehmen.
Außer, dass Du zurückweichst, als eine der vielleicht letzten Personen, die sich um sie kümmern, wenn sie betrunken ist, die dadurch entstehende Einsamkeit, kann was machen. Die Hoffnung bleibt.
Ich drücke Dich, sende Dir liebe Grüße und bleibe Du bei Dir.
Herzlichst, Sandra
@mamienchen herzlich willkommen hier. Uff, das ist ja schon eine belastende Geschichte. Lies Dich hier ruhig ein und stelle Fragen, wenn Du welche hast.
- @mamienchen nun das ist eine sehr herausfordernde Situation für dich. Da kommt im Komplettpaket alles wieder hoch was du selbst schon durchmachen musstest. Hast du Gesprächspartner die gut für dich da sind? Und so hart das klingt, als Angehörige hast du die erste Aufgabe gut für dich selbst zu sorgen und eventuell im richtigen Zeitpunkt (also wenn deine Tochter nüchtern ansprechbar ist) deine Sorge auszudrücken. Du weißt ja wahrscheinlich selbst dass nur du selbst es warst, die wirklich aufhören wollte. Das heißt aber nicht, dass klare "Ansagen und Wahrnehmungen" von Aussen nichts bewirken können. Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen.





