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hallo ich bin 55 Jahre alt uns saufe seit knapp 30 Jahren.
Zum Schluß 2 Flaschen Wein abends, seit 21.07. nüchtern.
Es geht mir ganz gut mit den Nährstoffen, jedoch habe ich sehr schlimme
Schlafstörungen. Vorgestern habe ich aus lauter Nort Zolpidem eingeworfen,
trotzdem konnte ich nicht einschlafen.
Hat mir jemand einen Rat gegen die Eischlafstörungen?
Lg Estellina
@gaby_guzek Das kann ich sehr gut verstehen mit dem Rat geben. Meine Angststörung wurde ja durch jahrzehntelangen Alkoholkonsum ausgelöst und war ja keine Grunderkrankung. Ich hatte auch das große Glück das sich durch die NEMs meine psychische Verfassung sehr schnell verbessert hat. Und richtig ist auch, das die Einsicht das man Hilfe braucht schon ein wichtiger Schritt ist in die richtige Richtung. Jede Sucht ist einzigartig und jeder benötigt unterschiedliche Hilfen .
Ein schöne Sommerwoche für alle.
Ich kann nur sagen, dass ich mich mit deiner Nachricht überhaupt nicht abgeholt und wohl fühle, Gaby. Es fühlt sich so pauschal an. Sry, ich will dich gar nicht angreifen, aber ich möchte erst mal hier Hilfe/ Erfahrungen/ Eindrücke/Tipps bekommen und nicht sofort externe Hilfe in Anspruch nehmen. Und ich bin gar nicht gegen diese externen Hilfestellungen, im Gegenteil. Ich kann mir das einfach gar nicht vorstellen. Und dann kommt eine Nachricht, dass ich mir definitiv Hilfe suchen solle, weil ich das ja auch schon vor 2 Jahren versucht habe usw.
Ich bin doch hier im Forum genau deswegen, weil ich erst mal keine externe Hilfe möchte! Und jetzt fühlt es sich für mich so an, als ob ich hier keine weiteren Tipps o.ä. bekomme, weil ich mir ja Hilfe suchen soll.
Es gibt hier mittlerweile hunderte Beiträge im Forum, tolle Berichte von den unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen. Fräse Dich doch erstmal vielleicht ganz gründlich durch das Forum durch.
Wenn Du Dich "nicht abgeholt" fühlst, so interpretiere ich das so, dass ich leider nicht geschrieben habe, was Du gerne gehört hättest. So funktioniert Suchtberatung aber leider nicht.
Deine innere Abwehrhaltung gegen jegliche Form von Hilfe scheint arg zu sein. Belassen wir es dabei, ich kann Dir das Forum hier nur sehr ans Herz legen. Lies, lies, lies.
Frohe Lektüre und liebe Grüße
Gaby
PS: Weißt Du was? Heute ist eh Montag. Ich mache da gleich die "Frage der Woche" draus. Dann wirst Du hoffentlich ganz viele Erfahrungen frisch auf den Tisch bekommen.
Ich hatte/habe auch immer wieder Probleme was das Thema schlafen angeht. Zwischendurch habe ich immer mal wieder getrunken, nur um mal eine Nacht durchzuschlafen.
Ich habe mich auch an die Nems gehalten, mal ging es etwas mit schlafen, dann tagelang wieder überhaupt nicht. Schlussendlich hat mir die Kombination L-Tryptophan und Melatonin geholfen. Wenn ich unruhiger war als sonst habe ich 1-2 Kapseln Gaba mehr genommen.
Was mir aber auch sehr geholfen hat: Eine schwere Decke. Kann man bei Amazon kaufen, meine hat 9kg. Nicht jeder mag das. Ist eine Therapiedecke, die gerade bei Angst und Panikstörungen helfen kann. Für mich das beste was ich seit langem gekauft habe.
Ich hoffe du hälst durch, ich fühl mit dir!
Hallo mwanga,
ich hatte mir die NEMs bestellt, Literatur bestellt und abends dann nicht mehr getrunken. Im Buch „Chianti zum Frühstück“ konnte ich mich sehr gut wiederfinden, das habe ich abends gelesen anstatt zu trinken. Die Inhalte des Buchs haben mich einerseits gut unterhalten und aber auch sehr bestärkt.
Zur oralen Befriedigung hab ich mir alkoholfreies Bier besorgt, hier aber sofort den Unterschied gemerkt:
Zwei-drei Bier konnte ich jetzt im Sommer zum Kochen ohne Probleme in mich reinschütten—vor dem Essen, danach 1,5-2 Flaschen Wein und oder Sekt,—-vor dem Entzug
jetzt danach schaff ich gerade mal eine Flasche alkoholfreies,—-mehr mag ich nicht, da meldet sich mein Körper und meldet : genug, satt !!
vor dem Entzug ging’s nur um den Pegel
von körperlichen Entzugserscheinungen kann ich nichts Außergewöhnliches berichten, habe der Wechseljahre wegen starke Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen,….von daher kann ich nicht sagen schwitzte ich wegen dem Entzug oder wegen der Wechseljahre mittlerweile haben die sich jetzt nach 5 Wochen Abstinenz etwas verbessert…..
ich habe den ganzen Tag gearbeitet (war also unter Beobachtung falls etwas gewesen wäre) und habe angefangen so langsam mein Leben umzukrempeln……weil ich auf einmal wieder viel mehr Zeit habe…….war ja früh am Abend immer schnell dicht und ausgeknockt…
Ich hab auch zwei Kinder (19 und 22 Jahre), die sich das Jahre lang bei mir angeschaut haben……..(ich dachte immer die merken nichts wenn ich anfange, wenn sie im Bett sind)aber weit gefehlt….ich würde gerne die Zeit um 15 Jahre zurückdrehen……deshalb mein dringender Rat an Dich : gehs an !!
Die einzig schwer in den Griff zu bekommene „Entzugserscheinung“?Abstinenzfolge? ist meine Schlaflosigkeit.
Die mir empfohlenen NEMs -auch hoch dosiert- haben alle nichts gebracht
Deshalb war ich bei meiner Psychiaterin (der Hausarzt hat mich dahin verwiesen, weil ich bis letztes Jahr jahrelang Fluoxetin eingenommen hatte)
Sie hat mir Mirtazapin (starkes Antidepressiva mit Sedierung als Nebenwirkung) verschrieben,…..die hab ich aber gleich entsorgt nachdem ich die Nebenwirkungen gelesen habe….so kämpfe ich ja sowieso mit meinem Gewicht und die haben als sehr häufige Nebenwirkung Gewichtszunahme,…..das könnte ich jetzt gar nicht gebrauchen
Von einer Bekannten habe ich Zolpirex bekommen.(die hat sie sich im Urlaub besorgt, weil sie dort nicht schlafen konnte), gibts bei uns als Zopiclon oder Zolpidem. Die werden bei uns zum Schlaf anstoßen nur kurzzeitig wegen möglicher Abhängigkeitsrisiken verschrieben. Von denen brauchte ich anfangs 1,5 (15mg), mittlerweile reicht mir eine und ich kann wenigstens wieder 4-5 Stunden schlafen .
Alles in allem kann ich sagen, es war trotz des langen und starken Konsums gut zu machen und ich fühle mich um Welten besser: ich bin morgens fitter, meine Haut ist besser und mir fällt meine Arbeit deutlich leichter ……für meine Stimmung sorge ich mit mehr Bewegung..
Darf ich fragen, wie alt Dein Kind ist ?
Ganz liebe Grüße
Estellina
Danke dir für deinen ausführlichen Bericht, dass hat mir einen guten Einblick gegeben und sehr geholfen.
Mein Sohn ist 16.
Hallo Anja,
vielen Dank für Deinen Beitrag,….so ähnlich hab ich mir jetzt auch geholfen….mit Zolpirex..
Ich hatte auch ein schlechtes Gewissen,….das hat sich durch Deine Zeilen etwas evaluiert.
Ich versuch natürlich an einem Abend, wenn ich mich schon sehr müde fühle, ohne auszukommen,….was auch schon ab und an gelungen ist,…oder mit etwas leichterem (Hoggar Night und Vivinox)…..und natürlich der NEMs..
Liebe Grüße
Estellina
@estellina hallöle,mir hilft Schlafkomplex von schaebe und Melatonin Spray DM hausmarke





