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Hallo werte Weggefährten,
obwohl es mir sehr schwer fällt mich vorzustellen, versuche ich es trotzdem mal.
Bin 43 Jahre jung, befinde mich gerade in einer Trennungphase (Toxische Beziehung) und habe vor etwa 2 Wochen beschlossen, nicht nur mit meiner Partnerin getrennte wege zu gehen, sondern auch mit dem Wegbegleiter Alkohol.
Meine Hobbies sind meine Mane Coon Katze, Musik, Gitarre spielen, Vinyl sammeln, Festivals und Konzerte besuchen. Unregelmäßg Sport wie Wandern, Schwimmen würde ich auch noch dazu zählen.
Habe früh mit dem Konsum begonnen und habe bemerkt, dass mich Alkohol lockerer und entspannter macht, ich denke vorallem Angstfreier (war mir lange nicht bewusst)
Habe nie unter der Woche oder alleine getrunken, sondern immer in Gesellschaft.
Zusätzlich war mein Vater selbst Alkoholiker und ist auch daran verstorben.
Dadurch war meine Kindheit und Jugend schon sehr von dieser Droge beeinflusst. Ich hatte immer ein klares Bewusstsein wie gefährlich diese Substanz sein/werden kann.
Die Kindheit war also geprägt von Unsicherheit und Anspannung ob heute das Elternhaus stabil ist oder nicht. Kam immer auch den Zusand meines Vaters an.
Leider habe ich durch diese Erfahrungen, mit einem alkoholkranken Elternteil nie ein entspanntes Sein und ein Urvertrauen aufbauen können.
Und hier schließt sich wieder der Kreis. Durch den Konsum konnte ich vermeintlich entspannen und los lassen und zur Ruhe kommen.
Zusammengefasst würde ich es so formulieren: Trinken um zu enspannen und locker zu sein, Spaß zu haben und gemeinsam mit Leuten eine gute Zeit zu verbringen. Um ein soziales Umfeld aufzubauen.
Bei einer Flasche Bier blieb es aber nie, der Suchtdruck meldete sich sofort und verlangte nach viel mehr.
Leider sind hiermit Situationen entstanden, auf die ich nicht stolz bin. Blackout´s waren schon bestandteil von solchen Tagen und dass hat mich am den folgenden Tagen sehr belastet und mich in ein Loch gezogen.
Angstzustände und Depression waren die Folge.
Hab dann die Finger wieder für Wochen vom Alkohol gelassen. Doch wie es so ist, kam dann auch wieder ein Konzert, Urlaub etc. wo der Gedankenteufel mir dann schon wieder erzählte, dass ein Glas Bier jetzt die Urlaubssituation noch verschönern würde, oder Freunde mich einfach auf ein Bier einluden und ich dann nicht "NEIN" sagen konnte.
Habe schon längere Phasen der "Nüchternheit" eingelegt, jedoch mit dem Ergebniss das ich nicht glücklicher oder zufriedener werde, da mein Umfeld ja nach wie vor dasselbe blieb.
Leider hat meine Partnerin auch regelmäßigt getrunken, und mir wurde bewusst, dass ich hier in eine Co-Abhängigkeit schlittere.
Ich wünsche mir, nüchternes Leben, wo auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Im Moment fühle ich mich sehr allein und am Rande meiner Lebens-scherben stehen.
Ziehe mich im Moment sehr zurück, da ich mich sehr Unsicher ohne Alkohol in Gesellschaft fühle.
Hoffe hier mit eurer Hilfe auf den richtigen Weg zu finden, der mir die Kraft und Motivation gibt endlich das Thema Alkohol anzugehen, egal wieviele Hürden und Hindernisse auf dem Weg liegen.
Wünsch euch allen nur das Beste.
lg Chris
Hallo Chris, mein Brot backe ich auch selbst. Seit über zwei Jahren habe ich keins mehr gekauft. Ich wünsche dir gutes Gelingen, beim Brot und beim Ausstieg!
Liebe Grüße I
Hey auch herzlich Willkommen- ich kann Dir sagen, uns gehts allen ähnlich:-) Lies das Buch und fühl dich hier wie zu Hause
Herzlich Willkommen Chris! Wir wissen von was Du sprichst und es ist bereits ein riesiger Schritt, dass Du Dich hier angemeldet und Deine Situation geteilt hast.
Fühl Dich wohl hier und schreib, wann immer Dir danach ist.
Das Buch wird Dir garantiert helfen. Viel Erfolg auf Deinem neuen Weg 🙂
@nicotenner:
Danke für deine Worte, hab nun 2 Wochen sober, bin jedoch absolut am Boden und finde keine Motivation etwas zu tun.
Hoff diese Energieschwankungen enden bald.
lg Chris
Hallo Chris, schön, dass du da bist. Vor einem Jahr und drei Monaten stand ich durch meinen Freund Alkohol vor einem riesigen Scherbenhaufen. Heute, spüre ich, wie schön das Leben ist. Erst Ende Mai dieses Jahres, also 1 Jahr danach, habe ich das Buch und somit diese Gruppe und die wunderbaren Menschen gefunden. Seit kurzem nehme ich einige empfohlene Produkte und mir geht es sehr gut. Kommenden Mittwoch habe ich meinen MPU-Test und ich bin ruhig und gelassen. Bleib bei uns. Du schaffst es auch. Viele liebe Grüße Helma
Liebe Chris, in dem Wort „Energieschwankung“ steckt alles drin. Es wird auch wieder besser. In solchen Tiefs hilft es mir hinzuschauen, auszuhalten und mir Gutes tun. Am nächsten Morgen ist wieder ein neuer Tag, der noch nie gelebt wurde. Mit klaren Augen und reinem Gewissen in den Spiegel zu schauen ist ein perfekter Anfang 🤓
Alles Gute Dir!
Hallo Helma,
danke für deine motivierenden Worte, das Buch lag gestern im Briefkasten und bin gerade dabei es zu lesen 🤓
Bin gerade bei der Übersicht der täglichen Einnahme angelangt.
Bin vom Aufbau und der klaren fundierten wissenschaftlichen Inhalt, der auch noch verständlich erklärt wird begeistert.
Heute ist Tag 15 ohne Alkohol. Das Buch erklärt warum die Laune ist wie sie ist und das beruhigt den unruhigen Geist sehr. 🙂
wünsche dir beim MPU-Test alles Gute.
lg Chris
Hallo Chris, und so kommt ein Tag zum anderen. Die Einnahme der NEMs hilft sehr. Was ich auch ganz toll finde, ist, dass wir auch so nette Mitglieder haben, die die besten Bezugsquellen mit uns teilen. Mein MPU-Test ist im medizinischen und psychologischen Bereich positiv. Bei dem Reaktions-Test war ich so nervös, dass ich ihn vermasselt habe. Jetzt muss ich Fahrstunden nehmen und mit einem TÜV-Prüfer eine Prüfungsstunde absolvieren. Das schaffe ich auch noch. Der MPU-Test war ganz schön hart. Pass auf, dass du den Lappen nicht abgeben musst. Sorgen macht mir jetzt, dass ich, nachdem die dicke Schranke "Führerschein" wegfällt, ich mich neu positionieren muss. Ich setze mich wieder stark mit Alkohol auseinander.
Heute ist Tag 22 bei dir. Bleib ! Bis bald Helma
Guten Morgen Helma 😉
Bin mir sicher, dass du die Fahrstunde/Prüfung auch noch positiv erledigst.
Der Lappen soll und wird bleiben, ist sicher nicht angehnem, sich mit diesem Thema zusätzlich noch zu beschäftigen, aber wie gesagt, du machst das auch noch 🙂
Gottseidank, war ich nie körperlich von dem Gift abhängig und hab mich für die Dosierung ab den 2ten Monat entschieden. Ich kann gut durchschlafen und hab auch sonst keine körperlichen Symptome, soweit ich das überhaupt beurteilen kann.
Ziehe mich im Moment sehr zurück und versuche die erste Zeit mal zu überstehen.
Motivation für Bewegung ist noch nicht so da, obwohl ich mich zwinge, spazieren zu gehen...
Ich kann dir 2 Podcast´s zum Thema Alkohol empfehlen:
SODAKLUB
https://sodaklub.com/alle-folgen
Finde die 2 Damen sehr aufschlussreich. Der Podcast hilft mir, das leidige Thema Alkohol noch besser zu verstehen.
TANZEN KANN MAN AUCH AUF BRAUSE
https://podcasts.apple.com/at/podcast/tanzen-kann-man-auch-auf-brause/id1592456620
Hier werden Personen interviewt, die wie du und ich ihre eigene Geschichte mit dem Thema Alkohol haben/hatten.
Freut mich, dass du bereits über ein Jahr "sober" lebst und gutes darüber berichtest.
Bin fest davon überzeugt, dass mein Leben ohne diesen sozialen Gift in Zukunft füllender und freudiger sein wird.
Der Weg muss jetzt aber mal gegangen werden.
Wünsch dir einen schönen Sonntag.
lg Chris und ein "Miau" von meinem Kater Bruno.





