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Hier einige wenige Texte aus dem Forum, es gibt viel mehr interessante Postings. Stellt den Mitgliedern, die diese Texte geschrieben haben, unbedingt Fragen, wenn Euch etwas interessiert!
Interessante Texte zum Einlesen:
Erstmal gratuliere ich mir selbst zum ersten nüchternen Monat seit langem. Well done!
Stimme der Sucht: Heute Abend zum Krimi eine Flasche Rosé!
Im Blog findet Ihr immer wieder interessante Texte, wie zum Beispiel diesen:
Häufig und folgenschwer: Vitamin C-Mangel bei Alkoholikern
oder den hier ...
Essen gegen den Durst: Ernährung für Alkoholiker
Hallo, dritter Tag nüchtern zum hunderttausendsten Mal... ich kippe immer und immer wieder um.
Letztes Jahr waren es 100 Tage am Stück... 2015 fast ein ganzes Jahr nüchtern.
Ich liebe es nüchtern zu sein!
Wann endlich für immer?
Herzlich willkommen!
Herzlich Willkommen! Du fragst: Wann endlich für immer? Nun. Das hängt ganz entscheindend davon ab, was Du aus Deinen bisherigen Rückfällen für Schlüsse gezogen hast, welche Strategien Du jetzt hast. Die Nüchternheit zu lieben allein reicht nicht, wenn die Weinhexe Dir in den Rücken fällt.
Gerne helfen wir hier, dafür ist das Forum da. Erzähl doch mal ein wenig mehr von Dir.
Viele Grüße
Gaby
Hallo aus dem hohen Norden.
Ein Freund hat mir das Buch in die Hände gedrückt. Und ich las…. Und las…
Ich kämpfe seit Jahren mit dem Alkohol. Mal trinke ich, mal trinke ich nicht… und immer wieder das selbe Karussell.
Mich ärgert es, wenn ich aufhöre, habe ich die ersten Tage zu hohen Blutdruck, kann extrem schlecht schlafen, habe wilde Träume. So richtig wild. Ich leide schrecklich, denn es geht meistens darum, dass bei uns (wieder) eingebrochen wurde. Ich sehe die fremden Ausländer, die mir weh tuen wollen. Ich zwinge mich wach zu werden, es „gelingt“ mir so gut, dass ich denke, ich bin wach und das ist Realität. Nun muss ich erwähnen, dass es WIRKLICH passiert war, dass wir zu Hause schlafend ausgeraubt wurden, vor 25 Jahren. Aber wie man sieht, der damaliger Schock sitzt sehr tief!
Irgendwann legt sich das mit den Räubern, meistens nach 3 Tagen (Nächten). Und dann geht es mir gut, nur die Nächte sind immer noch eine einzige Traumphase, aber nicht mehr so schlimm.
Und irgendwann wird es mir langweilig… Corona…. Mein Mann ist immer da seit einem Jahr und das ist ungewohnt. Und er trinkt auch gerne. Früher war er Mo-Do immer weg, kam am Donnerstag Abend und trank. Und ich erst nicht, aber dann irgendwann trank ich doch mit. Mal nur am WE, mal die ganze Woche aus Frust.
Mir geht das ganze so richtig auf den Senkel. Dieses hin und her. Also versuche ich es jetzt. Wann denn sonst. Und ich fühle mich stark. Tag 10 und ich gehe im Laden an den Sekt Buddeln vorbei und mich lässt es kalt. Ich WILL jetzt ausprobieren, wie es mir mit den ganzen Hilfsmitteln geht. Dadurch, dass ich immer wieder aufgehört habe sammelte ich reichlich Erfahrungen mit dem trocken sein… bin dann immer auch happy. Aber irgendwann wurde ich dann immer schwach – mit dem Wissen, dass es mir am nächsten Tag wieder schlecht gehen wird, schon nach einer halben Flasche Sekt bekomme ich einen Kater…. Und dann trinke ich gegen den Kater – und schupp, bin ich wieder drin. Wie öde!
Also sagte ich mir: KOPF HOCH und durch! Nur der Schlaf könnte echt besser sein… Leider habe ich am Freitag Gürtelrose bekommen und muss alle 4 Stunden Tabletten nehmen.
Es könnte so einfach sein… IST ES ABER NICHT!
Es könnte so einfach sein
Guten Morgen!
Das hat nie jemand behauptet. Wenn es einfach wäre bzw. sein könnte, gäbe es nicht so viele Alkoholkranke. Mit diesem Satz "es könnte so einfach sein" machst Du Dich nur selber fertig. Nach dem Motto "ich bin ja zu schwach, selbst was eigentlich einfaches auf die Kette zu bekommen."
Mir geht das ganze so richtig auf den Senkel
Das ist schon mal gut. Wenn es so bleibt, eine gute Motivation!
Aber irgendwann wurde ich dann immer schwach
wieder so ein "ich bin ja zu schwach"-Ding. Du bist Alkoholikerin, nicht schwach. Alkoholismus ist eine massive Störung in der Hirnchemie und -verkabelung. Du hast das Buch doch gelesen, oder?
Ich WILL jetzt ausprobieren, wie es mir mit den ganzen Hilfsmitteln geht
Nährstoffe können unterstützen, aber nicht heilen. Wie es sich liest, ist Dein Alltag geradezu gepflastert mit Tretminen und Rückfall-Fallen. Ohne Reflektion, Plan und Gegenstrategie sind Deine Chancen, langfristig abstinent zu leben, leider nur sehr gering bis nicht vorhanden. Sorry, wenn ich mal so direkt bin.
Trockenwerden ist viel mehr, als den Alkohol wegzulassen. Es bedeutet auch und vor allem, die eigenen Trink"Gründe" zu identifizieren, das eigene Leben umzugestalten, aktiv zu werden.
Häufig sieht man selbst allerdings den Wald vor lauter Bäumen auch nicht. Deshalb gibt es Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen etc. Allein aus einem teilweise jahre- oder jahrzehntealten Gestrüpp aus Alltagstrott, eingefahrenen Gleisen und Suchtverhalten auszubrechen ist eine, nennen wir es mal so, echte Herausforderung.
Ich frag mal noch mal: Das Buch hast Du ganz gelesen? Nicht nur ein wenig durch die Kapitel gehüpft, frohlockend die Botschaft vernommen, Nährstoffe würden den Job tun und dafür die Kapitel mit dem, was Du selber anpacken und verändern musst, mal großzügig quergelesen? Du wärst nicht die Erste 😎
Viele Grüße
Gaby
Hallo, durch Zufall bin ich auf das Buch "Alkohol ade" gestoßen und war vom Ansatz von Anfang an begeistert. Ich trinke seit etwa drei Jahren jeden Tag abends ein bis zwei Flaschen Bier, und etwa ein bis zweimal in der Woche auch stattdessen alleine eine Flasche Wein. Anfangs habe ich aus privaten Beziehungsproblemen getrunken oder um mich für etwas "zu belohnen", aber irgendwie hat sich das inzwischen verselbständigt, ich merke dass ich jetzt immer trinken muss, egal ob ich gerade glücklich oder unglücklich bin. Heute ist mein erster abstinenter Tag, und es tut mir sehr gut, ich fühle mich wohl und freue mich auf die kommenden Tage, Wochen und Monate.
Eine wichtige Frage an das Forum: ich bin langjähriger Pfeifenraucher, ich rauche jeden Tag (coronabedingt habe ich jetzt auch noch viel mehr Zeit dafür) 5 bis 8 Tabakpfeifen ohne Filter. Eigentlich wollte ich gleichzeitig mit dem Alkoholstopp auch mit dem Rauchen aufhören, aber im Buch wurde ausdrücklich davor gewarnt mit beidem gleichzeitig aufzuhören. Wie sind Eure Erfahrungen damit? Ab wann wäre es sinnvoll mit dem Rauchen aufzuhören ? Nach einem Monat Abstinenz? Oder noch später? Wären Nikotinkaugummis eventuell vorübergehend eine gesündere Alternative?
Liebe Grüße,
mega
Ich hab's versucht und wieder gelassen, also, das Rauchen gleichzeitig einzustellen. Muss ich noch nachholen, das war dann ein wenig viel auf einmal. Habe mich dann auf den Sprit konzentriert und das erstmal erfolgreich abgestellt.
Ach ja, willkommen hier!
Herzlich Willkommen, mega.
Tja, das ist so eine Radio Eriwan-Antwort, die jetzt kommt. Generell ist es natürlich ein sehr gutes Vorhaben. Nur stressen zwei Entzüge den Körper potenziell auch doppelt. Es kommt vielleicht drauf an, wie stark abhängig Du vom Nikotin bist. Das ist ja nicht bei allen Rauchern gleich.
Wenn Du heute schon weißt, dass ein Nikotinentzug bei Dir voll durchschlage würde (Gereiztheit, "Schmauch" aka auch hier Suchtdruck) dann würde ich das zeitversetzt machen. Wenn sich das in Grenzen hält oder gar nicht schlimm ist - probiere es, gleichzeitig aufzuhören. Wenn Du merkst, es ist zu arg, zieh bloß nicht den falschen Schluss und schenk Dir einen ein, statt Dir ne Pfeife anzuzünden. Dann würde ich doch erstmal weiter rauchen, alles der Abstinenz widmen und einen neuen Anlauf nehmen.
Ist halt bei jedem anders - ausprobieren?
Jetzt frag mich aber bitte nicht gleich noch, ob Du nicht auch noch parallel mit Marathon und einer Crashdiät anfangen kannst 😎 😀 🤣
Viele Grüße, fühl Dich wohl hier
Gaby
Hallo Gaby und harley, vielen lieben Dank für die herzliche Begrüßung und für die Informationen.







