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Guten Morgen,
Ich möchte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 42 Jahre, Mutter von drei Kindern, alleinerziehend, berufstätig und ich trinke des Öfteren gerne einmal paar Bier oder Wein - nicht täglich aber zumindest Freitags und Samstags. Ich habe für mich erkannt, dass ich eine Affinität zum Alkohol habe und ich möchte es nicht mehr. Von 2019 -2021 habe ich komplett ohne Alkohol gelebt und da möchte ich auch wieder hin.
Aktuell lese ich das Buch "Alkohol Adé", habe es aber noch nicht durch. Aber es ist ja nicht verkehrt so früh wie möglich anzufangen.
Wenn ihr Fragen habt dürft ihr sie gerne stellen.
Herzliche Grüße
@liebi Hallo, und ganz herzlich willkommen hier. So wie sich Dein Beitrag anhört, möchtest Du abstinent Leben. So wie Du schreibst, trinkst Du hauptsächlich am Wochenende und trotzdem hast Du erkannt, das Du suchtgefährted bist. Das trifft meistens zu, andernfalls würde man sich diese Frage gar nicht stellen. Das Buch zu lesen und im Forum zu stöbern ist ein guter Anfang um abstinent zu leben. Bleib dran. Liebe Grüsse🍂🌻 Mina
@liebi Herzlich willkommen und viel Erfolg! Liest sich so, als wenn Du eher zur Entspannung trinkst?
Es gibt Momente, die triggern mich unglaublich. Zum Beispiel abends vorm Kamin sitzen, grillen, Weihnachtsmarkt... da kann ich einiges aufzählen. Da gehört Alkohol in meinem Kopf irgendwie dazu um den Moment rund zu machen und ein Hochgefühl zu bekommen.
Ich habe aber auch Phasen, da brauch ich nichts trinken. In den letzten Wochen ist es aber dann doch häufiger geworden, dass ich mir Bier oder Wein besorgt habe. Das möchte ich nicht mehr.
Hallo und herzlich willkommen hier!
Genau das waren früher auch meine Haupt-Trink-Gründe: „Ist doch so gemütlich“. Ich konnte mir die von dir geschilderten Situationen auch ohne einen passenden Drink nicht mehr vorstellen. Aber nun, nach 5 Monaten und dem ersten Urlaub komplett nüchtern, ist das sogar noch schöner ohne, denn: ohne Alkohol erlebe ich diese Situationen sogar besser, länger, bewusster und ohne die alkoholbedingten Negativ-Auswirkungen:
- man wird schneller müde
- man kann seine Emotionen nicht mehr so gut kontrollieren
- man kann nach einem Getränk nicht aufhören, ergo säuft man zuviel
- man ist am nächsten Tag verkatert, mindestens jedoch nicht so fit wie ohne Alk
- man muss Nachts noch einen Snack essen
- man schläft nicht gut, schwitzt und hat Herzrasen in der Nacht
- hoher Blutdruck
- man schädigt sein Nervensystem mit jedem Schluck massiv
Usw
Mir hilft es sehr, schon vorab zu überlegen was ich leckeres trinken kann anstatt Alkohol oder ob ich mir statt dem Drink doch lieber einen Nachtisch gönne. Es gibt so viele tolle Alternativen, die habe ich früher gar nicht beachtet und immer nur das Gleiche getrunken, wie langweilig! 😄
Liebe Grüße und alles Gute,
Tani
Liebe Tani, danke für deine Zeilen: Das hört sich toll an und macht Mut!
Eine große Herausforderung werden im nächsten Sommer die Festivals, die ich Besuche. Unter anderem das Wacken Open Air. Es geht ja eine Woche und ich bin jetzt schon am überlegen ob ich es mit Leichtigkeit schaffe
@liebi Ein Schritt nach dem anderen und bis nächstes Jahr kannst du schon so gefestigt sein, dass du das locker schaffst ohne! Und vor allem kannst du die Festivals ohne Alk noch viel mehr und besser erleben. 😉
Das denke ich auch. Mir sind sooft unter Alkohol Dinge passiert, die gefährlich, unnötig und auch peinlich waren.
Wenn ich dran zurück denke wie heftige Kater ich hatte. Mit erbrechen, Kreislaufzusammenbruch... schrecklich
@liebi Talk mit Timo dieser junge Mann hat ein wirklich cooles Gespräch mit mir geführt: Mit seinen jungen Jahren war Alkohol nur am Rande sein Thema, mehr Kokain und Co. Er hat es abgelegt, wie erzählt er, und schafft es mit einer tollen Leichtigkeit zu vielen Veranstaltungen zu gehen. Vielleicht hast Du Lust, Dir dieses Gespräch mal anszuschauen auf YouTube.





