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Hallo zusammen,
Ich möchte mich kurz im Forum vorstellen. Habe mich vor etwa 4 Wochen schon registriert, aber seitdem immer nur mitgelesen.
Ich bin männlich, 60 Jahre jung und wie mein selbst gewähltes Pseudonym vermuten lässt, liebe ich Katzen bzw. alle Tiere überhaupt.
Ich bin hier, weil ich denke, das ich ein Problem mit Alkohol habe. Seit etwa 40 Jahren trinke ich regelmäßig mein Bier, früher auch oft harte Sachen wie Wodka oder Whiskey, aber das immer nur in Maßen.
Seit Corona hat sich mein Konsum definitiv erhöht, obwohl ich nicht sagen kann, worin der Zusammenhang besteht. Ich arbeite im Zweifach Schichtsystem und meine Trinkpausen waren dann meistens in der Spätschichtwoche, wo ich am Abend auf Arbeit war. Diese Pausen gibt es seit etwa 4 Monaten nicht mehr und das macht mir Angst. Ich habe kaum noch Freizeit, Zeit für meine Bedürfnisse, da meine Eltern sehr pflegebedürftig geworden sind und in den letzten Wochen neben der Arbeit unglaublich viel organisiert werden musste. Auch emotional ist es gerade sehr belastend. Jeder in meinem Alter, der sich gerade auch um seine betagten Eltern kümmert, kann bestimmt ähnliches berichten. Eigentlich kein großes Ding, aber es setzt mir ziemlich zu.
Das Bierchen nach getaner Arbeit, zum Feierabend war/ist für mich die "Lösung" schlechthin, um schnell herunter zu kommen, abzuschalten und alle negativen Gefühle zu betäuben. Aber die Toleranz wurde immer größer. Vier Bier pro Abend waren normal, am Wochenende auch gern 5-6. Wo soll das hinführen?
Ich habe schon viele Bücher zu dem Thema gelesen und in der Theorie sind mir die fatalen Folgen des Alkohol vollkommen klar. Ich hatte auch schon abstinente Zeiten, aber sobald irgendwas unangenehmes passiert, etwas worüber ich mich ärgere, wo vieles zusammen kommt, dann ist sofort ein Bier die "Erste Hilfe". Bei dem einen bleibt es natürlich nicht.
Jetzt habe ich das Buch Alkohol adé in die Hand bekommen und es fast durchgelesen. Es klingt alles unglaublich logisch und ich möchte es gerne probieren.Ich hoffe sehr, das dann auch der Appetit auf ein Bier nachlässt,denn ich kann es mir ehrlich gesagt ohne nicht so richtig vorstellen.
Wer sich gern persönlich austauschen möchte, kann mich auch gern anschreiben.
Viele Grüße aus Thüringen
Herzlich willkommen, lieber Tierfreund. Schön, dass du dich vorstellst. Ja, das Buch erklärt absolut logisch, warum wir alle hier dem Alkohol verfallen waren oder noch sind. Für viele - wie auch für mich - ein Aha-Erlebnis. Genauso logisch und schlüssig erklärt es jedoch auch, wie man den Ausstieg schafft. Für den dauerhaften Erfolg gibt es viele Puzzlezeile und viele hier haben es mit Gabys und Bernds Konzept geschafft.
Ein Leben ohne Alkohol konnte sich keiner vorstellen und vielen hier jagte allein die Vorstellung eine Heidenangst ein. Die musst du aber nicht haben, viel eher eine Heidenangst, wie dein Leben mit Alkohol auf Dauer aussehen würde.
Vielleicht lässt der Appetit auf ein Bier nicht gleich nach, aber du lernst, wie du diesem Verlangen widerstehen kannst. Und mit jedem Mal wird es leichter. Glaub mir, der Moment, an dem du merkst, dass da gar kein Verlangen mehr nach der Flasche ist, fühlt sich großartig an.
Dass du diesen Moment auch erlebst, wünsch ich dir sehr.
Alles Gute und viel Kraft mit deinen Eltern!
Isabel
@katzenliebe Herzlich willkommen und viel Erfolg! Bin seit drei Jahren mit dem Konzept vom Nervengift los, es geht und es lohnt sich!
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@soberrebel, @sophia48, @kkopp, @mermaid, @rosine123, @krokodil_, @cairni
@katzenliebe Willkommen hier, wir sind ungefähr im selben Alter und hatten ähnliche Trinkmengen. Ich habe nach 40 Jahren täglicher Trinkerei mit Hilfe des Konzeptes, die Sache vor über 2 Jahren problemlos und endgültig eingestellt. Das kannst du auch. Viel Erfolg.
@katzenliebe Auch ich möchte dir Mut machen, dem Alkohol mit dem Konzept adé zu sagen. Herzlich willkommen bei uns!
@soberrebel Das klingt total gut, vielen Dank. Auch wenn ich es mir noch nicht vorstellen kann...
- @rosine123 Vielen Dank für Deine Zeilen!





