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ich bin so dermassen ermüdet von dieser krankheit, dass ich oft hoffe, einschlafen zu können, und einfach nicht mehr aufwachen zu müssen.
seit 3 jahren versuche ich, mit hilfe von aussen, aus diesem teufelskreis - depression - alkohol als medikation - noch mehr depression - auszubrechen.
habe praktisch das ganze jahr 2022 in kliniken verbracht. fühlte mich im oktober bei austritt aus langzeittherapie richtig gut. kam nachhause und begann gleich wieder zu trinken.
habe dann eure site gefunden und mir gleich alle NEMs gekauft. die schmeiss ich mir seit wochen rein. sie helfen auch echt. aber auf alk-0 schaff ich es einfach nicht.
hab nächtlich und morgendlich furchtbare ängste, mein leben nie mehr auf ein nüchternes, funktionierendes level zu bringen.
bin 58 und kann leider noch nicht aufhören zu arbeiten.
habe jetzt wieder bereits 1 jahr arbeitsunfähigkeit hinter mir. und der mut, irgendwie wieder in die arbeitswelt zurückzufinden, fehlt mir oft.
ich arbeite daran, war jahrzehnte lang selbständig und konnte mein einkommen generieren. jetzt hat die angst mich im nacken, dass ich das nicht mehr schaffe
.
@trini
In den Winterhalbjahren kannst Du soviel in der Sonne sitzen, wie Du willst. Du bildest kein Vitamin D. Der Sonneneinstrahlwinkel reicht für die UVB-Strahlen nicht. Da ändert auch nichts dran, wenn Du knackig braun bist. Dafür sind UVA-Strahlen zuständig und die haben nichts mit Vitamin D zu tun.
Insgesamt scheinen mir da einige potenzielle Baustellen. Aber vielleicht dann mal später. Erstmal ist der Alkausstieg wichtig, der raubt Dir viel Kraft.
Liebe Grüße
Gaby
@trini Ich finde die Idee von @gaby_guzek gut, Dich ambulant im Entzug begleiten zu lassen. Ich habe das einmal gemacht. Mir gab es die Sicherheit, zu Hause sein zu können. Es ist allemal besser als sich mühsam runter zu trinken und Entzugserscheinungen auszuhalten. Dein Hausarzt kann das sicher gut einschätzen.
@kkopp Ob das allemal besser ist kannst du doch gar nicht beurteilen, das sollte der Betroffene doch wohl selber entscheiden. Sinn und Zweck der Trinkmengenreduzierung bzw. des Runtertrinkens ist ja gerade die weitgehende Vermeidung von Entzugserscheinungen. Es ist sicherlich nur eine Option von vielen und definitiv nicht für jeden geeignet.
auf keinen falll wollte ich alkohol als nützliches antidepressivum anpreisen. ich dachte eigentlich, das sei hier klar.
dennoch IST alkohol angstlösend und stimmungsaufhellend, vorübergehend.
Einige von uns haben Alkohol eingesetzt, um ihre depressiven Verstimmungen oder Ängste zu bekämpfen oder zu dämpfen, dann aber gemerkt, dass dies wenn überhaupt nur kurzzeitig (für 1 Stunde oder so) etwas Erleichterung bringt und die Ängste/depressiven Verstimmungen dafür kurze Zeit späte verstärkt wieder da sind. Deshalb betonen das manche hier.
Aprops Runterdosieren, ich habe mich über zwei Tage von 1,5 Litern Wein pro Tag runterdosiert. (Die NEMs habe ich erst bestellt, als ich schon drei Tage nichts getrunken hatte, weil ich da erst "Alkohol adé" entdeckt hatte.) Das mit dem Runterdosieren geht also schon, ich würde das aber niemand empfehlen, weil jeder anders ist.
danke für deine antwort
um es nochmal klar zu stellen : ich bin nicht hier, um irgend jemandem etwas zu empfehlen. ich rede einfach von mir.
ich dachte eigentlich, dass DIES sinn und zweck dieses forums ist.
jeder teilt SEINE erfahrung
@trini Du beziehst dich vermutlich auf meine Antwort, oder?
"Das mit dem Runterdosieren geht also schon, ich würde das aber niemand empfehlen, weil jeder anders ist."
Das hab ich ganz allein auf mich bezogen. ICH will niemand empfehlen, auf eigene Faust über nur zwei Tage runterzudosieren, weil das halt auch schiefgehen kann. Sollte nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein 😊
Ich glaube, du hattest da was falsch verstanden ... Liebe Grüße!
@rosine123
kein problem. ich glaube, wir verstehen uns schon richtig.
ich erzähle einfach, was ich mache oder fühle. ist nie gemeint als, andere sollen das auch tun.
und du kommst für mich auch so rüber 🙂





