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Ein herzliches Hallo!
Ich trinke doch nicht tagsüber, erst ab 17.00 Uhr....
Ich trinke doch keinen Schnaps, nur Sekt (gemischt mit Likör), Weißwein, Rotwein...
Ich trinke doch keinen Tetrapak Wein, sondern den guten, teuren aus den praktischen 3 Liter Kanistern...
Alkoholikerin- ich doch nicht...
Doch...
- bis zum 19.5 täglich zusammengerechnet 1-1,5 Flaschen Sekt/Wein...
- immer einen Vorrat zuhause...
- gar nicht auf die Idee gekommen, weniger oder nichts zu trinken...
Dann...
am 19.5 Info von meinem Hausarzt: erhöhte Leberwerte-> solle 3 Monate gar keinen Alkohol trinken
1. Abend: nichts ("allen" Alkohol weggegeben)
2. Abend: 0,1 Glas Rotwein (doch noch in erreichbarer Nähe)
3. Abend: 1 Flasche Wein (nur ein Glas, klar...)
22.5
wegen Schmerzen im Unterbauch in der Notaufnahme, Arzt stellt natürlich nach Blutentnahme auch erhöhte Leberwerte fest, schallt Leber -> Fettleber, noch reversibel -> Unterbauchschmerzen harmlose Ursache-> aber u.a. Diagnose Alkoholabusus
SCHAM!!! ANGST!!!
Schütte jetzt tatsächlich allen Alkohol weg, gehe Saft einkaufen, telefonieren mit Freunden, berichte von den erhöhten Leberwerten, vom tatsächlichen Konsum, erhalte Zuspruch, recherchiere im Internet, entdecke diese Seite, bestelle mir das Buch (kommt morgen), bin unruhig, ist so ungewohnt ohne mein Betäubungsmittel, trinke keinen Alkohol...
23.5
weiter unruhig, beschäftige mich viel mit dem Thema Alkoholismus, lese das Buch "Vom unerwarteten Vergnügen nüchtern zu sein!" Wieder der Gedanke, so viel habe ich nicht getrunken, ich doch nicht..., doch ich ..., esse meine Lieblingsnudeln ohne ein Glas Rotwein zu trinken, sehr seltsam, mir kommen die alkoholfreien Getränke schon aus den Ohren raus.., trinke keinen Alkohol
24.5
melde mich hier an und freue mich, wenn ihr bis hier gelesen habt und auf einen Austausch mit euch.
Viele Grüße
Sonnengrau
@sonnengrau
Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich Willkommen hier im Forum,
ach, wie klingt Deine Geschicht vertraut. Auch, wenn Du das Buch ja bald in Händen halten wirst:Hier ist meine, mal zum Einlesen(es ist das Vorwort des Buches).
Ich bin ganz, ganz sicher, dass Dir viele Lichter aufgehen werden, wenn Du erstmal anfängst. Meinen größten Respekt, dass Du es bislang ohne weitere Hilfe oder Backup durchgestanden hast.
Was Du brauchst, sind auch langfristige Strategien. Aber das steht alles im Buch, lies Dich erstmal in Ruhe ein. Auch hier im Forum.
Wir teilen alle das selbe Problem. Und viele haben es hier bereits geschafft. Auch Du kannst das!
Herzliche Grüße, fühl Dich wohl hier
Gaby
Herzlichen Dank für das Willkommen und deine Antwort.
Ich bin schon ganz gespannt auf dein Buch!
Einen schönen Pfingstmontag!
Liebe Grüße
Sonnengrau
@sonnengrau Willkommen hier im Forum! Hast Du denn das Buch von Gaby schon gelesen? Das hat mich geradegerückt und bin auch deshalb hier schon fast ein Jahr dabei.
Herzlich willkommen hier! Vielen Dank für deine Offenheit. Deine Geschichte kommt mir sehr vertraut vor. Seit 17 Monaten trinke ich keinen Alkohol mehr - es ist zu schaffen, vor allem mit dieser tollen Unterstützung hier. Ich drücke dir ganz fest die Daumen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es einem am Anfang schier unmöglich vorkommt, gewisse Situationen ohne Alkohol durchzustehen (da gehört sogar das Essen der Lieblingsnudeln ohne Alkohol dazu, gar nicht zu schweigen von Einladungen, Geburtstagen, Reisen, Familienfeiern, Weihnachten, Silvester....), aber mit jeder gemeisterten Situation mehr wird es leichter - bis es irgendwann das Normalste der Welt ist, nichts zu trinken.
@sonnengrau - das hätt von mir sein können (vor einem halben Jahr noch ...) - sehr gut, dass du hierher gefunden hast!
@isabel - genau und auf den Punkt: "... bis es irgendwann das Normale der Welt ist ..." 😍
Danke für eure Willkommensgrüße! 😀
@harley: Nein, das Buch kommt erst morgen! Ich bin schon sehr gespannt!
@all: Ich habe grade die erste Situation (außerhalb) meiner Wohnung gemeistert: Pfingstfrühstück im Garten mit meinen Nachbarn, habe das angebotene Glas Sekt abgelehnt. Von 15 Erwachsenen nur eine außer mir, die Wasser trank, ich kam mir noch nicht mal komisch vor! Ich habe im Moment eher Angst vor Alkohol! Körperlich bin ich ein wenig wackelig und psychisch unruhig.
Ein erster Schritt zu: "Bis es irgendwann das Normale der Welt ist ..." 😍
Danke für euren Zuspruch!
Liebe Grüße
Sonnengrau
Liebe Morgen grau, herzlich willkommen hier. Da zeigt Dir Dein Körper gerade Deine Grenzen und Du hast jetzt einen Grund, den Absprung zu schaffen. Du wirst sehen, es erholt sich nicht nur die Leber, sondern Dein Gehirn, Dein Gemüt und Deine Vitalität kehrt zurück. Das brauch natürlich Geduld, hängt auch davon ab, wie lange Du schon täglich getrunken hast etc. Tröste Dich, ich kenne Deine Ausreden ebenso, bei mir war es auch nur Sekt, Wein und auch nie morgens, noch nichtmal jeden Tag, dafür dann gerne 2 Flaschen.
Lies dich gut ins Buch ein, besorge die Nahrungsergäbzingsmittel und suche dir auch Hilfe vor Ort. Das ist keine Schande sondern klug. Ich habe mich auch geschämt, aber das hilft nicht weiter. Wir gehen es an, stellen uns dem Problem und darauf können wir stolz sein!
♥ liche Grüße





