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Ob ich Alkoholikerin bin? Tja.
Ich habe in den letzten 40 Jahren wohl fast täglich Alkohol konsumiert. Erst ein Bier, dann drei, dann zu Wein gewechselt. Erst ein Glas, mittlerweile eine Flasche.
Ich trinke jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr, leide auch nicht furchtbar. Aber lustig ist es ja schon: Da überlege ich mir, welche Vorteile das Nüchternsein hat und stoße neben Gesundheit und so auf die Geldersparnis. Fange an zu rechnen: Wenn ich so und so lange nichts trinke, dann habe ich genug Geld für eine besondere Ausgabe. Und was fällt mir ein, was ich mir leisten könnte? Ein ganz besonders toller teurer Weißwein.
Ob ich Alkoholikerin bin? Jedenfalls bin ich total daran gewöhnt ist, dass Alkohol die beste Belohnung aller Zeiten ist. Und das will ich gerade ändern. Mich erinnert es sehr an die Zeit, als ich das Rauchen aufgegeben habe. Ich rauche seitdem nicht mehr, aber es gibt immer mal wieder Situationen, in denen mich der Wunsch nach einer Kippe überfällt.
Das Buch habe ich noch nicht durchgelesen, erstmal habe ich mir GABA-Sticks bestellt. Falls ich abends mal so ein Verlangen nach einem Glas habe. Passt das so?
@wasserlilie Mein Tipp: Lies erst das Buch durch. Das Ganze ist ein abgestimmtes Konzert, für mich waren beispielsweise die B-Vitamine und auch Vitamin D gefühlt extrem wichtig, da war ich richtig gehend ausgelutscht. Und GABA am Nachmittag ohne Gummibärchen wäre auch nur die halbe Miete gewesen.
Wenn's die EINE Substanz gegen die Sucht gäbe – das gäbe es längst zu kaufen. Gib Dir die Zeit das zu verstehen, Du kommst dann besser durch. Die 1-2 Wochen Zeit hat es sicherlich noch ...
Danke für die Hinweise! Vitamin B12 habe ich schon mehrfach substituiert (ohne dass irgendwer über die Ursachen des Mangels nachgedacht hat!), Vit. D ist aktuell auch ok. Aber ja, du hast ja Recht, ich lese weiter!
herzlich Willkommen hier. Du hast Dich entschlossen, Dich hier anzumelden und mitzuschreiben. Das ist ganz toll. Du fragst Dich, ob Du Alkoholikerin bist oder nicht.
Geh doch anders ran, Du hast Dich dazu entschlossen, Dich nicht mehr zu vergiften, Dir nicht mehr bewusst selbst zu schaden. Du brauchst keinen Alkohol zu trinken, auch nicht kontrolliert, denn er ist zu nichts Gutem zu gebrauchen. Von daher ist die Frage nicht relevant.
Alles Gute !
Ja, Recht hast du. Und trotzdem habe ich Angst vor dem ersten Essen im Weinfreundekreis. Wenn alle ihre Nasen tief ins Glas stecken, um einen ersten Geruchstest zu unternehmen. Ich habe das immer geliebt und muss jetzt ohne Nase im Glas zurechtkommen. 🤷♀️
@wasserlilie ob du Alkoholikerin bist? Hmmm 🤔 hast du das Buch gelesen? In den ersten Kapiteln dürfte die Antwort auf diese Frage stehen. Du stellst sie dir und du bist hier...
Das, was du schreibst, klingt für mich nach einer sehr halbherzigen Entscheidung. Bisschen Gaba hier, Bisschen B12 da. Es ist ein MUSS für dich, ohne etwas zurecht zu kommen, was du immer so geliebt hast. Nüchtern zu leben ist nicht "alles wie immer nur ohne Alk" (Übrigens einer der Lieblingssätze von @Gaby_guzek)
Ich wünsche dir viel Erfolg, stöber dich hier durch Forum
Das stellt man sich schlimmer vor als es ist: Wenn du dir im Kopf vorstellst, wie schädlich Alkohol ist und was du gewinnst, wenn du nicht trinkst, kann man das mit einem tollen, nicht-alkoholischen Getränk gut ertragen.
Mir hat geholfen, mir den Alk-Teufel vorzustellen, der in der Ecke lauert und sich so sehr wünscht, dass du schwach wirst. Willst du ihm diesen Triumph gönnen? Dass er sich nachher die Hände reibt und sich diebisch gfreut, dass er dich wieder rumgekriegt hat? Das ist es nicht, nie wert!
Ich habe gerade einen Urlaub mit einer Weißwein- und einer Rotweinprobe hinter mir. Jeweils 8 Flaschen wurden da geleert. Und wie alle um mich herum den Geruch im Glas inhaliert haben. Und wie er vom Wirt angepriesen wurde. Bei früheren Gelegenheiten saß ich dann da und war etwas wehmütig, dass ich da nicht mitmachen kann, nicht mitmachen darf. Jetzt denke ich: Okay, wenn ihr das Nervengift eurem Körper zumuten wollt, dann macht es, ich nicht.
Keine Wehmut mehr. Nur Dankbarkeit und Stolz, dass ich es geschafft habe.
Liebe Grüße und alles Gute
Isabel
@wasserlilie Das mit dem Geruchstest ist nur Konditionierung. Ich habe auch 40 Jahre täglich getrunken, auch den "guten" Wein, fand aber dieses lächerliche Getue um den Geschmack eher albern. Letztlich geht es um die Wirkung, das ist Fakt und der Rest ist Selbstbetrug und Konditionierung. Nach 2,5 Jahren habe ich wieder ein natürliches Verhältnis zu Alkohol, wie Kinder: der faulige Geruch ist ekelhaft und abstoßend, jedes Kind was an einem Glas Alkohol riecht, wird angewidert das Gesicht verziehen. So geht es mir auch.
@isabel Moin Isabel! Also mir fällt hierzu Anny Grace mit „Einfach nüchtern“ ein die eindringlich über die perfiden und gewieften Manipulationsmechanismen der Alkoholindustrie schreibt. Als Konfirmandin hat mich mein erstes Glas Sekt noch sehr angewidert: das war ein sehr gesundes Verhalten! Später dann und leider war Biertrinken die Eintrittskarte für das WG-Zimmer und die Kneipe gleich um die Ecke... es grüßt dich Katinka





