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Ob ich Alkoholikerin bin? Tja.
Ich habe in den letzten 40 Jahren wohl fast täglich Alkohol konsumiert. Erst ein Bier, dann drei, dann zu Wein gewechselt. Erst ein Glas, mittlerweile eine Flasche.
Ich trinke jetzt seit ein paar Tagen nichts mehr, leide auch nicht furchtbar. Aber lustig ist es ja schon: Da überlege ich mir, welche Vorteile das Nüchternsein hat und stoße neben Gesundheit und so auf die Geldersparnis. Fange an zu rechnen: Wenn ich so und so lange nichts trinke, dann habe ich genug Geld für eine besondere Ausgabe. Und was fällt mir ein, was ich mir leisten könnte? Ein ganz besonders toller teurer Weißwein.
Ob ich Alkoholikerin bin? Jedenfalls bin ich total daran gewöhnt ist, dass Alkohol die beste Belohnung aller Zeiten ist. Und das will ich gerade ändern. Mich erinnert es sehr an die Zeit, als ich das Rauchen aufgegeben habe. Ich rauche seitdem nicht mehr, aber es gibt immer mal wieder Situationen, in denen mich der Wunsch nach einer Kippe überfällt.
Das Buch habe ich noch nicht durchgelesen, erstmal habe ich mir GABA-Sticks bestellt. Falls ich abends mal so ein Verlangen nach einem Glas habe. Passt das so?
Ich bin immer noch trocken und bis auf kurze Anfälle von schlechter Laune und Appetit auf so Schokolade gut drauf.
Heute Abend naht eine Herausforderung, wir (der Mann und ich) gehen in die Oper. Jeder Opernfreund weiß, dass man in der Pause grundsätzlich lange ansteht um ein Glas Champagner, Sekt oder Weißwein zu ergattern. Gehört dazu, will ich aber nicht mehr.
Ich bin noch unentschieden: gehe ich einfach gar nicht in die Bar oder stelle ich mich für ein Glas O-Saft an?
Ich packe das.
Toller Abend. Ohne!!!





