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Moin zusammen aus dem hohen Norden...bin 60 Jahre, seit 20 Jahren mit der tollsten Frau der Welt zusammen,5-facher Opa, leidenschaftlicher Rockmusiker, habe es geschafft vor 20 Jahren von heute auf morgen eine schwere Cannabissucht zu besiegen, trinke aber gerne Alkohol, früher Bier und Schnaps, seit einem Jahr ausschließlich Whisky, zuletzt tatsächlich 2-3 Flaschen im Monat, heimlich...offen...immer nur Abends. Ich will das nicht mehr, habe schon mehrere Anläufe unternommen-es schwächt meinen Geist und meinen Körper zu sehr. Ich hoffe, hier etwas moralische Unterstützung und Halt zu finden. Parallel gehe ich zu einem sehr guten Hypnotherapeuten.
Ich grüße alle in diesem Forum-es ist das erste Mal, dass ich mich im Netz an so etwas beteilige.
Gruß
Der Wassermann
@wassermann Moin moin, ich bin Mitte 50, habe das Kiffen nach 30 Jahre auch problemlos eingestellt, schon vor gut 10 Jahren. Beim Alkohol waren es 40 Jahre und seit knapp einem Jahr trinke ich nicht mehr, und es geht mir sehr gut. Du siehst, das Alter spielt keine Rolle, hast du schon einen Plan ? Viel Erfolg für dich.
@soberrebel Hallo soberrebel (cooler Nickname)...nein keinen Plan...alles nicht so leicht...der verdammte Whisky schmeckt auch zu gut und die Wirkung speziell von sehr gutem Single Malt ist auch zu verführerisch...aber ich kann es nicht bei einem Glas lassen.
ich werde wie erwähnt einen Hypnotherapeuten aufsuchen und im Familien und Bekanntenkreis offen damit umgehen... und versuchen einen Plan zu entwickeln...
@wassermann Doch es ist leicht, du musst halt eine Entscheidung treffen und die durchziehen, Verantwortung übernehmen für dein Leben, das ist noch wichtiger als NEMS oder irgendwelche Theraphien. Und du musst wirklich GENUG haben , du hast doch, genau wie ich, genug gesoffen für zwei Leben. Ganz ehrlich, wenn ich diese Scheisse lese, der gute Singlemalt, so verführerisch..", es geht dir nicht um den Geschmack, es geht immer um die Wirkung bei Trinkern, alles andere ist Selbstverarschung. Sollte jetzt nicht schroff klingen, aber mit der Einstellung wird das nix.
Ist mir völlig klar. Alles gut-ich kann klare Worte gut ab.
@harley Vielen Dank! Sehr berührend zu sehen wie viele Menschen davon betroffen sind...
Herzlich Willkommen, coole Entscheidung!
cool: Für sein Handeln Verantwortung übernehmen.
Wenn der Hypnotiseur nicht „gut“ arbeitet und Du wieder trinkst, was dann?
Mir persönlich hat gut gefallen, selbst aktiv werden zu können.
bestelle Dir das Buch zum Forum und lese…
Wenn Du die NEM’s nimmst, Wenn Dein Wunsch fest vorhanden ist, Wenn Du die eine oder andere Änderung in Deiner Tagesstruktur (oder ähnliches) durchführst, dann packst Du das.
echt
wie so viele in diesem Forum das auf diesem Weg geschafft haben!
Lieben Gruß
sandra
@cairni Stimmt, Du hast recht. Man gibt dabei die Verantwortung ein gutes Stück ab, wenn man jemanden für sich machen lässt, in diesem Fall einen Hypnotiseur. Hatte ich so noch gar nicht betrachtet.
Am Anfang steht die „Motivation“, welche dich dazu bewegt für dich eine positive Veränderung in deinem Leben herbeizuführen.
Die wegführende Frage, die ich mir stellte vor Jahren war :
„Willst du weitermachen wie bisher?“
Nein, das war klar !
“Wie?“
Ich habe mir selbst Möglichkeiten gesucht und Alternativen zu meiner Sucht, die mich in meinem Vorhaben unterstützen. (AA, Therapie, Sport ect. Schokolade und Kaffee nicht zu vergessen 😉
Der Gedankenanstoss und den Mut zu Veränderung gab mir mein behinderter Sohn und meine Ex, die allerdings noch Heute dem Alkohol fröhnt.
Letztendlich habe ich aber für keinen und nichts das Trinken aufgehört, als für mich selbst.
Kommen wir zurück zur Motivation.
Ich wollte nicht „sterben“ wollte „Leben“.
Mir wurde klar, würde ich so weiter machen dann wäre dies das Ende für mich.
Das machte es einfacher, ich brauchte nur eine Entscheidung zu fällen.
Leben oder Tod.
Klar als Alki kann man steinalt werden, aber was ist der Preis dafür?
Ich hatte Angst und das war gut so.
Viele Menschen hatte ich kennengelernt auf Alkohol oder Drogen.
Viele davon leben Heute nicht mehr und sind schon lange bei ihrem Schöpfer.
Was motiviert dich, dich ganz persönlich?





