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Hallo. Eigentlich bin ich ja über das Coronaforum hergekommen. Die Situation stresst mich und ich habe gemerkt, dass ich da schon zu viel trinke. Schnell wurde ich hier gefragt, wie es denn generell mit dem Alkohol aussieht bei mir (was mich echt total genervt hat). Aber irgendwie ließ mir das dann keine Ruhe, vor allem, weil Ihr auch total lieb gefragt habt. Ich habe das Gefühl, hier versteht mich jemand.
Ich habe mal ein wenig in die Vergangenheit zurück gedacht und mal so zusammengezählt. Mir graust es vor der Antwort, aber ich wollte Euch doch mal fragen. Also, das erste mal Alkohol habe ich mit 15 getrunken. Das hielt sich alles so weit ganz gut im Rahmen. Aber dann während der Ausbildung wurde es mehr. Am Wochenende sowieso und bestimmt zweimal die Woche.
Während der Schwangerschaften habe ich gar nicht getrunken, auch nicht als ich gestillt habe. An was ich mich aber erinnere: Als ich bei meinem Sohn dann abgestillt hatte, konnte ich es kaum erwarten, wieder mal was zu trinken. das hatte ich mir verdient, fand ich.
Nun habe ich hier schon viel gelesen und es gruselt mich. Ich trinke im letzten Jahr ganz ehrlich eigentlich fast täglich. Ich nehme mir auch immer vor, ein oder zwei Gläser, aber irgendwie ist morgens dann doch die Flasche leer.
Bin ich Alkoholikerin? Bitte sagt es mir ehrlich.
Danke
@pippilotti 😊 Herzlichen Dank!
Zunächst möchte ich Dich noch mal sehr lieb begrüßen - und beglückwünschen. Denn Deine Gedanken sind gut und richtig. Ob Du Alkoholikerin bist oder nicht, das kann ich Dir so nicht beantworten. Die Frage ist auch: Ist das denn wichtig? Das Wort "Alkoholikerin" ist eine eiskalte Dusche, weil eben da so viele hässliche Klischees dran hängen. Ich selbst habe allein dadurch Jahre verloren - eben weil ich mit dem Begriff so gehadert habe.
Es ist doch auch egal, oder? Wenn Du der Meinung bist, Du trinkst zu viel, setzt den Alkohol missbräuchlich ein, wie auch immer - und Du willst das ändern, dann bist Du hier richtig. Für Menschen wie Dich, die am Anfang stehen, ist erstmal vieles verwirrend. Ich würde Dir vorschlagen, jetzt nicht sozusagen "wild" zu versuchen, den Alkohol stehen zu lassen. So komisch es klingt: Auf die paar Tage kommt es jetzt auch nicht mehr an.
Je mehr Du Dich informierst, liest, nachdenkst umso erfolgreicher wird Dein Ausstieg sein. Ansonsten ist der Rückfall vorprogrammiert, Du schreibst ja selber, dass Du es maximal immer ein paar Tage schaffst.
Ich empfehle Dir, Dich vielleicht in unserem Buch dazu zu belesen, was der Alkohol mit unserer körpereigenen Biochemie anstellt und warum es dann so schwer ist, davon wieder weg zu kommen. Darin steht natürlich auch, was zu tun ist, wenn man dann trocken leben will.
Ich empfehle Dir aber auch, Dich durchaus weiter und breiter zu informieren. Vielleicht gehst Du auch mal zu einer Suchtberatung. Das ist unverbindlich. Warum empfehle ich das? Weil es einen dazu zwingt, das Problem erstmals auszusprechen. Das ist schwer - aber enorm hilfreich. So lange man nur im stillen Kämmerlein mit sich selbst hadert, wird das Ganze nicht so konkret und verbindlich.
Fang an zu lesen. Für Alkoholmissbrauch gilt das, was für alle anderen Krankheiten auch gilt: je informierter man ist, umso besser kann man mit der Erkrankung umgehen und sie besiegen.
Alles Gute Dir, wir sind für Dich da, wenn Du Fragen hast.
Viele Grüße
Gaby
Von wegen unser Konzept wäre ja unverantwortlich und so. Es ist schade, denn ich sehe es genau so wie Du. Es ergänzt sich doch alles und letztlich nimmt sich jeder die Bausteine, die auf ihn oder sie passen.
Bruhaha. Ein wenig naiv seid ihr schon. Denn Euer Konzept gefährdet die Suche nach dem inneren Kind. Anders ausgedrückt: Das amateurhafte psychologisch verbrämte Geschwafel von suchttherapeutisch angelernten Soz-Päds, Laien & Co. ist komplett überflüssig, wenn ich meinen Kopf mit Eurem Konzept gerade rücke. Was ich mittlerweile getan habe.
Für die ist ein solcher konkreter körperlicher Ansatz die absolute Gefährdung ihrer Planstellen. Glaub mir.
@harley ......der Rainer Biesinger des Forums.Auf jeden Fall gesunde Einstellung. 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
jetzt habe ich erstmal Rainer Biesinger googlen müssen. Und mal ein wenig länger auf seinen Seiten verweilt. Da Du ihn ja erwähnt hast, bin ich da mal, sagen wir, mit einer positiven Einstellung drangegangen.
Aber ehrlich: Ich verstehe immer noch nicht genau, was das Konzept ist ...
Kennst Du ihn oder sein Angebot? Ich liebe Heavy Metal - allein von daher interessiert er mich ja schon 😎
Mensch, was bist du wieder böse 😜
Ich, böse? Nö. Nur morgens manchmal hyperaktiv 😎
@harley ......der Rainer Biesinger des Forums.Auf jeden Fall gesunde Einstellung. 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
Grins. Musikalisch tät's passen ...





