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Hallo und vielen Dank für das herzliche Willkommen.
Ich bin Mermaid, noch 48 Jahre alt und trinke seit ca 15 Jahren fast täglich Wein. Ich habe schon oft versucht, den Alkohol wegzulassen. Maximal 3 Wochen schaffe ich. Mit viel Stress.
Meine Geschichte ist die Wiederholung so vieler anderer Geschichten hier.. alleinerziehende Mutter von 2 Kindern Karrierefrau, Sorgerechtsstreit... und abends den Turbo- Entschleuniger.
Nicht mehr fühlen, nicht mehr denken und schnell schlafen.
Ich will das nicht mehr, ich will nicht mehr aufgequollen sein, ich will besser schlafen, ich brauche kein Kopfweh am Morgen.
Das Buch hat mir einen ganz neuen Blickwinkel gegeben.
Heute habe ich begommen, die NEM zu nehmen.
Puh, ganz schön viel.
Ich halte euch auf dem Laufenden ...
Lg 🧜♀️
Auch von mir ein wenig verspätet eine dicke Gratulation. Komm grad aus dem Flieger aus Hamburg (siehe hier).
Liebe Grüße, bitte weiter machen!
Gaby
Ich bin gescheitert. Fulminant. Mit Karacho vor die Wand. Nach 2 Monaten nüchtern, also schon vor einer Weile.
Wie es dazu gekommen ist? Es gab keinen Stressauslöser. Meine Tochter hat mich einfach nur gebeten, auf dem Heimweg von der Arbeit etwas aus dem Supermarkt mitzubringen. Ich hatte in den 2 Monaten den abendlichen Gang zum Einkaufen vermieden, weil ich mir dann immer dem Wein gekauft habe. Und genau der ist in meinen Korb gesprungen. Einfach so. Zack, mein Belohnungszentrum hat gejubelt, ich war ja immerhin schon 2 Monate nüchtern, da kann man ja mal....
Dann hab ich versucht, das mit "Einmal ist keinmal" wegzureden. Klappt nicht. Der Lauf ist unterbrochen, da geht dann auch ein zweites und ein drittes Mal und schon trinkt man wieder.
Ich habe eine Weile gebraucht, um zu akzeptieren, dass ich wieder auf Null setzen muss - wer meine Posts gelesen hat, weiß: Mensch ärger dich nicht - die Weinhexe hat mich in einer anderen Kurve erwischt als sonst.
Und wie im Mensch ärger dich nicht, brauchte ich auch erst eine 6 um wieder anzufangen. Das hat länger gedauert, weil wir in den ersten 2 Monaten 2022 leider 2 sehr junge Menschen verloren haben. Ich musste erst Kraft in die Trauer meiner Kinder und meiner eigenen Trauer stecken.
Morgen fliege ich in die Sonne. Treffe Menschen, die sowieso keinen Alkohol trinken, entspanne mich, erhole mich. Ich habe alle möglichen "Ich habe aufgehört" Bücher auf meinen Kindl geladen und freue mich aufs lesen. Gerade hab ich "Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein" am Start und auch @gaby_guzek s Buch ist natürlich dabei.
NEMs sind gepackt.
Ich glaube, ich kann ein bisschen Zuspruch gebrauchen und vielleicht fragt ja eine(r) von euch ab und an mal nach und nimmt mich in die Verantwortung. Ich denke, das könnte mir helfen.
die Mermaid 🧜♀️
@mermaid Wie schön, dass Du Dich meldest und wie schade, erst jetzt...
Es passiert... nicht achtsam... nicht den Notfallkoffer geöffnet... Du weißt es selbst.
Und, hey, weißt Du was? Du hast so viel Arsch in der Hose, meldest Dich, redest es nicht schön, sondern weißt es wieder genau: Zurück zum Anfang, nochmal bei Null ansetzen.
2 Monate hat es bereits geklappt.
Du weißt nun besser, worauf Du achten darfst.
Mach es besser.
Aufstehen und noch mal von vorne.
Bravo, ich ziehe meinen Hut vor Dir, nicht aufgeben, sondern wieder anfangen mit dem Aufhören.
Du packst das.
Habe Du den Mut und das Vertrauen, melde Dich auch von Dir aus. Von Schönem und weniger Schönem.
Fühle Dich in den Arm genommen.
Und jetzt wieder LOS! 🙂
@mermaid Die erste bist Du nicht, und die letzte auch nicht, die nicht direkt über Los geht. Mund abwischen und weitermachen. Rückfälle sind dazu da, daraus zu lernen.





