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Hallo
Ich habe mich heute neu angemeldet. Mache schon seit über 15 Jahren Extremsport. Ultramarathons und Triathlon. Jedes mal um runterzukommen habe ich es mir angewöhnt Bier zu trinken. (GABA) Das ist jetzt zur Gewohnheit geworden und es werden immer Flaschen, dies zwar nur am Abend um einschlafen zu können. Schaffe es dann wieder 80 Tage gar nix zu trinken, dann genügt ein Schluck und ich bin wieder in der Spirale drinnen. Mittlerweile komme ich schon pro Abend auf über 6 grosse Bier. Die sportliche Leistung leidet natürlich schon deutlich darunter. Aber wie gesagt die Methode mit der Willenanstrengung funktioniert bei mir einfach nicht. Ich kann 120 km am Stück laufen aber bei Alkohol hört Wille und Verstand bei mir auf.
Im Jahr 2003 hatte ich ein berufliches Burnout, habe ein Jahr nix getrunken. Ich bekam dann einen enormen Energieschub das ich den Marathonsport für mich entdeckt habe. Aus dem Marathon wurden dann Ultramarathons und Ironman. Habe dann als Belohnung nach einem Wettkampf wieder mit Bier begonnen. Langsam schlich sich das Zeug wieder in mein Leben. Jetzt in Vorona Zeiten ist es ganz schlimm geworden. Keine Sport mehr. Nach Büroschluss auf das Sofa und der Kreislauf beginnt. Bin momentan so auf ca. 8 grosse Bier am Abend. Wie der morgen danach aussieht kann man sich eh vorstellen.
Aber jetzt seit 1. März will ich es wirklich durchziehen. 3 Tage habe ich ja schon aber irgendwann will ich nicht mehr zählen.
LG
Manfred
Lieber manfred, herzlich Willkommen hier!
Mal eine Frage vorweg: Wenn Du jetzt (wahrscheinlich durch die Buchlektüre, denke ich mir so?) drauf gekommen bist, dass das Bier Dein GABA ist - hast Du es denn mal mit dem "Original" versucht? Sprich: GABA als Aminosäure, zum Runterkommen?
Und: Extremsportler verbrauchen auch extrem viele Nährstoffe, das wirst Du ja bestimmt wissen. Wie steht es denn darum bzw. stand? Hast Du das im Blick gehabt? Ansonsten kann man eigentlich ja nur vermuten, dass da so einiges an Nährstoffen fehlt.
Wie sieht Deine Strategie denn aktuell aus? Meint: Wie sind Deine Alternativpläne zum Alkohol, zu der Zeit, wo Du sonst getrunken hast?
Viele Grüße
Gaby
Hallo Gaby
Habe mich gestern in einer Apotheke beraten lassen. Die war aber ein wenig überfordert mit den Aminosäuren und konnte mir nur ein Pulver empfehlen. Da steht aber von Aminosäuren wenig oben. Marke: MELASAN Sport mit BCAAA. Weiter konnte sie mir auch nicht helfen. Aber das habe ich jetzt voll gecheckt ich trinke Alkohol nur zur Entspannung da ich dauernd etwas tun muss. Oft denke ich mir ich will mich mal kurzfristig deaktivieren. Kostet natürlich enorm viel Energie da mit Alkohol das Training umsonst ist. Habe Allen Car und sehr viele andere Bücher zum Thema gelesen aber mit Willen geht das nicht bei mir. Darum finde ich Deinen bzw. euren Ansatz wirklich sehr schlüssig. Mir ging da echt ein licht auf. Ich möchte das mit den Nährstoffen jetzt angehen. Weis aber nicht in welcher Form ich diese Aminosäuren bekomme. Vitamin B habe ich schon gekauft. B6, B12
LG
Manfred
Hallo Manfred,
Schön, dass Du dabei sein willst! In der Tat sind viele Apotheken zum Thema NEMs von "Alkohol Adé" noch nicht gut genug aufgestellt.
Ich musste mich auch durch Listen von Forumsmitgliedern durcharbeiten, bis alles beieinader war. Habe mir dann ein Paket zusammen gestellt von allen Dingen, die über meine Apotheke beziehbar sind. Der Rest geht über Versender wie Vitamin Express etc. (Sandmanns Cocktail, GABA Glycin Sticks, Arginin, Glutamin..)
Dazu würde ich mir, da Du viel trainierst, von Strunz das Eiweißpulver als Ergänzung kaufen- das beste Produkt, schmeckt auch am besten, wie ich finde. Dieses kannst Du mit den anderen Pulvern problemlos mischen. Ich verwende Mandelmilch ohne Zucker.
Für die ersten 30 Tage lohnt es sich, eine Dosette in groß zu kaufen. Die stellst Du einmal pro Woche (Sonntagabend)mit allen Tabletten, dann müssen nur noch die Pulver separat angerührt werden. Brausetabletten ACC einfach in der Folie lassen und mit in die Dosette geben.
Viel Erfolg und guten Mut!
Annalisa
Hallo Annalisa
Vielen Dank für Dein Feedback
LG
Manfred
Hallo Gaby
Am Morgen und am Vormittag bin ich immer guter dinge, schütte auch regelmäßig alle Biervorräte weg. So ca um 16:00 meldet sich dann das Biermonster und ich bin chancenlos. Gehe dann vorher meistens 10 km laufen aber danach glaube ich habe ich mir erst recht das bier verdient. Mir fehlt da voll die Strategie
LG
Manfred
Tja, das kenne ich gut. Nach meiner Weinhexe konnte man die Uhr stellen. Frage: Hast Du Dir den dritten Teil des Buches mit den Tipps zur Rückfall-Vorbeugung genau angesehen? Ohne Gegenstrategien geht es nicht.
Und wenn Du siehst, dass Dich das 10km Laufen zuverlässig in die Stimmung bringt "habe ich mir jetzt erst Recht verdient", dann muss da mal eine Änderung her. Wie wäre es mit fünf Kilometer leichten Trabens (denn die Anstrengung der 10km schreit geradezu nach der Entspannung und Belohnung hinterher!), dann gleich daheim eine ordentliche Portion GABA und Glycin und dann ... tja, jetzt bist Du gefragt. Was könnnte die Lücke füllen? Mal was aufräumen, einen Film gucken ... im Buch findest Du viele Anregungen. Auf jeden Fall musst Du im Tagesablauf was ändern, vielleicht sogar schon weit vor 16.00 Uhr, wenn der Biertroll erwacht.
Du brauchst eine Gegenstrategie, immer so weiter wird ein immer so weiter-Ergebnis bringen.
Erzähl mal: Wie könnte ein Tag alternativ ablaufen?
Viele Grüße
Gaby
@manfred Apotheken kannst Du dabei vergessen. Zu teuer, und oft bei nicht fertig konfektionierten Sachen heillos überfordert. Und versuchen einem gleich etwas anderes anzudrehen. "Wollen Sie nicht lieber excrementum canis in D10 probieren?" etc.
Internet, Amazon & Co. sind da wesentlich hilfreicher. Einige Sachen bekommst Du aber auch in Fitnessshops.
@manfred wie @hansdampf schon sagt: Vergiß die Apotheken. Zu teuer und keine Ahnung, am liebsten wollen sie Dir "was homöopathisches" verkaufen. Dabei machen sie wohl den größten Schnitt.
Wie läuft es bei dir, bist du auf der richtigen Spur?
@manfred Bier. War / ist auch mein Problem. Bin aber von 6 / eher 8 oder 10 auf 2-3 runter. Wage nur den Schritt noch nicht, ganz aufzuhören.





