Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo ins Forum,
ich trinke schon seit meiner Jugend Alkohol, anfangs wie jeder: immer auf Parties, mit Freunden etc. Später dann, in Massen, in meiner Ehe, die geteilte Fl. Wein am Abend, das war alles ok.
Jetzt aber, seit langem geschieden, wenige Freunde, Kinder aus dem Haus, habe ich mir angewöhnt, viel zu viel zu trinken und immer gedacht, das ist schon ok.
Das ist es nicht.
Wenn ich einmal ein paar Tage nichts getrunken habe, kam es mir vor, wie ein Wunder, ich war unglaublich stolz, dabei waren es nur 2 oder 3 Tage. Am Anfang immer Wein, im Sommer dann Bier ud auch Mixgetränke, aber keinen Schnaps o.ä. aber das ist letztlich Egal.
Ich lebe alleine, daher habe ich niemand, den ich mit meiner Trinkerei störe oder zer-störe. Letztendlich ist es aber auch egal, ob ich daran verrecke.
Hört sich hart an, ist aber wohl bei vielen Alleinlebenden und -trinkern so.
Ich möchte aufhören mit diesem Zwang, denn nichts anderes ist es, Genuss ist das schon lange nicht mehr, ausserdem könnte ich von dem Geld, das ich dafür ausgebe, locker einen guten Urlaub im Jahr machen.
Der Anfang ist nicht schwer für mich, ich kann locker 4 Wochen ohne Alkohol sein, wenn ich will, aber DANN........
Arzt, Entzugsklinik werde ich nicht machen. Ich weiss um die Risiken, aber ich werde es nicht tun.
Von diesem Forum habe ich über utube erfahren, wo ich mir heute den ganzen Tag !!! Potcasts von Natalie Stüben angehört habe, die ich sehr sehr gut und auch sehr liebevoll und fürsorglich gestaltet finde, grosses Lob und Dank (natürlich Abonniert) an Natalie.
Ich erhoffe mir hier Austausch mit gleichen Menschen, die es schaffen, abstinent zu sein, also NACH Entzug und NACH Therapien.
Es ist unglaublich, wie anstrengend und zeitfüllend es ist, sich mit einer Sucht zu beschäftigen, die für andere Menschen kein Thema ist, für andere Menschen ist Alkohol so wie Möhrensaft für mich: unwichtig! Schade, das ich den Alkohol in mein Leben gelassen habe.
Kurze Info: Mein Elternhaus war zwar von Tyrannei und Spott, Ironie und Unzufriedenheit geprägt, aber SÜCHTE, die in Konsumform auftraten, hatte niemand. Liebe hatte aber auch niemand.
Kann sein, dass ich deswegen, um ein Loch zu stopfen, den Alkohol gefunden habe, bzw. ER MICH.
Alles Liebe für alle hier!
Gruss Malibu
@malibu Den Dank an Natalie würde ich mal im dortigen Forum ablassen. Oder ist das ein Werbebeitrag?
@malibu Herzlich willkommen, obwohl ich - wie @harley - auch den Eindruck habe, dass du versehentlich hier gelandet bist. Kennst du das Konzept "Alkohol adé", das diesem Forum zugrunde liegt? So oder so wünsche ich dir viel Erfolg für dein Leben ohne Alkohol 😊
@malibu Willkommen hier im Forum, ich habe bis vor gut 2 Jahren 40 Jahre lang Alkohol getrunken, täglich, zuletzt auch vereinsamt und isoliert. Ich habe es auch alleine gemacht ohne Ärzte, Therapien etc. Ich war allerdings auch nicht körperlich abhängig. Ich habe es mit Hilfe des Buches und des Konzeptes gemacht, es war leicht für mich, ich hatte einfach genug getrunken. Heute fühle ich mich glücklich und zufrieden, das Thema Alkohol ist für mich definitiv durch. Natalie Stüben finde ich von ihrer Art her ganz furchtbar, sowas ist ja auch immer Geschmackssache. Ich wünsche dir viel Erfolg .
@rosine123 Hallo Rosine, warum hast du den Eindruck, dass ich versehentlich hier gelandet bin? Ja, ich habe mich eingelesen, das Buch noch nicht bestellt, Was genau meinst du mit Konzept? Das Ziel? Die Erkenntnis Alkoholabhängig zu sein?
Hallo,
Jetzt endlich kapiert, dass ich ein Problem ohne Alkohol habe
und mit Alkohol zwei Probleme.
Kann sein, dass ich deswegen, um ein Loch zu stopfen, den Alkohol gefunden habe, bzw. ER MICH.
Im Nachhinein konnte ich bei mir glücklicherweise feststellen, dass in meinem Fall das erste Problem, also das Loch, zwar störend, aber nicht irsinnig groß ist. Das zweite Problem, den Alk, konnte ich deshalb vorerst relativ leicht aus der Welt schaffen.
Gruß Matthias
Von diesem Forum habe ich über utube erfahren, wo ich mir heute den ganzen Tag !!! Potcasts von Natalie Stüben angehört habe, die ich sehr sehr gut und auch sehr liebevoll und fürsorglich gestaltet finde, grosses Lob und Dank (natürlich Abonniert) an Natalie.
Deswegen, dachte ich das @malibu 😅. Konzept deshalb, weil es ja nicht nur das Buch gibt, sondern auch noch ein Coaching.
@soberrebel Hallo soberrebell,
das macht mir Mut!!! Danke !! Ausser ein Angstgefühl am nächsten Morgen habe ich keine Entzugserscheinungen, wahnsinn, was der Körper alles mitmacht.
Ich kenne das Buch noch nicht, hatte aber mal ein Coaching für einen Monat bei jemand und das habe ich einfach jeden Tag abgespeichert und nie gelesen, weil ich einfach nicht hinsehen wollte, sondern weitertrinken.
Was für ein Konzept? Ich stehe da auf dem Schlauch, oder ich nenne das Kind bei einem anderen Namen......
Gruss
@malibu Diese Angstgefühle hatte ich auch, die verschwinden auch wieder wenn du langfristig nichts trinkst. Das im Buch beschriebene Konzept geht u.a. davon aus, das Alkoholabhängigkeit eine biochemische Stoffwechselstörung ist. Der langjährige Alkoholmissbrauch zerstört deinen biochemischen Stoffwechsel, das kann man dann aber in der Entwöhnungsphase durch die Einnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Aminosäuren, NEMS (Nahrungsergänzungsmittel) genannt, wieder ausgleichen, um es sehr verkürzt auszudrücken. Am besten du liest erstmal das Buch, es lohnt sich.





