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Hallo Zusammen,
mein Name ist Franz und ich habe die 60 Jahre bereits überschritten. Mein Leben war geprägt von extremen Anforderungen sowie krassen Ups & Downs. Zur "Bewältigung" und vor allem um zu Schlafen immer Alkohol verwendet. Das mittlerweile in" problematischem Konsum" seit über 30 Jahren. Maximaler Privat und Berufsstress sowie maximaler Konsum vor ca.10 Jahren. Ergebnis: Kompletter Zusammenbruch. Dann jahrelange Arbeit incl. Therapie um psychisch wieder "voll funktionell" zu werden. Seit dieser Zeit Alkohol zwar deutlich reduziert, aber er ist immer noch mein täglicher Begleiter. Jetzt will ich Ihn entgültig verabschieden. Dazu bin ich hier.
Herzliche Grüße an Alle
Franz
Herzlich willkommen Franz!
Es ist schön, dass du den Mut gefunden hast, dieses Problem anzugehen. Du bist damit nicht allein. Wir sitzen alle im selben Boot und wünschen dir für diesen lohnenswerten Weg Gutes Gelingen.
Sei herzlich gegrüßt
@f Alles Gute von mir! Lese ich es richtig, dass du das Nervengift benutzt hast, um nach dem Streß runterzukommen? So war's bei mir, dass ich hineinschlidderte, vielleicht sehe ich es aber auch deshalb so.
Hallo harley,
genauso war es. 14 Stunden gearbeitet, um 23 Uhr nach Hause und dann Fernseher-Pizza-Rotwein. Every day. Also Pizza nicht, aber Rotwein schon und das von 2 Gläsern mit der Zeit auf weit mehr als eine Flasche gesteigert. ☹️
@franz-x OK, so war's bei mir auch. Den Hunger mit dem Saufwunsch verwechselt, nicht gegessen und immer noch ein wenig mehr Flüssig-Nahrung nachgegossen.
Mit hat es sehr geholfen, das zu verstehen, denn nachdem ich zufällig entdeckt hatte, dass ich nach einer Tüte Gummibärchen am Nachmittag viel weniger Lust auf Alkohol hatte, führte ich dann eine kleine Mahlzeit am Nachmittag ein, Kuchen mit Sahne, was auch immer, Hauptsache, den Blutzucker anheben. Der Erfolg war echt frappierend.
Das mit dem Blutzuckerspiegel wusste ich damals gar nicht. Regelmäßiges Essen war eher nicht. Auf dem Weg ein Süßteil und eine Breze, Kaffee, Kaffee Kaffee.... Einfach iwas unter Tags während der Arbeit in mich reingestopft und nach getaner Arbeit gabs die flüssige "Belohnung". Aus heutiger Sicht: Absolute Katastrophe! Entsprechend aufgeschwemmt sah ich damals auch aus. Schäme mich heute noch wenn ich die Bilder von der Abifeier meines Sohnes sehe 😞
..sagt dir die HALT Regel etwas? ( hungry,angry,lonely, tired) das sind ,grob gesagt, die 4 Gründe warum man permanent zur Flasche greift......ich wünsche dir einen Traumstart;-)
@franz-x Ja, das mit den Kilos wurde auch bei mir deutlich besser. Isst Du denn jetzt schon regelmäßig?
Erstmal danke für die guten Wünsche!!!
Das ist Gott sei Dank schon lange her. Habe mich da mühsam wieder rausgwurstelt. Essen tue ich schon lange wieder regelmäßig und bin mittlerweile wieder auf Normalgewicht und sportlich. Mein Konsum hat sich seit langem auf 1/2 l Wein täglich eingependelt. Habe das lange einfach ignoriert und konnte ja damit leben. Jetzt fühle ich mich aber sehr unfrei dabei, weil ich merke dass ich psychisch ordentlich abhängig bin. Also eine Zeit nicht trinken geht schon, aber ist echt anstrengend (Schlaftstörungen, ständig Gedanken an das Glas, etc). Ich will das nicht mehr und will deshalb entgültig raus.
@franz-x das ist verständlich Franz, das " zwischending" funktioniert nicht,ich empfinde es als viel leichter,gar nicht als ständig mit mir selber selber zu diskutieren " war ein stressiger Tag,eins geht schon" ein paar Tage später überlegt man dasselbe, und so weiter und so weiter, deine Entscheidung ist absolut richtig!





