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Hallo, ich bin 37 Jahre und habe mich innerhalb 3 Jahre in die alkoholsucht getrunken. Angefangen habe ich als ich mich von meinem Mann nach 18 Jahren getrennt habe, wir haben 2 Kinder 10 und 12 Jahre. Anfangs war es nur am Wochenende mit meinem jetzigen Partner der sich leider auch noch als Narzisst entpuppte da
Er selber ein Alkohol problem hat ist es auch nicht gerade leicht, er selber sieht sein Problem aber nicht.
Jedenfalls stieg der Alkohol Konsum stetig anfangs nur samstags später Freitag und Samstag erst alle 2 Wochen dann jede Woche und es steigerte sich bis 7 Tage die Woche. Da er wie ich schon sagte ein Narzisst ist blieben eskalationen nicht aus es ging sogar bis handgreuflichkeiten bis zu polizeieinsätze.
Ich habe gemerkt das es so nicht weiter geht und habe immer mehr den Wunsch aufzuhören mit trinken ich erinnere mich das in meinem früheren Leben Alkohol keine Rolle spielte und möchte das gerne wieder zurück.
Von meinem jetzigen Partner komme ich einfach nicht los und so suchte ich mir heute Hilfe beim Hausarzt und der Diakonie und habe nun über nächste Woche meinen Termin zur Entgiftung ich weiss das danach das mit meinen Partner nicht mehr gehen wird da er sein Alkohol problem nicht erkennt und mich heute noch auslachte mit dem vermerk das schaffst du eh nie, es hat mich so runter gezogen aber ich bin entschlossen ich will nicht mehr trinken, zu viel ist schon passiert unter Alkohol auch schaffe ich es körperlich nicht mehr ich bin nur noch müde habe keine Kraft für meine Kinder und richte schon mein Leben nach dem Alkohol.
Wäre schön wenn ich hier jemand finden würde mit dem ich mich etwas austauschen könnte.
😊😊😊
@kitty Herzlich willkommen hier. Zur stationären Entgiftung empfehle ich Dir die Beiträge von @cairni (Protokoll einer Entgiftung"), die das sehr detailliert beschrieben hat. Zu den Partnerproblemen gibt es hier so einige, die da sicher ebenfalls Erfahrungen beisteuern können.
Hallo kitty
Du kannst dich hier mit der ganzen Gruppe austauschen. Wir sind viele und einige sind schon ein gutes Stück weit gekommen.
Aber bei Dir ist der Alkohol ja leider nicht das einzige Problem wie man erfahren kann.
Wenn du entgiftet hast musst du Schritt für Schritt noch weitere Dinge in deinem Leben angehen. Vermutlich wirst du dich auch zu dem Herrn Narzist anders stellen müssen, ihn also loslassen falls er dich nicht unterstützt. Aber lass dir Zeit und fange erstmal vorne an.
Wie viel Zeit hast du gebraucht dich in deine Lage hineinzumanövrieren?
Es wird vermutlich auch etwas dauern, da langsam wieder herauszusteuern.
Wenn du hier im Forum etwas herumstöberst wirst du immer wieder auf ein Buch stossen, was wir nahezu alle gelesen haben.
Das war den meisten hier für den Alkoholausstieg eine große Hilfe. Es findet sich manche gute Erklärung darin, warum wir Starktrinker so ticken wie wir ticken und warum das Murmeltier irgendwann täglich grüßt...
Versuche zunächst am Ball zu bleiben und lies hier mit und stelle deine Fragen. Du wirst hier sicher vom einen oder anderen gehört und es gibt ne Menge Tips hier.
lieben Gruß Rumpel
@cairni hallo Kitty, ich kenne das ,dass viele Jahre inmeinem Leben der Alkohol keine Rolle spielte, doch auf einmal har ER bestimmt. Den Wunsch davon wegzukommen kann ich voll und ganz unterstützen. Es ist nicht leicht,aber es geht, das zeigen so viele Betroffene hier im Forum. Liebe Grüße Niki
Oh sorry, die Antwort galt an Kitty
Willkommen!
Das klingt nach jeder Menge Vergiftung !!! Was uns nicht glücklich macht, kann weg!
Ich wünsche Dir viel Kraft und es ist richtig toll, dass du einen Anfang gefunden hast aus all der Verletzung raus zukommen - du verletzt dich selbst mit dem Alkohol und dein Partner verletzt dich … - das hat niemand verdient!
Bei einer Mutter Kind Kur hat mal eine Therapeutin zu mir gesagt: "So wie es der Mutter geht, so geht es auch den Kindern!"- seit dem hab ich dann auch mehr auf mich und mein Wohl geachtet (bis die Kinder aus dem Haus waren, aber jetzt will ich die Kurve wieder bekommen).
Viele liebe Grüße
Willkommen hier. Ich fühle wirklich mit dir. Auch in meinem Lebeb hat Alkohol lange keine Rolle gespielt. Ich habe ebenso Trennung mit 2 Kindeen hinter mir und habe aus Belastung, Überlastung und eine Ersxhöpfungsdepfession versucht in den Griff zu kriegen, mit dem Trinken zu beginnen. Es wurde rasch ziemlich viel.
Aufgrund eines narzisstischen Vaters bin ich für solche Männer auch sehr anfällig, ich habe mich vor einem Monat neuerlich getrennt. Auch wenn es traurig ist, es war die richtige Entscheidung. Er hat sein Alkoholproblem auch dauernd bagatellisiert und mich keinesfalls unterstützt. Ich kann heute sagen, ich wurde trotz ihm abstinent und nicht mit Hilfe seiner Unterstützung. Du weisst bereits, dass dir dieser Mann nicht gut tut und du von ihm los kommen solltest. Das macht sicher Angst. Geh den weg der kleinen Schritte, Tag für Tag und hole dir unbedingt Unterstützung, rückendeckung. Bitte denk auch an deine Kindee. Ihr Leben wird ebenso wie deines viel besser sein, wenn du dich erholt hast und wieder Kraft hast.
Du bist nicht allein. Weder mit dem Alkohil, noch mit verkorksten Beziehungen.
Herzlichen Gruß aus Wien
Nina





