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mein Name ist Mick und ich bin Anfang 50, dachte bisher immer das mit dem Alkohol unter Kontrolle zu haben. Dem ist aber nicht so. Ich hatte letzte Woche einen Tag an dem ich einfach so getrunken habe, nachdem mir jemand auf dem Parkplatz eines Discounters mein Auto angefahren hatte. Ich habe mich ins Auto gesetzt und getrunken und war der Meinung nun auch mit meinem Brausebrand zur Polizeifahren zu müssen, um den Schaden zu melden 🙄.
Das Ergebnis könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Führerschein weg und mit 1,5 Promille Atemalkohol kann ich mich auf ne deftige Strafe gefasst machen. Ich frage mich wann der Punkt kommt, wo man so dem Alkohol verfällt. Ich habe im vorweg bereits etliches an Nahrungsergänzungsmitteln zu mir genommen und wollte diese Woche damit starten den Plan von Gaby durchzuziehen. Ich habe das Buch gelesen und trotzdem diesen absolut dämlichen Fehler gemacht.
Nun sitz ich hier vor dem Rechner und bin gespannt wie ich es schaffe dem Alkohol auf Dauer zu entsagen.
@mick Lass den Kopf nicht hängen. Das war das beste, was mir hätte passieren können. Das wirst du auch mal sagen 😉
Hey Mick, wenn Du das Konzept/Buch gelesen hast, hast Du bereits gelesen, warum Dir das passiert ist. Biochemie ist außer Rand und Band, Selbstüberschätzung hebelt alles aus und, ja, vielleicht kannst Du irgendwann sogar dankbar sein.
Zum Beispiel, dass nicht mehr passiert ist.
Vielleicht hat sogar der letzte Funken von Realität Dich sogar absichtlich zur Polizei geführt (unbewusst), damit Du Dich selbst aus der Gefahr rausziehen kannst.
Durch diese Situation hast Du die Chance erhalten, alles zu überdenken und Dich selbst zu fragen, wie es weitergehen soll. Du darfst eine Entscheidung für Dich und Dein Leben treffen, die Dir keiner abenehmen kann.
Das Konzept hilft Dir dabei. Nicht nur die Nems. Auch ich bin der Meinung, wie @soberrebel , dass trinken und Nems das Gleiche ist, wie abnehmen wollen und Sahnetorte zu essen = es bringt nichts.
Das, was geschehen ist, kannst Du nicht ändern. Du kannst JETZT Dein Leben neu sortieren und für MORGEN alles in die Wege leiten.
Das Forum kann Dich mega unterstützen. So war es bei mir auch.
Vielleicht ist auch eine medizinisch unterstützte Entgiftung für Dich der richtige Einstieg? Für mich war es so, eine Zeit aus dem Alltag, scheinbar Wunden lecken, zur Ruhe kommen.
Liebe Grüße
Sandra
„Betrachte Deine Suchtbewältigung nicht als schicksalshafte Last sondern als gewinnbringendes Hobby“.
Man, you just made my day!! 🤩 Bester Satz aller Zeiten
@cairni du bringst es auf den Punkt. Ich sehe es als eine Notbremse die nötig war, denn ohne diesen Vorfall wäre ich weiter auf maximal Last gelaufen.
Im Job immer 110% und als Kommunalpolitiker immer überall dabei sein wollen, plus noch andere Ehrenämter die ja auch bedient werden wollen.
Mich hat in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Corona Infektion erwischt, die ziemlich heftig war. Darüber bin ich im Nachgang aber froh, da ich so nicht großartig raus konnte bzw. überhaupt auf die Idee kam zu trinken.
Dazu kommt noch das es mich in einem frühen Stadium so erwischt hat. Ich war noch bei einem unregelmäßigen Konsum, dass aber meine Sucht nicht schmälert. Das weiß ich jetzt. Ich war auf dem besten Weg täglich zu konsumieren.
Es ist nun für mich die beste Chance mein ICH neu zu denken. Die letzten Tage haben mich sehr zum nachdenken angeregt und ich werde einiges in meinem Leben umkrempeln. Viele Dinge sind unnötig in meinem Leben und funktionieren auch ohne mich.
Liebe Grüße
Micha





