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Ich habe gestern den NDR-Beitrag gesehen und mich spontan entschieden, diesen Weg zu gehen um dem Alkohol adé zu sagen. Ich bin 58 Jahre alt, zweimal geschieden und seit 6 Jahren unfreiwillig Single. Ich arbeite schon seit längerer Zeit recht erfolgreich als Selbständige im Home-Office, daher hat sich durch die Pandemie für mich nicht so viel verändert.
Mein Alkoholkonsum hat sich in den letzten Jahren auf bis zu 2 Flaschen Wein gesteigert, die ich jeden Abend allein vor meinem Fernseher sitzend konsumiere. Dass das viel zu viel ist und mir nicht gut tut, weiß ich natürlich. Ich schäme mich auch dafür und verheimliche meinen hohen Konsum möglichst vor meinen Mitmenschen.
Vor 6 Monaten habe ich aufgehört zu rauchen, was mir glücklicherweise nicht allzu schwer gefallen ist, sonst hätte es auch nicht geklappt. Leider habe ich aber in den letzten Monaten ziemlich an Gewicht zugenommen und fühle mich entsprechend schlapp und fett.
Vor 5 Wochen hatte ich deshalb auch aufgehört zu trinken. Entzugserscheinungen hatte ich eigentlich nicht, allerdings ging es mir psychisch immer schlechter, so dass ich nach 3,5 Wochen Abstinenz leider doch wieder mit dem Weintrinken begonnen habe und auch schon sehr schnell wieder bei 2 Flaschen Wein am Abend angekommen war.
Ich wusste nicht, dass dieses Deprimiertsein mit dem Stoffwechsel und Dopamin zusammenhängt und der Hirnstamm 8-12 Wochen braucht, um sich zu erholen.
Ich habe mir jetzt das Buch "Alkohol Adé" bestellt, es kommt morgen, und ich hoffe sehr, dass ich mit dem Buch und dem Coaching-Programm einen neuen, leichten(?) Start in ein alkoholfreies Leben schaffe.
Heute gibt es jedenfalls schon mal keinen Wein am Abend, habe ja gestern alles ausgetrunken... 🙈
Herzliche Grüße aus dem Norden,
Sarina





