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Nach drei Monaten s...
 
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Nach drei Monaten stelle ich mich nun auch vor

33 Beiträge
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(@diamant68)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 18
Topic starter  

Ein herzliches Hallo an alle,
ich habe gerade nochmal geschaut, ja es ist tatsächlich schon drei Monate her, dass ich mich hier angemeldet habe… Nun nach einem Umzug in eine 200 Km entfernte Stadt, neuem Job und erste gemeinsame Wohnung mit neuem Partner (seit zwei Jahren hatten wir in meiner Wohnung zusammen gelebt) und nach einem Totalabsturz mit Aufwachen auf der Intensivstation im Krankenhaus,  möchte ich endlich mein altes Leben ohne Alkohol zurück!

Ich habe in den letzten Tagen sehr viel in diesem Forum mitgelesen. Das konnte ich nur, weil hier so viele Menschen ganz offen über ihre Probleme aber auch positiven Erlebnisse mit der Abstinenz   geschrieben haben. Und heute habe ich mir "den Ruck"gegeben.

…und ja, vor drei Monaten habe ich (auch schon vor dem Umzug) gewusst, dass ich nicht nur „etwas“ ändern muss, sondern, dass ich es endlich wieder in ein abstinentes Leben  schaffen möchte.

Diesen Weg bin ich schon vor 10 Jahren gegangen.

Mein abstinentes Leben fühlte sich so gut an (obwohl ich privat in einer extrem schwierigen familiären Situation befand). Ohne Alkohol hatte ich total viel innerliche Kraft. Habe viel Sport, Meditation und andere Dinge gemacht, die mir gut taten.  Den Alkohol habe ich über vier Jahre überhaupt nicht vermisst. Keine Gedanken an ein gutes Glas Wein mit Käse vorm Kamin, keine schlechten Gefühle, wenn im Freundes- oder Familienkreis Alkohol konsumiert wurde…   Auch kein Trigger bei sehr schwierigen Lebensereignissen… Ich hatte mein Gehirn und meinen Körper auf ein Leben ohne Alkohol programmiert und das war gut so!

Dann, neuer Partner, die totale Verliebtheit (und das mit über 50 Jahren…), aber, dann der Leichtsinn:  Mein Partner hatte in den ersten Monaten unserer Partnerschaft auch auf Alkohol verzichtet (und fand das sogar sehr schön…) . Aber dann, romantischer Abend, romantisches Essen… und dazu noch ein schönes Glas Wein…  (ich weiß noch, dass ich richtig Angst hatte, was passieren würde. Aber leider habe ich nicht auf mein Bauchgefühl geöhrt). Der Abend war schön, ich hatte das Gefühl, dass ich inzwischen so gefestigt war, dass ich mit dem „kontrollierten“ Trinken ein genussvolles Leben führen könne…   
In den letzten zwei Jahren ist es dann nicht bei einem oder zwei Gläsern geblieben (es wurden Flaschen). Wir hatten immer Auseinandersetzungen, auch oder gerade dann, wenn wir Wein getrunken hatten. …und dann kam mein heimliches Trinken später noch dazu… Aufs und Abs, Versöhnungen und dann wieder ein Glas Wein…

Aber: Nun habe ich in meinem Kopf den Hebel endgültig umgelegt, nicht ein bisschen, sondern gar kein Alkohol mehr! … und ich habe die große Hoffnung, dass ich durch das Buch und das Programm mit dem NEM´s und dem Austausch in diesem Forum den Einstieg und das Durchhalten in die Abstinenz schaffe.
…heute ist Tag drei ohne Alkohol

Seid gegrüßt und bleibt gesund!



   
4
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mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

@twentyone ich hab während meiner Trinkzeit NIE Süßes gegessen. Wirklich nie! Und auch ich habe das Blutzuckertief am Nachmittag mit Süßem bekämpft. Team Schoki. Auch heute noch, exakt 600 Tage nach meinem letzten Glas Wein zelebriere ich das Nachmittagstief mit einer Tasse Kaffee und aktuell Dominosteinen. Und auch bei mir sind im ersten halben Jahr die Pfunde gepurzelt. 15kg. Und bis heute ca 20kg insgesamt. Denn wie oben geschrieben,  ist das Süße immernoch Kalorien ärmer als der Alkohol. Und natürlich fällt ja auch das fettige Frühstück weg, wenn man verkatert ins Büro muss. Also genieße jeden Bissen Süßes, denn der stoppt das Craving.



   
2
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(@alex7)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 676
 

@lieblingsfellnasen ich will jetzt keinen thread crashen und nicht vermessen klingen, dir aber mal kurz sagen wie stolz ich auf dich bin. Dicke Umarmung und liebe Grüße 🙂🤗



   
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@alex7 Danke lieber Alex und gute Besserung.  Dicken Drücker für Dich 🤗 🤗 🤗



   
1
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(@diamant68)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 18
Topic starter  
  • @lieblingsfellnasen Guten Morgen, danke für deinen Beitrag... durch die anderen Kommentare weiß ich nun, dass mein "Kohldampf" nachmittags einen "Suchthintergrnd" hat. Ich hatte mir noch gar keine Gedanken dazu gemacht,  dass sich mein Körper nun "Ersatz" für den fehlenden Alkohol sucht. 
  • Die gute Nachricht an Tag 9: seit langem kann ich abends einschlafen und sogar ein paar Stunden durchschlafen und wenn ich wach werde, habe ich auch nicht direkt Panikatacken oder Gedankenkaruselle ...  überhaupt bin ich innerlich spürbar ruhiger... 
  • Seid gegrüßt und kommt gut durch den 9. November. 


   
1
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(@diamant68)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 18
Topic starter  

@10ter Tag und ich spüre weiterhin keinen Drang oder Verlustgedanken, beim Gedanken an Alkohol bzw. in Situationen, die ich sonst hauptsächlich mit Alkohol "verbracht" habe.
Gestern Abend: ein spontanes Dinner beim Griechen... noch vor dem Bestellen kamen die Pinnchen mit Ouzo. Ich habe spontan beide abbestellt. Die Bedienung guckte irritiert, mein Partner guckte etwas enttäuscht (er möchte auch abstinent leben), aber, damit war das Thema auch schon durch... sicherlich werden diese Situationen nochmal einen anderen Charakter bekommen, wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Doch selbst dann, ist es die Hauptsache, dass ich dann für mich sorge... Ich hoffe, dass ich weiterhin mit so positiven Gedanken in mein Leben zurück ohne Alkohol finde... Nun freue ich mich auf die Lesezeit am Wochende im Buch Alkohol adé. Seid alle herzlich gegrüßt...

--
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4
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(@twentyone)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 3
 

Hallo geht einer von euch in eine Selbsthilfegruppe? Es fühlt sich so furchtbar an für mich wenn ich darüber nachdenke. Keine Ahnung warum. Ich habe mir ja schon von anderen Stellen Hilfe geholt. Aber wenn ich da hin gehe würde ist es so endgültig. Das ist blöd von mir ich weiß. Wie geht es euch damit ? Schönen Abend noch



   
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(@diamant68)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 18
Topic starter  

@twentyone , guten Abend und ja, ich gehe (wieder) seit dieser Woche, in eine Selbsthilfegruppe. Ich kenne noch die positive Unterstützung der Gruppe von meiner ersten Zeit, als ich  abstinent gewesen bin. Es ist alles freiwillig, nichts muss... selbst, wenn du nach dem Besuch feststellen würdest, dass die Gruppe, warum auch immer, nichts für dich ist, dann musst du dort nicht wieder hingehen (oder du stellst es nach dem dritten oder vierten Mal fest). Bestenfalls wirst du auf Menschen treffen, die, wie du, einfach den Wunsch haben, NICHT zu trinken und sich dabei gegenseitig positiv motivieren. ... oder berichten, welche Schwierigkeiten sie haben. Probiere es einfach mal aus... Viele Grüße

--
Diese Nachricht wurde von meinem Android Mobiltelefon mit GMX Mail gesendet.



   
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lichtkind
(@lichtkind)
Mitglied
Nüchtern: 6 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 590
 

@twentyone ich steh da auf das Konzept sich erst mal unverbindlich verschiedene Gruppen anzuschauen. Und im Letzten entscheidest du, ob das tatsächlich etwas für dich ist und ob die Chemie in einer der Gruppen für dich stimmt. Ich selbst bin Mit-Initiatorin einer Online-Gruppe und einer Präsenzgruppe. Ich möchte den Austausch in keiner von Beiden missen.



   
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 jona
(@jona)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 53
 

@diamant68 ich schließe mich @krokodil an... Bin ja auch noch ziemlicher Frischling. Habe mich ans Protokoll gehalten und bisher ist alles gut. 2 Bewährungsproben habe ich auch schon hinter mir und der Weg geht weiter und weiter.... Für mich war es wie eine Erleichterung, nicht mehr trinken zu müssen. Mir zuzusehen, wie ich jedes Mal wieder die Kontrolle verliere... Die Angst und Nervosität kommt bei mir immer dann auf, wenn wir essen gehen, wobei das jetzt schon fast Routine geworden ist, zu fragen, ob da Alkohol drin ist...

Es gibt so viele Dinge, wo Alkohol drin steckt! Unglaublich!

 

Oder auch teilweise, wenn wir kochen und ich vergessen habe zu schauen, ob da Alk drin ist... Da tue ich mir oft noch schwer und es stresst mich teilweise...

Da ist mein Mann aber total süß... Er schaut jetzt tatsächlich und denkt besser daran, als ich. 

In diesem Sinne. Mach weiter und genieße die kleinen Dinge und freue dich daran, dass du sie wieder wahrnehmen kannst! 



   
1
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(@diamant68)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 18
Topic starter  

Hallo an alle... tatsächlich Tag 12.. Sonntag und kein wehleidiges Grübeln, woher und wann bekomme ich Beruhigung und Entspannung durch Alkohol! ...Gaba sei dank? ... und, ja , nun am Wochenende ist das Buch "Alkohol adè" in jeder freier Minute mein treuer Begleiter. Soviele "Achso und Ahas"... "hätte ich das schon vorher gewusst".    Aber, zum Glück erfahre ich nun soviel mehr von den ganzen Stoffwechselzusammenhängen. 

Da kommt ja noch einiges an Bestellungen und Dosierungen in der nächsten Zeit auf mich zu. ... Puh... wie habt ihr das denn gemacht? Bestellt, Plan erstellt und los?  (Ja, vorher Arzttermin, ich weiß) Den habe ich in den nächsten Tagen auch...

Bin gespannt auf eure "Anfangsberichte".

Seid alle gegrüßt...

 



   
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