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So sieht meine Gedankenwelt aus. Nicht ich darf und muss gar nichts, sondern ich muss trinken, denn sonst bin ich: Langweilig, müde, nicht so locker, kann nicht entspannen...
Es war letztes Jahr schon im Sommer, dass ich dachte: Ach jetzt kann ich den ganzen Urlaub trinken, ist doch egal! Keiner sieht's. Dann ist mir letztes Jahr was passiert, was mir zu denken gegeben hat. Ich bin aufgewacht zuhause und konnte mich nicht mehr an die letzte Nacht erinnern. Mein Exfreund hatte mir dann geschrieben, dass er mich nach Hause gebracht hatte und ich vollkommen hinüber war. Ich hatte Glück gehabt. Ich hätte sonstwo landen können...
Also bin ich jetzt hier, weil ich mein Denken ändern muss und ehrlich mich auch gesundheitlich so schlecht fühle und müde bin, ständig, täglich... und nun hoffe ich, dass ich den Alkohol zumindest reduzieren kann. Momentan trinke ich 2-3mal die Woche, zumindestens so bis ich schön vernebelt und aufgedreht bin. Denn dann schaff ich was und die Unsicherheiten sind weg.
Ich bin 35, habe einen guten Vollzeitjob, 3 Fellnasen, keine Kinder und bin trotzdem ausgebrannt. Und das Alkoholverlangen ist höher, desto höher der Stressspiegel...
Ich hoffe, ich kann hier etwas für mich lernen.
LG
Schmausi1986
@soberrebel Soweit korrekt, aber ich habe fest versprochen, keine politische Diskussion über die öffentlich-rechtlichen Sender anzufangen.
@harley Lieber Harley, meine Bemerkung hatte aber nix mit öffentlichen rechtlichen Sendern zu tun und war auch nicht politisch, sondern ein allgemeines Statement. 😊👍
@soberrebel Dem habe ich ja auch zugestimmt.
Ja guck. Ich frage mal auf meine mir so sehr eigene, super dezente und ganz zurückhaltende, subtile Art 🤣 🤣 🤣 : Hast Du noch Redaktionskontakte, die ich dafür nutzen könnte, für unser Projekt Medien-PR zu machen?
Liebe Grüße
Gaby
Leider nicht, liebe Gaby. Und die Kontakte zu dem Fh, in dem ich gearbeitet hatte, hast du ja bereits.
Liebe Grüße
Lillan
er Begriff "Betroffenen Prosa" ist respektlos und abwertend, sie hat sich ja selbst aus dem Dreck gezogen und ein Geschäftsmodell daraus gemacht, finde ich völlig okay
Hallo,
als der Suchtberater von „Betroffenen Pros“ sprach, musste ich auch kurz zucken.
Wobei ich den Eindruck habe, dass das Aufschreiben vielfach der Therapie des Autors dient (eigenverantwortliche Selbsthilfe). Und wenn man es schon aufgeschrieben hat, kann man es auch gleich als Betroffenen-Literatur auf den Büchermarkt werfen. Die Frage ist, ob man der Welt auch tatsächlich etwas zu sagen hat, was nicht haufenweise andere vorher schon gesagt haben.
Allerdings habe ich sowieso eine gewisse Aversion gegen die Bücherschwemme. Jeder B und C Promi sieht sich mittlerweile dazu berufen, die Welt mit seiner Autobiografie zu beglücken.
Sein Hobby mit mehr oder weniger Vitamin B erfolgreich zum Beruf machen, finde ich auch ok. Trockenheit als Geschäftsgrundlage ist sicherlich ein guter zusätzlicher Ansporn um trocken zu bleiben.
Gruß Matthias
@trosinette Als ehemaliger Buchhändler gebe ich dir völlig recht, es gibt zu viele schlechte und belanglose Bücher von Menschen die eigentlich nichts zu sagen haben oder ihre Bücher schreiben lassen. Das Buch von Nathalie Stüben trifft natürlich auch ein bisschen den Zeitgeist, was ich gar nicht negativ meine. Es geht ihr ja auch darum, das man die Trinkerei auch ohne Klinik, Therapie und AA gut überwinden kann, also auch eine Abkehr von der klassischen Lehrmeinung,hin zum eigenverantwortlichen selbstbestimmten Handeln. Das sie auf dem Weg dahin mit ihrem Konzept Geld verdienen möchte ist völlig okay.





