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Guten Abend,
nachdem ich eine Weile wieder mitgelesen habe, möchte ich mich vorstellen.
Ich bin nicht wirklich neu, sondern war zuvor als Clarissa unterwegs. Ich bin aus Panik, aus Angst, entdeckt zu werden, rausgegangen.
Inzwischen nach meinem Rückfall bin ich bereits wieder 8 Wochen alkoholfrei. Ich vermisse den Alkohol auch nicht, aber es geht mir trotzdem schlecht und ich kann nicht sagen, wie lange ich noch bezüglich des Alkohols stabil bleibe.
Im Zusammenhang mit einem familiären Konflikt hatte ich einen schlimmen Rückfall. Leider ist der familiäre Konflikt noch schlimmer geworden.
Damals kurz nach dem Rückfall war ich bei einer Ärztin, sie wollte mich erst abwimmeln, hat mich aber dann doch dran genommen. Mir ging es so schlecht, ich hatte nur noch Panik und musste nur heulen. Sie hat mir Antidepressiva gegeben, die ich auch jetzt noch nehme.
Inzwischen waren wir im Urlaub und es ging mir eigentlich wieder ganz gut. Wieder zu Hause angekommen, hat mich das Problem schlimmer als je zuvor wieder eingeholt.
Vor dem Urlaub hatte ich überlegt, eine psychosomatische Reha zu machen. Aber nun ist der Urlaub vorbei, ich arbeite wieder und eigentlich gern.
Nur mit dem familiären Problem komme ich so gar nicht weiter. Ich schwanke seit zwei Wochen zwischen: „Ich darf mich nicht hängen lassen und muss mein Leben leben.“ und größter Verzweiflung, weil ich mich sehr einsam fühle und sehr traurig bin.
Wie geht Ihr mit solchen Situationen um? Wie kann man so etwas auflösen?
danke fürs lesen





