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Hallo an alle hier,
ich bin 43, alleinerziehende Mutter einer Tochter und habe vergangenen Mittwoch den letzten Schluck Alkohol getrunken, nachdem ich laaaaaange jeden Abend getrunken habe.
Am Wochenende hatte ich mich zunächst in einem anderen Forum angemeldet.
Dort wurde ich jedoch nahezu angegangen, weil ich den Entzug alleine mache (also kalten Entzug) und auf die zigmal wiederholte Frage "Wann gehst du zum Arzt?" entweder gar nicht oder mit "Ich gehe nicht zum Arzt - aus Gründen" geantwortet habe.
Nachdem heute meine "Aktion" als "totaler Unfug" bezeichnet wurde, reichte es mir erstmal und ich habe mich dort abgemeldet (unter Austausch oder gar Hilfestellung hatte ich mir etwas anderes vorgestellt).
Ich kenne die Ansichten über und Gefahren des kalten Entzugs - aber jeder hat so seinen Weg ...oder liege ich da gänzlich falsch?
Ich möchte es hier noch einmal versuchen und freue mich auf Antworten. LG!
@fox Hallo Fox ,herzlich Willkommen und viel Erfolg wünsche ich dir .Ich habe auch sehr lange Zeit jeden Abend Rotwein getrunken .Ich dachte ich schaffe es nie diesen Teufelskreis zu durchbrechen ,habe es immer mal wieder versucht bin leider immer gescheitert .Eines Tages bin ich durch Zufall auf Gabys Buch gestoßen was sich als absoluten Segen rausgestellt hat .Das Buch und die Nems haben mir geholfen seit dem 1.01.2022 nichts mehr zu trinken und mir fehlt rein garnichts .Die Nems und das Buch haben mir unglaublich halt und Struktur gegeben .Ich bin auf einem guten Weg und sehr glücklich darüber.Ich wünsche dir alles Gute in diesem Forum bist du bestimmt gut aufgehoben .Lg Hanne
@fox Bin selber kein Arzt, aber ich denke solange du keine deutlichen körperlichen Entzugssymptome hattest, ist das Risiko überschaubar. Und wenn Du schon seit Mittwoch abstinent bist und bis jetzt noch nichts war, ist das kein Problem. Ich stehe auch noch am Anfang, aber hab es auch in Eigenregie druchgezogen.
Wenn Du ein undogmatisches Forum suchst, bist Du hier beim richtigen gelandet. Ich glaube jeder erkennt sich in den Berichten der Anderen wieder, aber ich habe hier noch niemanden erlebt, der glaubt sein Weg sei der einzig richtige gewesen.
Mir persönlich haben die NEMs beim Start extrem geholfen. Das allerwichtigste war allerdings der Wille ein Ende zu finden, das hat bei mir letztlich fast 5 Jahre gedauert, die ich mit Versuchen kontrollierten Trinkens verplempert habe. Wenn der Wille wirklich da ist, dann fühlt man sich schon nach drei Wochen besser als in den ganzen Dekaden davor.
Gruß und Viel Erfolg.
@fox Herzlich willkommen und viel Erfolg! Hört sich an wie die Jörg-Gruppe auf Facebook, da gibt es nur eine einzige Wahrheit und keine andere 😎 . Hatte ich auch mal probiert, aber da schreibt man dann einmal dass man glaubt dass es auch so geht und dann kommt der Shitstorm von oben aus Reihen der Moderation. Und wehe, jemand hat einen Rückfall und gibt das auch noch zu, der ist dann gleich der Komplettar..h. Gaaaanz große Psychologie, die da läuft.
Nach meinem laienhaften Verständnis bekommt man gefährliche Entzugssymptome entweder gleich oder eben gar nicht. Steht ja auch in Gabys Buch, was da abläuft.
@fox Herzlich Willkommen hier, ich habe das auch alleine durchgezogen, wenn man sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat, weiß man eigentlich genau ob man es alleine machen kann oder eben nicht. Solange du keine körperlichen Entzugserscheinungen hast und auch in einer relativ guten Allgemeinverfassung bist, also körperlich und geistig, spricht nichts dagegen. Die NEMs sind im übrigen eine grossartige Unterstützung. Viel Erfolg für sich.
@hanne Herzlichen Glückwunsch zu den ersten fünf Wochen – es lohnt sich, stimmt's? War bei mir mit den NEMs auch so, im Sommer ist das zweite Jahr rum, ich denke nicht mal mehr dran und nehme außer einer Kombi (Two per day) nichts mehr.
Das war bei den Versuchen vorher nicht so, definitiv.
@fox Man darf es nicht unterschätzen, der kalte Entzug kann mit Blutdruckkrisen, Krampfanfällen oder Delirium einige üble und auch mal tödliche Folgen haben. Diese treten aber in der Regel zu Beginn auf.
Deshalb raten auch wir im Buch unbedingt dazu, das Ganze mit einem Arzt oder zumindest einer Suchtberatungsstelle zu planen. Was für viele, wie wir jetzt in knapp zwei Jahren Forum gelernt haben, sehr problematisch sein kann, zB Angst sich dem jahrelangen Hausarzt zu offenbaren, Kleinstadt, eigene Position etc.
Aber wir gehen auch davon aus, dass sich hier Erwachsene zusammenfinden, die ihre Gründe für Ihre Entscheidungen haben 😀
Weiterhin viel Erfolg, Bernd
@harley Danke für den Glückwunsch 😊.Es lohnt sich auf jedenfall,der Morgen und der Tag sind wieder mein Freund ,am Abend bin ich auch wieder aktiv ,Auto fahren kann ich jetzt immer und mit breitem Grinsen vor Freude einschlafen bis zum Morgen .Keine nächtlichen Wanderungen mehr von 2 bis 4 Uhr .Lg
Vielen Dank für die Antworten - hier fühle ich mich schon wohler 😀
Ich antworte morgen ausführlicher, bin gerade ziemlich k.o. vom Schwimmen heim gekommen. Nur so viel - ich hatte keine Entzugserscheinungen, außer Einschlafschwierigkeiten. Schlafschwierigkeiten hatte ich vorher aber auch und zwar unangenehmer!





