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Hallo an alle hier,
ich bin 43, alleinerziehende Mutter einer Tochter und habe vergangenen Mittwoch den letzten Schluck Alkohol getrunken, nachdem ich laaaaaange jeden Abend getrunken habe.
Am Wochenende hatte ich mich zunächst in einem anderen Forum angemeldet.
Dort wurde ich jedoch nahezu angegangen, weil ich den Entzug alleine mache (also kalten Entzug) und auf die zigmal wiederholte Frage "Wann gehst du zum Arzt?" entweder gar nicht oder mit "Ich gehe nicht zum Arzt - aus Gründen" geantwortet habe.
Nachdem heute meine "Aktion" als "totaler Unfug" bezeichnet wurde, reichte es mir erstmal und ich habe mich dort abgemeldet (unter Austausch oder gar Hilfestellung hatte ich mir etwas anderes vorgestellt).
Ich kenne die Ansichten über und Gefahren des kalten Entzugs - aber jeder hat so seinen Weg ...oder liege ich da gänzlich falsch?
Ich möchte es hier noch einmal versuchen und freue mich auf Antworten. LG!
@harley Die von Dir erwähnte Gruppe war es nicht, aber es lief genau so ab, wie Du beschreibst. Da hatten wohl welche die Weisheit mit Löffeln gefr..... Ich war ziemlich entsetzt über den Ton. LG!
@fox Mich hat GABA immer zuverlässig runtergeholt und nach einiger Zeit auch zuerlässig einschlafen lassen.
@fox schau, so war es für DiCH richtig.
Für ein Mitglied habe ich gestern auch sehr intensiv dafür geworben, in eine Klinik zu gehen - aus speziellen Gründen, die dieses Mitglied uns mitgeteilt hat. Da war die Gefahr zu erahnen.
Dir geht es gut, das ist super!
hätte auch z.B. soberrebel als gelungenes Beispiel für Eigeninitiative angegeben.
von Fall zu Fall unterschiedlich.
schön, dass Du hier bist!
bestell Dir das Buch und mache es Dir leichter mit und durch die NEM’s… hat auch gut bei mir funktioniert!
lieben Gruß
@hanne schön von Dir zu lesen und auch von mir ein GROSSEN Glückwunsch 🎈 für Deinen Erfolg.
bleib am Ball und schreib mehr von Dir! 🙋♀️
Hallo, Fox, herzlich willkommen hier.
Schade, dass du im anderen Forum so angegangen worden bist. Der Erfolg gibt dir doch recht. Auch ich habe vor 2 Jahren nach 40 Jahren Abhängigkeit einen Schlussstrich gezogen und von einen Tag auf den anderen mit dem Trinken aufgehört, ohne ärztliche Begleitung und sogar ohne NEMs. weil ich da das Buch noch nicht kannte. Dabei habe ich zum Schluss an 5 Tagen der Woche 2-3 Flaschen Wein/Sekt getrunken. Allerdings hatte ich nie mit körperlichen Entzugserscheinungen zu kämpfen. Mir ist schon klar, dass das für viele riskant sein kann, das kommt wohl immer auf den Einzelnen an. Ich hätte nicht mit meinen Arzt drüber reden können (viel zu große Scham) und schon gar nicht in eine Klinik gehen können. Ich dachte immer, bevor ich das mache, mache ich lieber Schluss. Du siehst, jeder muss seinen für ihn geeigneten Weg finden und ich drücke dir fest die Daumen, dass du deinen erfolgreich weitergehst - in ein viel, viel besseres Leben.
Liebe Grüße
Isabel
Ein herzliches Willkommen auch von mir. Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Bernd (in Form von @admin) hat Dir ja schon geschrieben, wie wir die Dinge sehen (zum besseren Verständnis: Bernd ist mein Mann und zusammen haben wir das Buch "Alkohol adé" geschrieben).
Du bist mit ziemlicher Sicherheit aus der körperlichen Gefahrenzone nun nach einer Woche raus.
Jetzt brauchst Du unter anderem die Gemeinschaft und ich denke, die können wir hier bieten.
Fühl Dich wohl bei uns, lies Dir gerne die vielen tollen Postings und persönlichen Geschichten der anderen durch, dann weißt Du: Du bist nicht allein.
Liebe Grüße
Gaby
@fox herzlichen glückwunsch zu deiner entscheidung. und viel erfolg. zum arzt kannst du immer gehen. aber wenn du jetzt die kraft und den mut hast, dein leben eigenständig zu ändern, ist das doch großartig. meine ärztin hat mich in sachen vitamine, mineralien und aminosäuren beraten und verschiedene checks gemacht. ansonsten entscheide ich.
@angelikafrankfurt die beste Beratung ist doch jemand, der das Spektakel selbst erlebt hat, oder?
ich bin froh, dass mein Hausarzt mich zwar unterstützt hat, andererseits klar gesagt hat, dass sich andere mit dem „speziellen“ besser auskennt.
super, wenn Dein Arzt eine komplette Blutuntersuchung gemacht hat mit allem was fehlt - war das teuer? Das interessiert mich sehr, meistens funktioniert das nur über die Heilpraktiker das läuft a la Strunz…
viele Ärzte sehen das auch nicht als notwendig an und bekämpfen das Ergebnis - immer ein Highlight, hier ein Juwel gefunden zu haben.
Tatsächlich habe ich komplett auf die vorhandene Erfahrung vertraut!
1. selbst durchgemacht - alles erlebt und aufgrund dessen haben es viele ebenfalls geschafft: Hat mich überzeugt
2. es handelt sich um 4 Wochen - da kann nichts schief laufen! Die Depots sind leer, warum beschreibt das Buch super
3. über Jahre hab ich mir Gift ungefragt bzw. wissend zugeführt, inklusive dem ganzen Geld, was ich verbraten habe, jetzt führe ich mir Gutes zu- ich konnte nur gewinnen!!! Und wenn es an Erfahrung ist…
jeder muss für sich selbst entscheiden, auf jeden Fall!
ich hatte gerade das Bedürfnis, einen anderen Blickwinkel einzubringen.
und in Erinnerung an die Zeit vor 1 Jahr: Ich konnte gar nicht klar für mich entscheiden!
Der Alkohol hatte mich so sehr im Griff, dass selbst kleine Entscheidungen eine massive Herausforderung waren…
ich war froh entscheiden zu können, dass ich das Buch lesen wollte (und brauchte mehrere Anläufe…) und ich mich komplett auf das Buch und die NEMs einlassen wollte.
was war ich froh, dass ein Mitglied eine Liste bei Amazon zusammen gestellt hatte - denn ich war nicht in der Lage, mich in diesem Ausmaß um mich zu kümmern.
upsi, sorry, so viel wollte ich gar nicht schreiben, hat sich verselbstständigt ☺️
ganz liebe Grüße an Alle!
@cairni Ich kann nur zu Ärzten gehen, denen ich fachlich und menschlich rundum vertraue und die respektiere aufgrund ihrer Expertise und Erfahrungen. Ich habe oft gewechselt. So war es für mich natürlich mich meiner Hausärztin anzuvertrauen. Ich leide auch unter starken Depressionen, die natürlich massiv mit Alkoholkonsum zu tun haben. All das habe ich lange mit ihr besprochen. Wie kann Heilung gelingen? Ernährung, Bewegung, Meditation, auch Medikamente, Vitamine, Aminosäuren, etc. tragen dazu bei. Und hierfür haben wir umfangreiche Analysen gemacht - und ja, das hat Geld gekostet. Viel? War es teuer? Es war es mir wert. Denn ich bin fest entschlossen, weiter gesund zu werden, weiter mein Leben zu leben und zu geniessen. (Wie viel Geld haben wir schon für Alkohol rausgehauen?).





