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Online Selbsthilfegruppe

51 Beiträge
16 Mitglieder
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605 Ansichten
(@chrissi2025)
Mitglied
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 8
Topic starter  

Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, ich bin mit meinem Thema hier richtig. Ich habe einen online Kurs zum Alkohol kontrolliert trinken und damit auch gute Erfolge erzielt. Leider gab es danach keine online Selbsthilfegruppe. Ich finde den regelmäßigen Austausch sehr wichtig und würde mich über Hinweise von euch zu online Selbsthilfegruppen freuen

 



   
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@michl 100%! Wenn ein Alkoholiker kontrolliert trinken könnte, wäre er keiner.



   
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lagertha
(@lagertha)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 152
 

@chrissi2025 ich weiss ja nicht ob du das hier noch liest. Die Aussagen meiner Vorredner sind keinesfalls Diktatorisch,böse,zweifelnd etc.. gemeint. KT ist eine Illusion , eine trügerische,in keinem Fall ist es eine Option um wirklich dieser Sucht zu entsagen ,ich weiss ja nicht wie dein Konsumverhalten war oder ist ,das ist auch nicht so wichtig,aber jeder von uns ( denke ich mal) hat zu seiner Zeit nach diesem " Strohalm" gegriffen. Erkläre mal deinem eigenen Gehirn,so,jetzt ist Schluss! Wenn du aber deinem Gehirn immer wieder zeigst,ne,ist doch nicht schluss,nur weniger,dann kapiert dein Kopf das nie, es wird dich nicht ernst nehmen,weil es keine klare Ansage bekommt! Es spielt auch keine Rolle ob du " wenig" "oft" " viel" etc trinkst,getrunken hast. Die Tatsache das du einen Kurs für Kt ( kontrolliertes Trinken) belegt hast, dir dann noch weiterhin eine Selbsthilfegruppe suchst,zeigt schon das du dir Gedanken machst.und ab dem Zeitpunkt wo man anfängt sich Gedanken zu machen,sitzt man eigentlich schon in der Falle. Es ist schwer zu akzeptieren ,sehr schwer, das weiss ich auch aus eigener Erfahrung,sich einzugestehen,das man ein Problem hat,man will nicht loslassen, Urlaube,Geburtstage, Weihnachten etc etc, das geht doch gar nicht ohne Alk. DOCH. Irgendwann ist man an dem Punkt,das man gar nicht mehr trinken MUSS und glaube mir,es ist ein harte Weg bis dahin aber alles andere ist eine Illusion( man hört auf,indem man aufhört ) ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg, nur bitte hier keine Diskussionen über Die Möglichkeit doch weiter trinken zu können ,weil es ein Trugschluss ist und mehrere " Neue" hier im Forum falsche Hoffnungen gibt.Das ist nicht Sinn der Sache in einer Community die die Abstinenz anstrebt.Vielen Dank . 



   
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@lagertha 100% Zustimmung. Ich denke, die meisten von uns kennen diese Phasen des Verhandelns mit sich selbst. Ich hätte (oder habe) in solchen Phasen auch eher ruppig reagiert, wenn mir jemand den Spiegel vorhielt.



   
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lagertha
(@lagertha)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 152
 

@harley genau,kontrolliertes trinken habe ich on top damals als sehr,sehr anstrengend empfunden,so wie du sagst,man verhandelt eigentlich ständig mit sich selber.Aber man ist schon so " gefangen" das die Hoffnung das dies eine Lösung sein könnte,einfach da ist.jeder Spiegel der mir vorgehalten wurde,sei es direkt oder indirekt, wurde von mir ignoriert. Ruppig halt:-)



   
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birgitta
(@birgitta)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 602
 

@lagertha 

👍 richtig, es ist super anstrengend! Man verhandelt ständig mir sich herum. Verarscht sich selber, weil man oft die Rationen nicht einhält und ist den lieben, langen Tag mit dem Thema Alkohol beschäftigt!

Und wenn man das Thema dann aufgibt, trinkt man mehr als zuvor. Jedenfalls war es bei mir so und vielen Anderen von denen ich hörte.

Es funktioniert nicht nur nicht, es macht auch alles viel schlimmer!



   
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(@maverick)
Mitglied
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 9
 

Kontrolliertes Trinken ist für Alkoholiker eine Illusion!

Und ich kenne KEINEN (Alkoholiker) der das überlebt hat.

Ich bin jetzt seit mehr als 18 Jahren abstinent und hatte mit Stefan Körkel, einem vehementen Vertreter des "Kontrollierten Trinkens", bei einem Vortrag eine heftige (verbale) Auseinandersetzung. 

Meine Meinung/Erfahrung: wer dieses Konzept einhalten kann, ist (noch) KEIN Alkoholiker! Aber wirklich alkoholkranke Menschen laufen Gefahr, sich und ihrem Umfeld (Familie) etwas vorzugaukeln, was schließlich tödlich endet.



   
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@maverick Meinst Du Joachim Körkel? Zu dem habe ich eine kleine AI-Recherche mit GROK angestoßen:

Prof. Dr. Joachim Körkel und das Konzept des "kontrollierten Trinkens"

Zunächst eine Klärung: Basierend auf umfassenden Recherchen zu "kontrolliertem Trinken" (kT) und dem genannten Namen scheint "Stefan Körkel" ein Tippfehler oder eine Verwechslung zu sein. Der prominente Vertreter dieses Ansatzes in Deutschland ist **Prof. Dr. Joachim Körkel**, Professor für Psychologie an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Leiter des Instituts für Innovative Suchtbehandlung und Suchtforschung (ISS). Er hat das 10-Schritte-Programm zum kontrollierten Trinken entwickelt, das auf Reduktion des Alkoholkonsums statt strikter Abstinenz abzielt und seit den 2000er Jahren etabliert ist.

Körkel ist ein kontroverser Experte: Befürworter sehen in kT eine evidenzbasierte Alternative für Betroffene, die Abstinenz ablehnen, Kritiker (z. B. aus abstinenzorientierten Kreisen) werfen ihm vor, Risiken zu bagatellisieren und narzisstische Selbstüberschätzungen zu fördern.

Zu seinen wirtschaftlichen Interessen (basierend auf öffentlich zugänglichen Quellen) gebe ich eine faktenbasierte Übersicht. Es gibt keine offiziellen Angaben zu genauen Einnahmen (z. B. aus Steuererklärungen), aber dokumentierte Aktivitäten deuten auf Honorare hin. Ich stütze mich auf Veranstaltungsprogramme, Kritikartikel und seine berufliche Tätigkeit.

a) Einnahmen durch Schulungen und Vorträge
Körkel generiert Einnahmen primär über berufliche Weiterbildungen und Vorträge im Suchtbereich, die er als Professor und Institutsvorstand organisiert oder leitet. Dies umfasst:

- **Ausbildungen und Zertifikatskurse**: Er bietet praxisorientierte Seminare zu kT, Motivational Interviewing und Rückfallprävention an, z. B. über die GK Quest Akademie (seit 2001 Partnerin für kT-Programme). Beispiele sind der "Zertifikatskurs Gruppenleitung in kontrolliertem Trinken" oder Fortbildungen für Therapeuten und Berater. Diese richten sich an Fachkräfte in Suchtberatung, Psychologie und Medizin und dauern oft mehrere Tage.

Kosten: Typischerweise 500–1.500 € pro Teilnehmer (basierend auf vergleichbaren Angeboten der Deutschen Psychologen Akademie, wo Körkel doziert), inklusive Zertifikat. Die Programme werden als selbsttragend beschrieben, d. h. durch Teilnahmegebühren finanziert.

- Vorträge und Workshops: Körkel hält regelmäßig Vorträge zu Themen wie "Kontrolliertes Trinken in der Praxis" bei Kongressen (z. B. CRA-Kongress) oder Fortbildungen (z. B. Psychologenakademie). Honorare für solche Auftritte liegen in der Branche bei 1.000–5.000 € pro Event (je nach Dauer und Reiseleistung), oft plus Spesen. Seine Website und Seminarprogramme werben damit als Einnahmequelle für das ISS.

Diese Aktivitäten machen einen signifikanten Teil seiner Einnahmen aus, da sie über Universitätsgehalt (ca. 80.000–100.000 € brutto/Jahr für Professoren) hinausgehen und das ISS als Dienstleister positionieren.

b) Arbeit für Pharmafirmen
Ja, Körkel hat dokumentierte Verbindungen zu Pharmaunternehmen, insbesondere Lundbeck (dänischer Konzern, spezialisiert auf Psychopharmaka). Dies geschieht hauptsächlich über honorierte Vorträge und Beratungen:

- Kooperation mit Lundbeck: Seit mindestens 2013 hält Körkel auf Einladung von Lundbeck Vorträge zu Themen wie Alkoholabhängigkeit und Konsumreduktion. Lundbeck vermarktet Selincro (Nalmefen), ein Medikament zur Unterstützung der Trinkreduktion (nicht Abstinenz), was thematisch zu kT passt. Die Vorträge sind "honoriert" (bezahlt), und Körkels Name taucht in Dutzenden Lundbeck-Dokumenten (z. B. wissenschaftliche Publikationen, Event-Listen) auf.

Kritiker sehen hier einen Interessenkonflikt: Pharmafirmen profitieren von Ansätzen, die Medikamente für "kontrolliertes" Trinken fördern, statt abstinenzbasierter Therapien.

- Weitere Hinweise: In Publikationen wird Körkels Expertise in Kontexten mit Pharmaförderung erwähnt, z. B. zu zieloffener Suchtarbeit. Es gibt keine Belege für direkte Anstellungen oder Beratungsverträge, sondern für eventbasierte Honorare (ähnlich wie bei a), geschätzt 2.000–10.000 € pro Vortrag). Lundbeck ist der prominenteste Partner; andere Firmen (z. B. zu Opioid- oder Nikotinreduktion) werden nicht explizit genannt.

Zusammenfassend: Körkels wirtschaftliche Interessen sind eng mit seiner Expertise verknüpft – Schulungen/Vorträge dienen der Vermarktung von kT, und Pharma-Kooperationen passen zu reduktionsorientierten Medikamenten. Kritik (z. B. von abstinenzstarken Gruppen) betont potenzielle Bias, während Befürworter seine Arbeit als innovativ loben. Für detailliertere Finanzdaten empfehle ich eine Anfrage beim ISS oder Transparenzregister. 

Spannend, oder?



   
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lagertha
(@lagertha)
Mitglied
Nüchtern: 2 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 152
 

@maverick ,die " normalen" wissen nicht mal wann sie zuletzt was getrunken haben,die müssen überlegen wann das war.ich persönlich denke das kein " normaler" Genusstrinker,( ich kann das Wort nicht leiden) sich überlegt oder überlegen muss, das er überhaupt reduziert und deswegen einen Kurs belegt. Und PS.Glückwunsch zu 18 freien Jahren! 👍



   
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AntwortZitat
(@maverick)
Mitglied
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 9
 

@harley ...sorry, genau diesen Joachim Körkel hatte ich gemeint (ist schon mehr als 10 Jahre her...)



   
2
AntwortZitat
(@maverick)
Mitglied
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 9
 

@harley PS: meine HP: https://www.maneu.at/



   
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