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So geht es nicht mehr weiter...

15 Beiträge
9 Mitglieder
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329 Ansichten
(@buzzbunny)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 4
Topic starter  

Hallo zusammen,

ich möchte mich gerne vorstellen:

weiblich, 46 Jahre und irgendwie schon immer einen Drang, zur ja, wie könnte man sagen, oralen Befriedigung um dieses emotionale Loch in mir zu stopfen...wow, mir fällt das Schreiben gerade unerwartet schwer.

Und da ist er prompt wieder, dieser innerliche Drang ein Bier zu trinken, nur eins. Damit mir alles leichter fällt, das Gehirn mal schweigt.

Nur bleibt es natürlich nicht bei einem.

Das übliche Ende, wären eher sechs bis acht Halbe um dann, nach einer eurphorischen Phase hektischer und zielloser Aktivität, überhaupt nichts mehr mit mir anfangen zu können und nur noch ins Bett zu wollen. Meistens vor neun.

Am nächsten Tag Schuldgefühle, Entschuldigungsarien mein Mann gegenüber, dicken Kopp und geraucht hab ich natürlich dann auch wieder blöde.

Der ganze Spaß geht schon so seit einigen Jahren.

Immer mal wieder kurze Unterbrechungen, dann wird mein Bregen wieder hochkreativ und hat eine Menge Ausreden auf Lager, das ich mir das doch verdient habe, mal runterkommen muss, andere machen das doch auch und was da sonst noch an Ergüssen kommt.

Ich hab die Schnauze gestrichen voll, hab das Gefühl mein Leben wegzusaufen.

Auf Partys trink ich natürlich noch viel mehr, da kommt noch der Schnaps mit ins Spiel, meist solange, bis ich morgens mit einem verschrammten Gesicht aufwache, weil Laufen nicht mehr drin war.

Dann am besten gleich ein Konterbier und die Geschichte geht von vorne los.

Kater dann bis Dienstag, eher Mittwoch.

Ich sehe schon lange keinen Sinn mehr darin, so richtig Spaß haben wir alle schon lange nicht mehr, manchmal scheint es als ob der Plan darin bestände sich so schnell wie möglich dicht zu machen.

Es ist teuer, und ich kann mich an die Hälfte vom Abend eh nicht mehr erinnern.

Also: wir lassen das.

Ich habe durch den Konsum der letzten Jahre komplett den Zugang zu mir verloren, habe nur noch ungefähr eine Ahnung wer ich bin. Depressionen haben sich aufgetan, ob die nun vom Alk kommen, oder ich den Alk auf den Kopfsalat gekippt habe, das ist leider nicht mehr festzustellen.

Jetzt habe ich den Entschluss gefasst: und bekomme Angst.

Was ist, wenn meine Freunde mich nicht mehr mögen?

Ich keinen Spaß mehr haben kann ohne?

Und diese Angst macht mich fertig, zeigt mir wie groß meine Abhängigkeit tatsächlich ist.

Aber ich möchte stark sein, will wieder gesund werden und frei!

 

 



   
4
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@buzzbunny Herzlich willkommen,  die Angst ist nur die Stimme deiner Sucht. Aber ich weiß wie mächtig sie ist, sie hat Jahre gekostet. Ich habe vor über 2,5 Jahren u.a. mit Hilfe des Konzeptes die Trinkerei problemlos und endgültig eingestellt. Von den Ängsten ist nichts geblieben, nur Freude, Erleichterung und Dankbarkeit wieder ein freier Mensch zu sein. In diesem Sinne: Viel Erfolg für dich.



   
5
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2661
 

@buzzbunny Herzlich willkommen und viel Erfolg! Zieh es durch. Es geht, und es lohnt sich!

----

@isabel, @sophia48, @mermaid, @rosine123, @krokodil_, @cairni



   
2
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lichtkind
(@lichtkind)
Mitglied
Nüchtern: 6 jahre
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 590
 

@buzzbunny du musst nicht weiter leiden! Wenn ich gewusst hätte dass jeder nüchterne Sch... Tag sich immer noch 1000 mal besser anfühlt als einer in der Trinkzeit, dann hätte ich mir unendliche Tiefen ersparen können. Je mehr und länger ich trank um so größer wurden meine Ängste. Wenn du das Buch liest wirst du immer mehr verstehen warum das zwangsläufig so ist. Nichts an dir ist falsch oder schlecht. Nur eines ist unabdingbar: Finger weg vom Alkohol. Ich hab meinen Weg in die Alkohol Freiheit ohne Gabys Buch geschafft. Trotzdem helfen mir heute viele NEM's mich ausgeglichen und gesund zu fühlen. Gib dir einen Ruck und leg los. Alles Liebe und Gute für Dich 🌹 Angela



   
4
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mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

@buzzbunny herzlich willkommen hier und fühl dich wohl. Lies das Buch "Alkohol ade", setz das Konzept um und mach am besten auch das Coaching hier. Am Anfang zählt nur die Entscheidung,  nicht mehr zu trinken. Immer nur diesen heutigen Tag. Dank der Nahrungsergänzungsmittel geht das super. Die anderen Strategien,  die du hier findest, helfen dir, dein Leben zu ordnen und im Laufe der Zeit beantworten sich deine Fragen oben von selbst und damit verschwindet auch die Angst. Jeden Tag einen Schritt. Und so summiert es sich. Bei mir übrigens letzte Woche auf Tag 600.



   
5
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(@trosinette)
Mitglied
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 550
 

Hallo,

willkommen im Club! In Vielem, was Du schreibst, finde ich mich wieder.

Verfasst von: @buzzbunny

Jetzt habe ich den Entschluss gefasst: und bekomme Angst.

Entgegen der Aussage, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, halte ich Angst für einen guten Indikator dafür, dass ein Entschluss gut und richtig ist. Keine Angst hat man nur vor larifari Entschlüssen, die einen sowieso nicht groß weiterbringen. Wenn man z.B. an der Frittenbude den Entschluss fast, heute die Pommes mal mit Ketchup statt mit Mayo zu bestellen.

In meinem Fall muss ich aber dazu sagen, dass meine Ängste vor dem Totalabsturz und der Wunsch, den Wahnsinn unter allen Umständen zu beenden so groß war, dass ich mir über die konkreten Folgen meiner Abstinenz keinen Kopf gemacht habe und auch keinerlei Angst davor hatte.

Verfasst von: @buzzbunny

Was ist, wenn meine Freunde mich nicht mehr mögen?

Es klingt zwar hart und abgedroschen, aber Freunde, die mich nicht mehr mögen, wenn ich nicht mehr saufe, waren nie Freunde.

Bei mir lief es genau umgekehrt. Meine Freunde mögen es, dass sie sich nun keine Sorgen mehr darüber machen müssen, dass ich vollkommen aus dem Ruder lauft und nur peinlich Auftritte hinlegt. Sie freuen sich, dass ich ihnen als Freund, mit dem man halbwegs was Anfangen kann, bis auf Weiteres erhalten bleibe.

Verfasst von: @buzzbunny

Ich keinen Spaß mehr haben kann ohne?

Es wird sich alles finden. Sicherlich drehe ich beim Spaß haben nicht mehr so frei wie damals und hänge früher in den Seilen. Dafür habe ich nun eine ausgewogene Lebensführung und bewege mich nicht laufend zwischen Ezzes und Kater.

Dem Kater morgens mit Alk entgegenzutreten, kenne ich auch – sich "gesundtrinken". Als ich diese Raketenstufe in meiner Suchtkarriere gezündet habe hat mich die Angst vor dem Totalabsturz befallen.

Angst hin oder her, eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Ein alkfreies Leben ist möglich!

Gruß Matthias und viel Glück

 



   
9
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

Hallo buzzbunny, ein ganz herzliches Willkommen auch von mir. Ich war vor 8 Monaten in der gleichen Situation wie du. Der Sch. Alkohol hatte mich voll im Griff und das über viele viele Jahre. Die Schuld und Schamgefühle am Morgen nach den 1-1\5 Weinflaschen waren entsetzlich.  Mit Hilfe von Gaby's und Bernds Buch und den NEMs habe ich mich ohne jegliche Probleme "trocken gelegt". Ich hatte seither kein Craving oder Saufdruck,  auch nicht in belastenden Situationen.  Du brauchst auch keine Angst vor deinen Freunden haben,  sie werden dein neues Ich mögen,  noch wichtiger aber, du wirst dich wieder mögen.  Alles Gute für dich 😊 



   
4
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(@buzzbunny)
Mitglied
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 4
Topic starter  

Vielen lieben Dank für euren Zuspruch.

Ich habe Gaby und Bernds Buch schon fast durch und dank ihm hab ich auch schon vieles gelernt und noch besser: vieles an mir erst richtig verstanden.

Es ist wirklich etwas anderes, wenn man im Hinterkopf haben darf, das man keine rückgradlose Nudel ist, es einem etwas leichter auf den Schultern.

Und die Aufgabe die vor mir liegt, sich schon leichter anfühlt.

Meine Nems kommen morgen, ich verspüre tatsächlich Neugier und Vorfreude.

Heute an meinen zweiten Tag hatte ich extrem mit Unruhe zu tun...ist das normal?

Viele Grüße!



   
3
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mermaid
(@mermaid)
Mitglied
Nüchtern: 3 jahre
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1230
 

@buzzbunny komplett normal. Besonders ohne NEMs. Hast du schon gaba da?

Zur Not helfen ein paar Gummibärchen oder Schoki und eine große Kanne Tee.

Nimm die Unruhe an und freu dich auf die schönen und klaren Zeiten,  die vor dir liegen. Gib deinem Körper Zeit,  sich zu erholen. 



   
2
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(@ausgeschiedenes-mitglied)
Mitglied
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 5128
 

@buzzbunny Die andern haben schon alles gesagt 😊 Ich möchte dich aber auch noch herzlich willkommen heißen! Ein Leben ohne Alkohol ist viel lebenswerter, finde ich - viel Erfolg! 🧡



   
1
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