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Ich bin hier, heute ist mein 1. Tag. Hoffe ich schaffe das alles.
@blume81 wirklich schade...du merkst nicht, wann Menschen freundlich auf dich zugehen (Übrigens auch eine Auswirkung von zu viel Alkohol).
Du machst schlecht, was großartig ist: die gute nüchterne Laune vieler Menschen hier, die Leistung (wie lange hast du denn das letzte Mal 10 oder 100 oder 500 Tage auf Alkohol verzichtet? Ist ja ne Weile her, sonst wärst du ja nicht hier oder?), den Fokus darauf, ein gesundes und wieder selbstbestimmtes Leben zu bekommen.
Und finally and sorry to say... vielleicht hättest du vorher nachgedacht und garnicht erst angefangen zu trinken, dann müsstest du jetzt nicht handeln.
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, dass du deinen Weg aus der Sucht findest und dass du unseren Weg akzeptierst, auch wenn du ihn selbst nicht gehst.
Zum Thema sekte: alles gut zu heißen, mach einfach und denke hinter her drüber nach, ist sorry to say, sektenmässig. Ich denke vorher nach, dann kann ich handeln.
Hallo,
ich sehe keine gewichtigen Gründe um über das NEM-Konzept groß nachzudenken. Man probiert es aus, wie eine neue Haarspülung von Douglas. Was soll da schon groß passieren?
Gruß Matthias
Bei diesem "Hinterfragen eines bewährten Konzepts" werde ich an meine Zeit als Lehrerin erinnert.
Eltern sitzen bei mir in der Sprechstunde, beim Hausaufgabenmachen des Kindes (nur ein BS) gibt es Probleme. sie wissen nicht mehr weiter und fragen mich um Rat.
Ich erläutere ihnen, welche Schritte ich unternehmen würde und warum.
Manche Eltern vertrauten mir, der Lehrerin, mit meiner Ausbildung und meiner Erfahrung und setzten meine Ratschläge eins zu eins um. Mit Erfolg.
Und dann gab es Eltern, die hinterfragten und hinterfragten, wollten diskutieren und wussten es am Ende doch besser.
Was ich damit sagen will: Hinterfragen ist sehr sinnvoll, jeder sollte sein Hirn einschalten.
Aber wenn ich auf ein wissenschaftlich fundiertes, x-fach bewährtes Konzept stoße, dann bin ich dankbar für die Arbeit, die mir jemand abgenommen hat und probiere es einfach aus.
Das sind meine Gedanken zu diesem Thema.
Liebe Grüße
Isabel
Meinem Empfinden nach war ehrlich gesagt beides etwas unglücklich, die Aufforderung nichts zu hinterfragen sowie die Reaktion darauf. Ich finde die Reaktion und den Vergleich mit der Sekte nicht in Ordnung, mir stößt das ebenfalls auf. Dennoch, hätte ich hier am Anfang irgendwie geschrieben, ich bin mir noch nicht sicher und wär aufgefordert worden, nichts zu hinterfragen, mich hätte das auch irritiert. Ich glaube dieses "hinterfrage nichts" war einfach unglücklich formuliert, ebenso wie der Vergleich mit der Sekte.
Man hätte auch gegenfragen können, was hast Du denn für Überlegungen dazu oder wenn Du Fragen dazu hast stelle sie hier. Oder einfach nur von den eigenen Erfahrungen sprechen ohne dem anderen zu sagen was er machen soll. Mir und vielen hier haben die im Gesamtpaket geholfen, aus eigener Erfahrung kann ich dazu ermutigen. Oder so ähnlich.
Ich habe auch alle Nährstoffe genommen und mir ging es gut damit und würde das auch jederzeit wieder so tun, habe hier aber auch immer mal wieder von Mitgliedern gelesen, dass sie die Einnahme für sich modifiziert haben, also von vornherein nicht alles genommen haben oder gemerkt haben sie vertragen einzelne Sachen nicht und die dann weggelassen haben. Also das soll auch dazugehören dürfen finde ich, dass man da für sich individuell schaut und ggf. nachsteuert. Wenn jemand es mit einzelnen Sachen probieren und schauen will ob die ihm alleine helfen, why not? Jeder Körper / Mensch ist anders.
Ich habe letztlich nur den Erfahrungswert, wie es mit allen Nährstoffen war und kann nur darüber sprechen. Ich habe es vorher nicht mit einzelnen Komponenten versucht und kann daher nicht sagen, ob das ggf. auch gegangen wäre.
Ich sehe die Nährstoffe als ganz große Hilfe, aber unbedingt als Teil eines Gesamtkonzepts. Gaby schreibt auch im Buch, man kann auch ohne die Nährstoffe zu nehmen sehr von dem Wissen und den Tipps aus dem Buch profitieren. Und auch, dass Nährstoffe alleine nicht reichen, dass man ein Gesamtkonzept braucht. Die Tatsache, dass sie damit also keine "Wunderheilung" verspricht und auch, dass die Nährstoffe auch nicht von den Autoren dieses Buches vertrieben werden, haben das Ganze für mich seriös erscheinen lassen. Also ich habe mir da auch meine Gedanken zu gemacht und es auf mich wirken lassen und mich nicht völlig unreflektiert reingestürzt, habe letztendlich aber keinen Grund gesehen, dem Konzept zu misstrauen.
Letztendlich sind die Nährstoffe für mich ein ganz wesentlicher Baustein gewesen, aber es gehört auch so viel mehr dazu, wie es ja auch im Teil 3 des Buches geschrieben ist. Auseinandersetzung mit allem, was man durch den Alkohol verdrängt, Selbstfürsorge lernen wieder, sich um sich und seine Bedürfnisse kümmern, Verantwortung für sich selbst übernehmen, für alle Stimmungen, Bedürfnisse und Situationen, die früher zum Trinken geführt haben. Die Nährstoffe haben für mich etwas ganz Wesentliches gemacht: sie haben Ruhe in meinen Kopf und mein System gebracht und mich damit in die Lage versetzt, genau das alles zu tun, genau diese Auseinandersetzungen zu führen die für mich wichtig waren. Dieser Druck, der sich sonst immer spätestens am dritten Tag ohne Alkohol aufgebaut hat und gegen den ich mit viel Kraftaufwand angekämpft und immer wieder verloren habe, war nicht mehr da. Das war für mich eine große Erleichterung und Hilfe, für die ich bis heute sehr dankbar bin.
Man hätte auch gegenfragen können, was hast Du denn für Überlegungen dazu oder wenn Du Fragen dazu hast stelle sie hier. Oder einfach nur von den eigenen Erfahrungen sprechen ohne dem anderen zu sagen was er machen soll. Mir und vielen hier haben die im Gesamtpaket geholfen, aus eigener Erfahrung kann ich dazu ermutigen. Oder so ähnlich.
Man könnte immer irgendwie alles besser machen 😉, aber irgendwie sind die Reaktionen bei Neuvorstellungen (und auch sonst) eh schon sehr verhalten - wenn jetzt jeder noch ewig überlegen muss, wie genau er sich jetzt ausdrückt und ob das jetzt vielleicht doch wieder falsch aufgefasst werden könnte, dann schreibt irgendwann niemand mehr.
(Nachdem @blume81 sich hier mit zwei kurzen Sätzen vorgestellt hatte und dann gleich fast jedem Wohlmeinenden recht forsch/unfreundlich auf den jeweiligen Kommentar geantwortet hatte, wollte ich meine Zeit und Energie nicht länger in diesen Thread investieren. Jeder darf kritisch sein, aber ein gewisses Maß an Freundlichkeit finde ich persönlich essenziell.)
Du hast meine Gedanken in Wort gefasst. Danke dafür.
Ich wollte diese Antwort nicht selber schreiben, weil sie von mir nicht richtig angekommen wäre.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und so glücklich über diese Freude und Dankbarkeit, dass ich das einfach weiter geben wollte (im echten Leben wirkt das sehr ansteckend).
LG
Marina.
ich bin ein sehr emotionaler Mensch und so glücklich über diese Freude und Dankbarkeit, dass ich das einfach weiter geben wollte (im echten Leben wirkt das sehr ansteckend).
Genau so hatte ich deinen Beitrag auch verstanden 😊





