Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo ihr lieben Menschen. Heute ist Tag1. Und zwar nicht das erste Mal Tag1. Und ich habe nicht das Gefühl, dass ich einen Klick-Moment hatte; ich habe mich in den letzten Tagen einfach wieder sehr intensiv mit meinem Konsum auseinandergesetzt. Und ich habe heute das Buch "Die Suchtlüge" gelesen - komplett an einem Tag. Und ich bin hoffnungsvoll, aber auch hoffnungslos, weil ich mich mit dem "nie wieder" nicht anfreunden kann. Außerdem möchte ich das Rauchen gleich mit einstellen, weil Alkohol und Zigaretten für mich eigentlich immer am meisten zusammen "Spaß" gemacht haben, auch wenn Zigaretten tagsüber auf der Arbeit auch ohne Alkohol gingen; andersrum nicht. Erzählt habe ich niemandem was; ob es jemand weiß - keine Ahnung. Ich freue mich jedenfalls hier ein Forum mit einer Community gefunden zu haben, an die man sich wenden kann und die Freude und Leid des Entzugs und die hoffentlich unbeschwerte Zeit danach mit einem durchstehen.
Erzählt mal: habt ihr DEN ULTIMATIVEN Tipp oder vielleicht auch Antitipp?
Liebe Grüße
@bella26 willkommen hier und fühl dich wohl. Lies viel hier im Forum.
Du wirst Menschen finden, die nicht nur einen 1. Tag hatten.
Ebenso findest du viele, die sich mit dem "nie wieder" anfangs nicht anfreunden konnten. Es geht letztendlich auch nur um das "nicht heute"
Lies das Buch "alkohol ade", halte dich an das Protokoll. Am besten 1:1
Hör nicht gleichzeitig auf zu rauchen. Eine Baustelle reicht. Auch dazu findest du Erfahrungsberichte.
Lies Bücher zum Thema oder höre Podcasts. Es gibt ein aktuelles Thema, in dem Vorschläge gesammelt werden.
Viel Erfolg für dich.
@bella26 Hallo Bella,
Ich kann mich noch sehr gut an Tag 1 erinnern. Es war nicht der schwerste Tag! Hatte keine Entzugserscheinungen nur krasse Schlafprobleme und tagsüber Unruhe und Angst vor einem neuen Rückfall. Es war auch bei mir der zweite Anlauf mit dem Buch und den NEM’S den Alkohol aus meinem Leben zu verbannen. Für mich war Alkohol ein Medikament, welches ich vor 10 Jahren langsam einsetzte, um einen innerlichen Druck und Stress abzubauen. Trank immer alleine, abends oder an Freitagen. Am Anfang hab ich mich streng an Gaby’s Buch gehalten. Einkäufe für eine Woche getätigt, kein Wein bei mir zu Hause und ich hab mich zurückgezogen. Diese Ruhe brauchte ich einfach, um irgendwie wieder in Verbindung zu meinen Gefühlen zu gelangen. Ich habe stets Podcasts und Bücher gelesen und geschrieben, geschrieben.. für mich und im Forum, somit wurde das Gedankenchaos in meinem Kopf weniger. Jetzt sind es 3 Monate her und da ich hochsensibel bin, weiß ich das ich stets wachsam bleiben muss, besonders dann wenn mich die Emotionen zu überfluten drohen! Der Gedanke an Alkohol taucht dann manchmal wieder auf, dann besinne ich mich auf die Zeit wie es vor dem Ausstieg war und weiß dahin möchte ich nicht mehr zurück! Es wird Schritt für Schritt besser.Liebe Grüsse und glaub an Dich! 🍁🍀🙋♀️ Mina
n
@mina das klingt auch sehr nach mir. Ich habe auch seit circa 10 Jahren ein problematisches Verhältnis zum Alkohol. Druck und Stress habe ich damit ausgleichen wollen. Ich habe auch immer allen getrunken und ich habe ich mittlerweile so sehr abgekapselt, dass ich weiß, dass es gar nicht gesund ist.Unter anderem daher dieser richtige Schritt. Eine Hochsensibilität vermute ich ei mir auch; es ist aber nichts diagnostiziert. Alles Liebe
@bella26 Hallo Bella, gehe einfach weiter einen Schritt nach dem andern und Du wirst es schaffen. 🍁🙋♀️Mina
@mina das werde ich machen. ich fühl`mich durch den Austausch hier auch sehr gestärkt und die Erfahrungsberichte von anderen hier auf der Plattform zu lesen, ist wirklich hilfreich.
Hey Leute; ich weiß, ich weiß, ich weiß: nicht zu früh freuen, das Suchtgedächtnis wird zukünftig noch kicken, ABER ich habe gestern erfolgreich einen "Kurzen" zum Anstoßen mit einer Freundin auf ihr neues Auto abgewehrt und abends Rotwein. Ich war bis 22:30 Uhr nüchtern wach und habe einen Film gesehen und kann mich heute noch an ALLES erinnern. Es bringt so so so so so Spaß nüchtern zu sein.
Alles Liebe & einen schönen Sonntag euch!
@bella26 Hallo Bella, Du hast diese Situationen gestern ganz toll gemeistert! Gestern Abend war ich zu einem leckeren Abendessen eingeladen! Da alle anwesenden Leute meine Problematik kennen hat mir auch niemand ein Glas Wein angeboten. Aber eben, ich war eine Beruhigungstrinkerin. Hab nur zu Hause allein getrunken und der Wein schmeckte mir nicht einmal. War nur Mittel zur Betäubung. Vor 4 Monaten hätte ich wahrscheinlich nachmittags vor der Einladung etwas getrunken. Wie Du sagst, auch ich bin heute klaren Kopfes erwacht und bin dankbar dafür! Wir machen weiter so! Liebe Grüsse🙏🏾🍂🍁Mina





