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Ich bin Michi
trinke jeden Abend 4 Bier und mittlerweile kann ich nicht mehr darauf verzichten. Seit einiger Zeit geht es mir schlecht damit. Heute Abend werde ich nichts mehr trinken
@michi hmmm ... also immer so ca. nach 5 Tagen. Ist das evtl. der Punkt an dem das Gefühl aufkommt, dass aufhören ja gar nicht so schwer ist und du in Gedanken unvorsichtiger wirst? Wie läuft das an dem 5. Tag? Weißt du schon bevor du was trinkst, dass du trinken wirst oder kaufst du wie in Trance was ein und merkst erst beim trinken "verdammt, ich trinke schon wieder"? Es gibt da einen Spruch, den ich aus einem Blog habe, der mir sehr geholfen hat. Frei zitiert:" du kannst nicht darauf warten, dass du nicht mehr trinken willst. Natürlich willst du trinken, das ist die Sucht. Du tust es nur einfach nicht mehr."
@melwin so am 5. Tag geht’s mir meistens besser und ich möchte dann einfach etwas trinken. Ja, es ist so, wie du es sagst, ist ja nicht so schwer wieder aufzuhören.
Ist es aber doch. Im Moment finde ich den Abend nicht, wo ich sag: heute nicht!!!!!
Herzlich Willkommen, liebe Michi,
ich freue mich, dass Du den Weg zu uns ins Forum gefunden hast. Nur kurz zu mir: Ich bin die, die das Buch Alkohol adé geschrieben hat - zusammen mit meinem Mann.
Ich bin ganz sicher, dass es Dich sehr viel weiterbringen wird, zunächst einmal zu verstehen, warum Dir das alles so schwer fällt - warum es uns allen so schwer gefallen ist. Und warum wir alle sooooo oft gesagt haben: "Morgen nicht mehr ..." Kennen wir alle, wirklich.
Vorschlag: Lies Dich in Ruhe ein. Lies das Buch, lies hier mit, stöbere in alten Beiträgen. Jahrelange Sucht und Missbrauch beendet man nicht erfolgreich über Nacht. Wenn das ginge, wäre es keine.
Auch für Dich gibt es einen Weg da raus. Dich dabei zu begleiten, dafür sind wir alle hier. Wenn Du Fragen zum Buch hast, stell sie hier sehr gerne.
Viele Grüße
Gaby
@gaby_guzek vielen lieben Dank. Ich habe es mir schon runtergeladen und werde nach meiner Hausarbeit sofort anfangen zu lesen.
LG
Ich habe das Buch schon gelesen. Da ich ich mir den NEMS nicht leisten kann, fange ich heute an den Bier-Troll zu beschimpfen und nicht in Mitleid zu verfließen. Ich gehe es heute Abend an. Ich bin nicht alleine und habe einige Medis im Hause, die mich beruhigen.
Wieso steht im dritten Teil, die ersten 4 Tage viel Ruhe etc. Ich denke ein Entzug dauert doch in der Regel bis 7 Tage?
@michi Du kommst mit NEM leichter durch. GABA war mein Retter, denke ich. Und Du sparst es hinterher ruckzuck wieder ein ...
@michi GABA bringt Dich zur Ruhe, und sicher manch anderen auch hier. Habe aber trotzdem das volle Programm genommen, mein Vitamin D zB war abenteuerlich am Boden. Nur GABA habe ich heute noch in der Tasche, als Notreserve. Wahrscheinlich ist das aber eher nur noch ein Talisman, schon Monate nicht mehr gebraucht.
@michi das erinnert mich an einen alten Film "Cheech & Chong". Da geht´s um 2 drogensüchtige und ihre Abenteuer. In einer Szene gab es den Spruch: "ich war 2 Wochen clean und hab mich so gut gefühlt, dass ich unbedingt wieder Drogen nehmen wollte". Mal eine ganz blöde Frage: Warum möchtest du mit trinken aufhören? Ich habs lange Zeit nicht einen Tag geschaft bzw. erst gar nicht versucht, weil ich den für mich passenden Grund nicht hatte. Klar, die Gesundheit ... jeder Trinker und jeder Raucher weiß, wie ungesund das ist was er tut, aber für die wenigsten ist das ein Grund auch nur ernsthaft drüber nachzudenken, aufzuhören. Du brauchst einen für dich guten Grund. Für mich ist es z. B. die Freiheit meinen Tagesablauf nicht mehr nach dem Alkohol richten zu müssen, aber auch der Kostenfaktor kann ein guter Grund sein. Auch der Gedanke, dass Alkohol ein Lösungsmittel ist, welches eigentlich gar nicht zum Konsum gedacht ist, finde ich spannend. Recherchiere, les in Foren, in Blogs, hör dir Potcasts an. Beschäftige dich, falls möglich, ausschließlich mit dem Thema trocken werden.
@melwin ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema. Mein Grund ist nicht mehr verkatert aufzustehen, den ganzen Tag lustlos auf dem Sofa zu verbringen, wieder normal am Alltag Teil zunehmen. Z Zt. Erledige ich mein Haushalt und das war es dann. So möchte ich nicht mehr sein. Ich erkenne mich selber nicht mehr.





