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Hallo zuisammen, bin neu hier! Nach einer klinischen Entgiftung bin ich seit 4 Monaten ohne Alkohol (ich hasse das Wort "trocken" 🙂
Suchtdruck habe ich selten, aber richtig zufrieden bin ich auch nicht. Lese gerade das Buch, mal sehen was dann wird.
Schönen Feiertag wünscht
sachake
Ein herzliches Willkommen Dir, schön, dass Du da bist. Und: Glückwunsch zum bislang erfolgreichen Start in ein alkoholfreies Leben.
Ich bin sehr sicher, dass Dir das Buch so einiges erklären wird, was Du erlebt hast, was Du gefühlt hast und auch, wie es Dir aktuell geht.
Wenn Du Fragen hast, jederzeit gerne.
Fühl Dich wohl bei uns, viele Grüße
Gaby
Guten Morgen zusammen
endlich traue ich mich, etwas zu schreiben. Ich lese von so unglaublichen Erfolgen von Menschen, die den Absprung geschafft haben. Mein Kopf sagt mir auch, es ist so weit aber ich bekomme den Anfang einfach nicht hin.
Bis nachmittags hochmotiviert und dann beginnt diese fiese Weinhexe zu sprechen. Ich hab das Gefühl, dass ich es schaffen kann, weil ich weiß, dass Klarheit ein Traumzustand ist.
Ich frage mich tatsächlich, warum ich das alles meinem Körper so lange angetan habe. Sein eigenes Leben so absichtsvoll zu verkürzen, ist doch wirklich pardox.
Ich merke, dass ich so die Fresse voll habe, nicht darüber zu reden. Lange Zeit aus Scham. Wir haben doch keine ansteckende Krankheit, sondern haben uns lange Zeit falsch mit Gefühlen auseinandergesetzt. Ich will darüber so viel los werden.
Ich hoffe so, für den heutigen Tag genügend Kraft zu sammeln. Es ist diese verdammte Zeit zwischen 18.45 und 20.00.
Ich will mich endlich auf den Weg machen und mich neu erleben und meine Liebsten in absoluter Klarheit erleben.
Wie waren eure Anfänge?
Komme mir wie ein Frischling vor
Liebe Grüße 🙂
Guten Morgen, Elena!
ich wünsche dir und hoffe sehr, dass du es schaffst. Ein Zauberwerk ist es nicht, wie du an den Vielen hier im Forum siehst. Vielleicht mit dem Coaching Programm? Ganz bestimmt, in dem du das Buch an die Hand nimmst, alles beherzigst, vor allem die Tipps, wenn es brenzlig wird.
Wie war es bei mir? Als ich vor ziemlich genau 2 Jahren entschloss, nach 40 Jahren Alkoholabhängigkeit dieses unwürdige Leben aufzugeben, gab es das Buch und dieses Forum noch nicht. Auch von den NEMS wusste ich nichts. Warum ich es dennoch geschafft habe? Es war einfach ein Punkt erreicht, wo ich die Nase voll hatte, von all dem Mist und dem Grauen, das der Alkohol in mein Leben brachte. Dann war es eigentlich gar nicht schwer und wurde von Monat zu Monat noch einfacher. Vergangenen Samstag war ich auf einer Hochzeit. Sektempfang, Sektflaschen in Eiskübeln, volle Sektgläser, Lachen, Zuprosten.... Früher hätte mich da bereits eine prickelnde Unruhe gepackt, hätte ich dem ersten Schluck entgegengefiebert, den Stress gehabt, wie ich unauffällig an ein zweites und drittes Glas komme (denn eines hätte ja niemals gereicht) Und diesmal: Ich war völlig entspannt, genoss mein Glas Traubensaft, die ganze Atmosphäre und war überglücklich, den Sekt nicht mehr haben zu wollen.
Fasse einen Entschluss und zieh es durch! Es lohnt sich so sehr.
Liebe Grüße
Isabel
@elena80 Herzlich willkommen! Bei mir war es vor allem GABA, dass den Ruf nach Alkohol am Nachmittag verstummen ließ. Steht im Buch, war sehr hilfreich nach mehreren gescheiterten Versuchen.
Herzlich Willkommen hier bei uns, willkommen im Club sozusagen 😀 . Ich weiß nicht, ob Du Dir das Buch schon besorgt hast, da steht ja meine Geschichte drin. Hier ist sie noch mal. Du wirst sehen: Genau wie es Dir ergeht, erging es auch mir. @harley hat da für sich den selben Schlüssel gefunden, wie ich damals. GABA ist das Zauberwort.
Auch Du kannst es schaffen, auch Du wirst schaffen. Den ersten, großen Schritt hast Du ja schon getan: Du hast Dich hier eingeklinkt, schreibst und fängst an, Dich zu öffnen, ehrlich vor allem zu Dir zu sein. Und das "ich habe die Nase voll" ist die Grundvoraussetzung.
Viele Grüße
Gaby
@elena80 Herzlich Willkommen, ich habe es nach 40 Jahren erstaunlich leicht geschafft nicht mehr zu trinken. Du schaffst das auch!!!





