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Hallo zusammen
nun möchte ich mich auch einmal bei euch vorstellen nachdem ich vor 5 Tagen begonnen habe keinen Alkohol mehr zu trinken.
Auch bei mir ist der Alkoholkonsum “ aus dem Ruder gelaufen”, auch wenn ich ja lange meinte, das in den Griff zu bekommen: “Morgen trinke ich nicht oder mindestens nicht so viel”
1,5 - 2 Flaschen Wein am Abend, 7 Tage die Woche.
Ich bin inzwischen Rentner, da muss ja Morgens auch nicht so fit sein- könnte ma zumindest meinen.
Und nicht das ich damit so betrunken war gar nichts mehr machen zu können, na ja aber die letzte Gassirunde mit unserer 2,5 jährigen Hündin kann dann schon holprig werden.
Was wohl unser Hund denkt wenn ich so angeschossen mit ihr unterwegs bin bzw war, aber das ist ein anderes Thema.
Jedenfalls und damit zurück zum Thema habe ich schon länger den Wunsch damit aufzuhören, anfangs erst mal zu reduzieren, was ich im Forum gelesen habe aber wohl kein realistischer Plan.
Da ist dann Weihnachten und Sylvester, da die Geburtstage mit den besten Freunden und sehr gutem Essen und Weinen, etc. Ihr versteht schon was ich meine.
Vielleicht ist das Thema aufhören von zu viel Alkohol trinken auch damit begleitet, das ich manchmal auch schon ein bisschen Angst habe, wie lange mein Körper das aushält, wenn ich morgens mit körperlichen Beschwerden aufwache/ aufgewacht bin. Ich hatte vor vielen Jahren nämlich einen Herzinfarkt, den ich ohne bleibende Schäden überstanden habe und bei der Reha war Alkoholkonsum natürlich auch Thema.
Laut Ärzten ist 1 Glas Wein, natürlich nicht jeden ok, vielleicht sogar gesund. Verrückt oder und echt blöde wenn daraus wie bei mir so viel mehr geworden ist.
Naja und da ist natürlich bei mir auch noch das offene Kapitel was aus meiner Ehe mit meiner Frau wird, die nicht ganz so viel trinkt aber auch deutlich zu viel, das aber ok findet, d.h nicht mitmachen wird keinen Alkohol mehr zu trinken.
Der Vollständigkeit halber: Anfangs ohne Alkohol hatte ich schlimme Schlafprobleme, häufig aufgewacht. Abends viel es auch teilweise schwer keinen Alkohol zu trinken, aber ich hab mir die NEMs besorgt und werde damit anfangen sie zu nehmen, in der Hoffnung das sie nicht die Wirkung meiner Herzmedikamente beeinflussen
liebe Grüße
Herzlich Willkommen hier im Forum und viel Erfolg auf Deinem neuen Weg ohne das Nervengift!
Liebe Grüße
@jpo @forevergreen Es ist eine besondere Qualität dieses Forums, dass sich sehr schnell unterstützende Weggefährten aus der Sucht finden. Und wenn dann der Start zeitlich noch halbwegs zusammen passt, dann beflügelt das gleich doppelt und dreifach. @jpo Vielleicht willst Du den Startzeitpunkt ja doch eher zeitnah legen?
ich habe mich gefragt, wieso alle anderen einen "normalen" Umgang mit Alkohol haben können, nur ich kann nach dem 2. Glas Wein nicht aufhören
Ich kann so viele Dinge nicht:
- Ich kann nicht klettern, weil ich Höhenangst habe.
- Ich kann keinen Marathon laufen, weil meine Knie nicht mitspielen.
- Ich kann nicht ab und zu ein wenig Alkohol trinken, weil's dann immer (wirklich immer) mehr wird.
- Ich kann nicht Schwammerl/Pilze-suchen, weil ich keine finde und das hinterher sowieso niemand essen sollte.
- Ich kann nicht einfach so eine Zigarette rauchen, weil ich danach 1-2 Packungen täglich rauche.
Dadurch meine Fähigkeiten anzweifeln? Im Gegenteil. Es freut mich, dass ich meine Fähigkeiten und Grenzen mittlerweile gut kenne und respektieren kann. Ich würde das bei jedem Menschen als Klugheit einstufen. 😊
Alles Gute und gute Entscheidungen. 🌻
Es freut mich, dass ich meine Fähigkeiten und Grenzen mittlerweile gut kenne und respektieren kann. Ich würde das bei jedem Menschen als Klugheit einstufen.
Ich nenne das auch Selbstbewusstsein. Sich seiner Stärken UND seiner Schwächen bewusst sein.
@jpo Herzlich willkommen, lieber jpo 🙂
Jedenfalls und damit zurück zum Thema habe ich schon länger den Wunsch damit aufzuhören, anfangs erst mal zu reduzieren, was ich im Forum gelesen habe aber wohl kein realistischer Plan.
Ich finde die Idee, erst mal zu reduzieren, gar nicht so schlecht, wenn es dazu dient, das Risiko für Komplikationen beim Absprung zu reduzieren. Als ich beschlossen habe, mit dem Alkohol aufzuhören, hatte ich so große Angst vor epileptischen Anfällen oder anderen Komplikationen - mein Bruder hatte zwei Monate bevor ich aufhörte tagelang Krampfanfälle und Halluzinationen - dass ich erst mal ein paar Tage nur noch 1 Glas Wein pro Tag getrunken habe, dann nur noch 2-3 mal pro Woche. Habe den Alkohol quasi ausgeschlichen. Bei mir hat das gut funktioniert. Aber auf Dauer nach der Regel zu leben, nie mehr als 1 Glas zu trinken, also dauerhaft kontrolliert zu trinken, das hätte ich nicht durchgehalten.
Ich bin mal gespannt wie es bei dir weitergeht und drücke dir die Daumen.
@christian Guten Morgen und vielen Dank! Du hast recht. Gestern habe ich eine Freundin gefragt, (die sich gegrämt hat, weil sie unbedingt 5 Kilo abnehmen muss, bis sie sich wieder leiden kann - was ich wiederum kein Thema für sie finde) warum wir, also sie und ich, bei den Schwächen anderer durchaus nachsichtig und verständnisvoll sein können, nur zu uns selbst sind wir unglaublich streng und unfreundlich. Ich denke darüber nach....
Ich habe übrigens gestern offen mit meinem Hausarzt gesprochen. Ich habe etwas gestottert und war aufgeregt, aber er war sehr nett und verständnisvoll und hat mich für meinen Entschluss gelobt 🤗 er schaut sich jetzt mal alle Laborwerte an und dann reden wir weiter. Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung. Erleichterte Grüße von Conny
@jpo Wie geht's Dir? Schon lange nichts mehr gelesen von Dir. Welchen Stellenwert hat Alkohol aktuell in deinem Leben?
Hallo Christian
vielen lieben Dank für deine Nachfrage. Was meinen Alkoholkonsum betrifft, bin ich und sogar ein bisschen stolz darauf immer noch abstinent- wobei „immer noch“ ist doof formuliert, weil ich ja zukünftig gar keinen Alkohol mehr trinken will und werde.
Ist vielleicht aber auch dem Umstand geschuldet, dass ich beim letzten und seid längerer Zeit ersten Spieleabend „ohne Alkohol“mit wirklich guten Freundinnen und Freunden nicht ehrlich war und den ganzen langen Abend unter dem Vorwand „ Ich faste- trinke daher keinen Alkohol mitgetrunken habe
Ist mir auch gar nicht so schwer gefallen, sieht man mal davon ab, dass der Rest der Spielegemeinschaft mit nicht gerade wenig Alkohol im Blut mit zunehmender Spielzeit alberner und auch anstrengender wurde.
Ist irgendwie auch „komisch“ den in der Vergangenheit „eigenen Spiegel“ so vorgehalten zu bekommen.
Wie auch immer, beim nächsten Treffen werde ich dann die Wahrheit sagen und versuchen zu erklären warum ich keinen Alkohol mehr trinken möchte.
Nach dem erlebten Spieleabend ( keiner hat versucht mich zu einem kleinen Glas Sekt oder Ähnlichem zu animieren) bin ich aber jetzt zuversichtlich, dass das alle das respektieren werden.
Ja aber nun zu Deiner Frage den Stellenwert meiner Alkoholsucht betreffend.
Ich bin jetzt ja 4 Wochen „nüchtern“ und die vergangenen Zeit hat und hatte seine Höhen und Tiefen.
Mir ging’s zwischenzeitlich auch gar nicht so gut weil ich mir, wie der Arzt dann letztendlich per großem Blutbild ermittelt hatte, eine richtige Grippe eingefangen hatte.
Ich hatte über Tage Extreme Kopfschmerzen und auch ein paar Tage hohes Fieber.
Ich habe mich daher auch immer gefragt ob dass mit dem Alkoholentzug zusammenhängt, mindestens die Kopfschmerzen, Vlt. kennen andere das ja auch.
Nun ist aber alles auskuriert, sieht man von meiner Mattheit mal ab, gefühlsmäßig kann ich ganz viel schlafen- und auch besser schlafen als vorher mit Alkohol im Blut.
Mein Fazit: es wird täglich besser und langsam werden die durch Alkoholkonsum „ verdrängten Lebensgeister“ immer aktiver
Ganz liebe Grüße
@jpo Ein Monat ohne Alkohol! Ich freue mich sehr das zu lesen! Super! 👍
Viele der von Dir beschriebenen Begleiterscheinungen kommen mir vom Forum oder auch von mir bekannt vor. Wobei die Ursache in Verbindung mit der Grippe wohl nicht klar zu trennen ist. Hauptsache die Probleme verschwinden auch wieder. Gut schlafen zu können hilft enorm.
Der Spieleabend hört sich "interessant" an. Ein ganz neuer Blickwinkel, wenn man selbst nichts trinkt und klar bleibt. 🤣
Lassen wir mal den Frühling kommen! Dann können Kopfschmerzen und Mattheit in der Sonne wegschmelzen und die nüchternen Lebensgeister die Führung übernehmen.
Weiterhin alles Gute! 🌻





